ich schüttete mir
grad tequilla in
mein glas
als meine mum
mir plötzlich
das telefon reichte.
mein herz schlug
schon
wie wild
als
sie mir sagte
wer dort dran war.
der seelenknast
meine stimme
zitterte
und
ich
spürte
wie die panik
mir die kehle
zuschnürte.
tränen sammelten
sich
und brannten
in meinen
augenwinkeln.
die worte aus der anderen leitung
hörte ich nur gedämpft
als wär unter wasser.
ich war wie gelähmt,
und nicht fähig
entscheidungen zu treffen.
panik reagiert
meinen korper
und mein kopf.
meine stimme
stockte,
bis ich schlussendlich
auflegte
um endlich
aus der situation
zu fliehen.
als ich meiner
mum
die situtation
erklärte
wurde
sie
immer lauter,
ihre stimme überschlug sich
ich konnte nur noch wimmern.
und schnell in mein zimmer flüchten.
dort
trank ich schnell
ein paar schlücke tequilla
um aus der panikattacke
zu entfliehen.
ein schwall aus traurigkeit
und panik
tropften
auf mein fußboden
und ließen mich wieder zum
kleinen kind werden.
meine zeit auf freien fuß
neigt sich den ende zu.
bald werde ich die welt
aus klinikfenstern betrachten.
mich schauderts bei den gedanken.
ich bin feige
möchte mich verstecken
doch die probleme hohlen mich immer ein
zerstückeln mich
bis ich blutend am boden liege.
ich muss mich all den stellen,
um somit den Tod zu umgehen.
doch alles kommt mir so unreal
und falsch vor,
bin ich all dem wirklich gewachsen
oder bin ich schon zum scheitern verurteilt?
kann man wirklich etwas retten
was schon längst verloren ist?