wenn der körper streikt
und du nicht mehr
unterscheiden kannst
ob es sich um entzugserscheinungen handelt
oder um den zerfall des körpers.
wenn dir gleichzeitig
warm und kalt ist
und jeder schritt zur qual wird.
jedes anheben einer flasche
zu schwer wird
und dir nach ein paar minuten laufen
schon die puste ausgeht.
wenn die albtträume
dir den atmen rauben,
das schlafen nicht mehr erholsam ist
und das duschen
dich nicht mehr sauber macht.
dir jeglicher glanz in den augen fehlt,
die dunkelheit dich bewacht.
dir jeder knochen wehtut
wenn du dich im schlaf wälzt
und hoffst endlich die ruhe
von den dämonen
die dich beherschen
zu finden.
jeder schnitt in dein eigenes fleisch
dich für einen moment
aus dein körper holt.
der rausch vom alkohol und gras
deine dämönen im kopf
betäubt,
dir die realität den letzten nerv raubt
und jede unterhaltung zu anstrengend wird
und du schließlich verstummst
dich unter dicken decken versteckst
vor der welt
die jegliche lebenswille aus einen aussaugt hat,
vor der zeit die dich tot schlägt.
vor den seelenknast am horizont
und die dreckigen erinnerungen
die wie laster auf deinen schulltern liegen.
die welt hat mir jegliche kraft genommen
mein körper ist für mich
wie ein fremdes wesen.
ich spür mich selbst nicht mehr.

