https://www.youtube.com/watch?v=vkzKH9_6vio
Was in die Brüche geht merkt man erst, wenn der Sturm sich legt
https://www.youtube.com/watch?v=vkzKH9_6vio
I am destroying myself so other people can’t,“ she said, ” and it’s the worst kind of control but it’s the only form I know.
Mein erster Tag
seit Ewigkeiten
ohne Alkohol.
Ich schaffe es trotzdem nicht
nüchtern zu bleiben.
Schlucke
wunderschöne blaue Pillen,
1,2,3,4,5
und ich merke
mein Hals kratzig wird
und ich ganz viel trinken muss,
um dieses Gefühl
zu vernichten.
Eigentlich wollte
ich
mit weniger Pillen
anfangen,
doch das Junkie Biest
in mir
konnte
es
einfach
nicht
sein
lassen.
Ich spüre
wie die Pillen
meine Sinne
vernebeln
und
alles in mir
vor allem
mein Herz
betäubt wird.
Ich krame nach alten
Notizbücher
von mir
und
ich fand
lauter Sätze,
die ich in lauter
Not und Schmerz
geschrieben habe.
Sätze wie ich:
"Oh du einsames Wesen,
was bist du nur für ein einsames Wesen.
Du bist schon längst tot."
Oder Sätze wie:
" Irgendwie scheint es mir
als wäre der Tod
ständig schneller
als das Leben.
Der Tod ist dem Leben
tausend Schrite voraus
und vernebelt mir die Sicht,
sodass ich das Leben
gar nicht mehr sehen kann."
Und ein Ztat von der
großartigen Lilly Lindner,
welches mir mein Herz still legte:
"Wortgewalt ist nichts
gegen nackte Sexgewalt."
Ich lese mir diesen Satz
tausend mal durch
und ich merke
wie ich sentimental werde.
Tränen sammeln sich in meinem Auge
aber ich lasse es nicht zu,
dass ich anfange zu weinen.
Da ich solche Gefühle
gerade nicht ertragen kann,
schlucke ich noch mehr Pillen.
Wie tief bin ich nur gesunken?
Ich wünschte,
ich würde das alles
als nicht so schlimm empfinden.
Ich wünschte,
ich wüsste
nicht was
Sexgewalt ist.
Ich wünschte,
ich würde nicht erstarren
und gedanklich
mein ganzen Oberschenkel
aufschneide,
wenn ich Kondome sehe
So langsam habe ich mich
an die Nähe
von M. gewöhnt
und oftmals sehne ich mich
auch danach.
Auch wenn ich selber weiß,
dass ich sie eigentlich
gar nicht ertragen kann.
Aber diese nackte Nähe
lässt
mich
immer tiefer fallen.
Selbst wenn M. mich zu nichts zwingt,
habe ich das Gefühl
das ich dir sowas Schulde.
Das du das brauchst
um mich zu mögen,
das du dich dann nur gerne mit mir triffst
und auch nur deswegen bei mir bleibst.
Selbst wenn M. mich zu nichts zwingt,
habe ich das Gefühl
das ich dir sowas Schulde.
Das du das brauchst
um mich zu mögen,
das du dich dann nur gerne mit mir triffst
und auch nur deswegen bei mir bleibst.
Wie halten andere Menschen diese nackte Nähe nur aus?
Ich schaue in den Spiegel
und merke wie meine Pupillen
immer kleiner
und dann größer werden.
Ich lach mein Spiegelbild aus
und merke
das ich nichts anderes bn
als eine Junkie Nutte.
Mit jeder weiteren Kippe
schweife ich ab
und fühle mich
für einen kurzen Moment
als wäre ich nicht ich
sondern eine viel bessere Version,
eine viel liebere Person.
Doch das ist nur Illusion,
die mit Halluzinationen
verknüpft sind.
Halluzinationen
können zum besten Freund
werden,
wenn die Realität
dir zum Feind wird.
Ich wäre so gerne mal wieder glücklich ohne Drogen zu nehmen
Meine Mutter hat anscheinend ihr Verstand verloren
sowie ich vor Jahren.
Sie startet ein Gefühlsamoklauf.
Sie beleidigt mein Vater
und mit jeden weiteren bösen Wort schießt sie auf mein Vater
und auf mich ein.
Ich stehe stumm daneben
und versuche nicht laut los zu schreien.
Ich glaube,
wenn ich einmal angefangen habe
zu schreien
höre ich
so schnell nicht mehr auf.
Sie hat unsere Familie aufgegeben
und ignoriert all ihre Fehler.
Alle anderen sind schuld.
Vor allem mein Vater
und ich mit meinen ständigen Versuche ins Grab zu gelangen.
Ihre Rolle als Mutter hat sie abgelegt
und sucht sich gleich jemanden anderen
um vor uns zu fliehen.
Ich habe anscheinend meine Mutter verloren.
Ich schaue sie an
und seh eine fremde Person vor mir.
Wenn sie mich versucht anzufassen
zucke ich zusammen.
Ich ertrage ihr Verhalten
und Anwesenheit
nicht mehr.
Auch wenn es hart klingt,
es wäre besser wenn sie geht.
Vor allem für mein Papa.
Er geht immer mehr kaputt an ihr
und ich versuche ihn aufzufangen,
wenn er fällt
und mir seine Sorgen anzuhören.
Da wundert sich meine Therapeutin
warum ich so viel trinke.
Sie redet lauter Floskeln,
beurteilt mein Körper
und mein aufgeschwommenes Gesicht
und ich werde immer und immer kleiner.
Ich will raus rennen
und sie nie wiedersehen.
Dieses Gefühl mich bei ihr wohl zu fühlen
hat sie in 50 Minuten im Keim erstickt.
Egal wo ich hin gehe
staut sich ein Sturm auf.
Ich gerate in ihn hinein
und komm völlig aufgewühlt daraus.
Mein Körper sieht aus
als hätte ich
eine harte Schlacht
hinter mir.
Er ist voller voller Brandnarben an meinem Bauch und Oberschenkel,
voller Narben an den Armen, Beinen, Hüfte
und der Pulsader,
die mir zeigt das es besser gewesen wäre
mein Leben vorzeitig zu beenden.
Voller Aschenbecher Narben
von Nächte,
wo der Schmerz
und der Hass
sich zusammen getan haben
um auf mich ein zu prügeln.
Ich will wieder weniger werden
und um wenigstens ein Alkohol freien Tag zu schaffen
suche ich mir
andere Drogen
und verdränge
was das wohl für Folgen hat.
Ich falle immer tiefer in die Abhängigkeit hinein.
Konsumiere was das Zeug hält
um endlich vor mir selbst zu fliehen.
Ich verabscheue meine Existenz
und sehne mich nach den weiteren Fall,
nur um zu sehen ob mein Lebenswille sich irgendwo in meinem Herzen versteckt hat.
Nur dann weiß ich ob es wirklich Zeit ist zu gehen.
Ich war als Kind schon scheiße
Wie konnte ich denken,
dass ich an diesen Feiertage nicht mein Verstand verliere?
Wie konnte ich denken,
dass ich an diesen Tagen
nicht versuche mein ganzen Schmerz und Scham
versuche weg zu schneiden
und am Ende auf dem Fußboden liege,
und am Ende auf dem Fußboden liege,
mein Herz völlig austickt
und Blut an meinem Arm herunter läuft?
Wie konnte ich denken,
dass ich unbeschadet davon komme?
Ich hätte es besser wissen müssen.
Ich hätte es besser wissen müssen.
Schließlich kenne ich dieses Verhalten von mir nur zu gut.
Ich kann nur noch daran denken
wie all das Grauen an den Feiertagen begonnen hat.
Wie klein und hilflos ich war
und es immer noch bin.
Ich kann nur noch daran denken,
dass wenn ich es meinen Eltern erzählen würde,
sie mir nie glauben würden.
Ich könnte es ihnen nicht verübeln.
Ich war über diese ganzen Jahre so stumm.
Ein stummen Mädchen,
welches sich an die Selbstzerstörung verkauft hat.
Und in all den Jahren
habe ich mein
Schlampen Ruf
allen Grund
zum existieren gegeben.
Und mit diesen ganzen Gedanken
und Erinnerungen
verweile ich den ganzen Abend
verweile ich den ganzen Abend
und die Nacht
und all der Frohsinn,
der nur wegen M. sich in meinem Herzen eingenistet hat,
ist nun weg.
Nun weiß ich wieder,
dass ich viel zu unbeständig für andere Menschen bin.
All diese Stimmungsschwankungen
kann ich keinen Menschen zumuten
vor allem nicht dir.
Ich fühle mich schmutziger den je
und ich weiß das dieses Gefühl ewig bleibt.
Egal ob ich mich für einen Menschen freiwillig ausziehe
oder ob mir einer mit Gewalt was antun möchte.
Nichts kann dieses Gefühl rein waschen.
Selbst du nicht.
Why do people stay longer in my head then they do in my life
Ich dachte die ewige Wut gemischt mit Traurigkeit wäre vorbei.
Ich benutze meine Haut als Aschenbecher
und heule den Mond mit meinen ewigen Lasten vor.
Warum müssen alle Menschen gehen,
die sich in meinem Herzen so wohl gefühlt haben?
Warum fühlt sich das Haus indem ich wohne so fremd an?
Ich fühle mich so falsch in dieser Welt.
Als wäre ich kein Bestandteil dieser Welt.
Es wäre ich ein ewiger Fehler.
Ein Fehler für die Menschen,
die mir jemals was bedeutet haben.
Ein Fehler,
den man niemals wiederholen möchte.
Ein Fehler,
den man keines Blickes mehr würdigt.
Ein Fehler über den man nicht mehr nachdenken möchte.
Ich gehöre hier einfach nicht mehr hin.
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