"Ich möchte so ein Leben nicht mehr führen.",
flüstere ich leise.
Ich flute mein Bett
mit Tränen
und wenn ich nicht
so kraftlos
wäre,
würde ich um mich schlagen.
All das
woran
ich
mich
die letzten Monate
festhalten konnte,
verschwindet mit jedem Tag mehr.
Es ist wieder ein
ewiger Fall.
Als das mit meinem Wunderkind
zu Grunde ging,
konnte ich
mich noch
an meinem Todesgewicht
festhalten,
aber ich bin zu einem Elefant
geworden.
Also kann ich mich
nicht mal mehr
an meine Knochen
festhalten.
Ich wünschte,
ich könnte mich
in meinem Zimmer
einschließen
und mich nur von Alkohol
ernähren.
Ich will nichts mehr essen,
nur
jahrelang schlafen
und mich betäuben.
Alles kommt wieder hoch
und ich
spüre einfach,
dass das alles
nicht mehr
lange
gut
gehen
wird.
Ich werde
einsam
enden
und
wieder
die Isolation
als meinem besten Freund
ansehen
und
mit ihm
durch
Stille
kommunizieren.
Ich kann mich
nicht mehr
lange
an dir
festhalten,
dafür
stehen
so viele
ungesprochen Worte
zwischen
uns.
Bald wird mein neustes Tattoo
auf meinem Oberschenkel
auch zu dir
passen.
"Dein Geruch war meine Heimat."
Die Betonung liegt auf war.
Alles
was wir haben
und
hatten
ist bald Vergangenheit.
Eine bittere
Erkenntnis,
die mich zum weinen bringt.
Aber wie lange
soll
ich
das
alles
noch
versuchen
zu retten,
wenn du nur stumm daneben stehst,
und meine Taten keine Blicke würdigst?
Ist das alles noch was
wert?
Verdammt, ich weiß es nicht.