Die Blätter verfärben sich
in den
wunderschönsten Farben.
Um mir herum stürmt ein Wirbelsturm.
In einem Moment
ist
alles
ruhig.
Ich spiele mit den Kindern,
lache mit ihnen
und plötzlich
ist ein kleines Wort
zu viel
und
der Sturm
stürmt
durch
das ganze Haus.
Türen knallen,
sie fangen an zu schreien,
Tränen fließen auf den Boden,
werfen mit Gegenständen
und laufen weg.
Ich stehe kurz neben mir.
Versuche ruhig zu atmen
und sammle mich.
Ich gebe ihnen Zeit
um
ein wenig
runterzukommen,
mach mir ein Tee
und lauter Gedanken,
die nicht aufhören wollen
mich als Auslöser dieser verzwickten Situation
zu sehen.
Es gibt hier lauter Momente,
wo mir kurz den Atem fehlen.
Das einzige Mädchen in dieser Wohngruppe,
wo ich arbeite
liegt weinend in meinen Atmen
und stammelt
Worte,
die ich nicht verstehen kann.
Sie ist lauter Angst.
Ich warte vor der Badezimmertür,
damit sie weiß
das keiner ihr was
antun kann,
wenn sie am duschen ist.
Wir hören zusammen Musik,
sie zeigt mir ihren besten Moves
und ich tanze bekloppt daneben
damit
ich
sie
endlich
wieder
lächeln
seh.
Ich habe Feierabend.
Sie schaut traurig.
Ich vergewisser ihr das ich am Montag wiederkomme,
nehme sie in den Arm
und
schließe ihre Zimmertür.
Ich verlasse das Haus
aber
die Momente
hören nicht auf
sich in meine Gedanken
zu mischen.
Aber all das ist mir wert.
Diese Arbeit ist goldwert.
In keinen anderen Bereich möchte ich später arbeiten.
Da bin ich mir sicher.
Du bist ein wundervoller Superheld.
AntwortenLöschendas klingt schön. du bist wirklich ein kleiner superheld. (:
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