The wort thing is that they aren't even nightmares, they've memories.






Es liegen Tage hinter mir, 
die mir komplett den Verstand geraubt haben.
 Kaum ein Monat
 wie der März 
hat mich so sehr zum zerfall gebracht. 
All die Tage voller Selbstverletzung,
 wo ich mir den Selbsthass
 aus meinem Körper
 trinken wollte.
 Oder die Tage, 
wo ich so lange gehungert habe,
 bis ich komplett den Bezug
 zu dem Essen verloren habe. 
Wo ich mich an meiner Kippe
 geklammert habe 
nur um sie auf meinem Körper auszudrücken.
 Die Flashbacks wurden immer ausgeprägter 
und jedes Mal
 wenn jemand die Worte
 Missbrauch oder Pädophile 
erwähnte
 konnte ich mich nicht retten 
und die Bilder 
strömten auf mich herein. 
Überall gab es Trigger
 und meine Hände hörten nicht auf zu zittern. 
Ich war in der Endlosschleife gefangen. 
Das Grauen meiner Kindheit
 war wie ein Horrorfilm,
 der nicht aufhören wollte 
sich vor meinem Auge abzuspielen.
Der Tod hat mich wieder in seine Höhle gelockt.
 Ich war wieder die Marionette 
des Todes. 
Meine Kopf wurde 
mit Suizid Gedanken gefüllt 
und nur die Drogen
 konnten mich davon für eine kurze Zeit befreien.
 Auf Drogen fühlte ich mich so frei. 
Ich war nicht mehr das stille Reh,
 was sich immer tiefer in sich versteckt hat. 
Ich konnte lachen
 und so lange tanzen, 
bis ich hin fiel und meine Knie bluteten. 
Doch die nüchterne Zeiten
 kamen viel zu schnell 
und so viele Gedanken wollten mich erwürgen. 
"Du wirst immer weniger.", 
sagte mein Papa. 
Doch wenn ich mich im Spiegel anschaue kann ich nur ein riesigen Elefant entdecken.


Letztes Wochenende war ich alleine. Mein Papa fuhr weg und ich hatte das ganze Haus für mich. Ich ließ das essen ausfallen und stopfte mich umso mehr mit Pillen voll. Am Samstag wollte ich M. nach einer langen Zeit Wiedersehen. Meine frisch gefärbten Haare strahlten in der Sonne und seit langer Zeit fühlte ich mich wieder ein bisschen bereit M.s Anwesenheit zu spüren. Wenn ich ehrlich war wollte ich nicht alleine sein. Meine Panik wenn ich alleine bin lässt mich nie los und ich wollte sie für eine Zeit vor M.s Tür parken und nicht ständig aufs neue bei jedem Geräusch Angst haben. Ich wollte endlich mal mich wie ein Mensch fühlen und nicht wie ein Geist, der nur lebt um sich selbst zu zerstören. Ich machte mich auf den Weg nach draußen um was zu erledigen und danach sofort zu M. zu gehen. Doch plötzlich meldete er sich nicht mehr. Ich lief zu seiner Wohnung und kein Licht brannte. Meine Gedanken drehten Kreise und ich spürte wie die Enttäuschung nach mir griff. Es wurde immer später und ich immer trauriger. Bis ich dann die Nachricht bekam, dass noch ein Freund bei ihm ist. Und ich ja später zu ihm kommen könnte. Ich lief los und öffnete mein nächstes Bier. Die Enttäuschung mischte sich mit Wut und ich fing an zu weinen. Bei jedem Auto, was an mir vorbei fuhr kriegte ich Panik. Überall wo ich auch hin geschaut habe, waren Menschen die so glücklich waren, dass ich hätte kotzen können. Es waren so viele Männer auf den Straßen. Ich wechselte immer die Straßenseite, weil die Panik immer stärker wurde. In meinem Herz pochte ein Gefühlscoktail. Und das war ganz und gar nicht gut. Ich konnte nicht mehr rational denken. Die Panik hat mein kompletten Körper eingenommen. Ein Mann lief vor mir mit einem Hund und blieb plötzlich vor mir stehen, als ich an ihm vorbei laufen wollte. Dann fing irgendwas in mir an zu schreien und fing an immer schneller zu gehen.
"Der Typ möchte mich verfolgen. Er wartet nur darauf bis ich unaufmerksam bin und dann zieht er mich in ein Gebüsch. RENN wenn du diese Nacht noch überleben möchtest." Die Paranoia machte mich verrückt und versuchte mir weiß zu machen, dass dieser Typ mit mir grausamen Sachen anstellen möchte. Erst als ich zuhause angekommen bin konnte ich kurz aufatmen. Ich schloss die Tür doppelt ab und erst dann spürte ich das meine Wange voller Tränen ist. Ich ging schnell in mein Zimmer und schluckte all die Drogen, um diesen Gefühlscoktail zu betäuben. Doch als ich mich ins Bett legte schossen mir Bilder in den Kopf. Ich als kleines Kind. Mein Kindheitswolf. Über all Hände auf meinem Körper. Ich versteckte mich unter meiner Bettdecke doch noch mein eigener Horrorfilm wurde noch grausamer. Ich konnte mich nicht bewegen. Nur unendliche Tränen vergießen. Die Drogen machten die Bilder nur stärker. Ich war keine Frau mehr. Nur die Hülle eines kleines Kind. Die gehorchen muss. Die all die Berührungen ertragen muss. Die Schweigen muss obwohl alles in ihr nach Sicherheit schreit. 


Ich fühle mich gefangen in dem Trauma. 
Ich kann mich nicht mehr kontrollieren. 
Wenn irgendwas unverhofftes passiert, 
verfalle ich in Panik
Es geht plötzlich
die Traumafalltür auf 
und ich falle.  
Es ist ein stetiger Fall 
und ich fühle mich 
so wackelig auf den Beinen 
wie schon lange nicht mehr.
Meine Stimmung ist so Todesdunkel 
das selbst meine Therapeutin 
wieder das Thema Trauma Klinik
 aufgegriffen hat. 
Doch schaffe es nicht mal 
mich über die Kliniken 
zu informieren, 
die meine Therapeutin mir ans Herz gelegt hat. 
Ich weiß nicht mehr was richtig oder falsch ist. 
Ich weiß nur das sich irgendwas ändern muss. 
Denn sonst werde ich immer kleiner. 
Immer hoffnungsloser. 
Und meine Todessehnsucht immer größer. 
Bis dahin schlucke ich 
Drogen, 
als 
wären 
sie 
Bonbons. 
Bis dahin 
ist hungern 
für mich das neue essen. 
Bis dahin 
zerfetzt 
der Selbsthass
meinen Körper.
Bis dahin 
rauche 
ich 
bis meine Lunge
noch schwärzer ist
als meine Augenringe. 
Bis dahin 
trinke 
ich 
so lange
bis meine 
Gedanken 
aufhören 
mich verrückt zu machen.
Bis dahin 
gehe ich Hand in Hand 
mit der Selbstzerstörung. 
Bis ich ein anderes zuhause 
gefunden habe, 
als 
die 
Selbstzerstörung. 
Bis ich mich nicht mehr 
vor der Welt fürchte. 
Und die Realität
zu
ertragen
ist
ohne
mich mit jeglichen Subtanzen
in eine Welt
zu tauchen,
die immerzu erträglicher ist,
als die hässliche Welt in meinem Kopf.
Lege mich in Silberketten. 
Ich bin deine Marionette. 
Mach mich wie du mich gern hättest. 
Ich kriech' zu dir auf wunden Knien.