auf mein Leben,
was eigentlich gar kein Leben ist.
ein schluck,
für die
kotz-achterbahn,
die immer
schneller und schneller wird,
und wo ich
stetig versuche
mein Leben
aus meinen körper
herauszukotzen.
ein schluck,
für mein jämmerliches verhalten,
meinen Leben
aus den weg zu gehen.
Ein Schluck für die realität,
die jeden tag meine träume frisst.
Ein Schluck,
für meine verkorksten gefühle,
die sich immer wieder
in mein Leben drängen
und mich schutzlos,
nackt
fühlen lassen.
Ein Schluck,
für den ekel,
und die scham,
die sich für lebzeiten
auf meinen schultern breit gemacht haben.
Ein Schluck,
für die schreiende angst,
die immer lauter wird
wenn männliche wesen
mir näher kommen.
ein schluck,
für den selbsthass,
der in meinen herz schlägt.
ein schluck,
für das taube gefühlt
was mich aufatmen lässt.
ein schluck,
für die sehnsucht
die tag für tag
drängender wird.
ein schluck,
für die Liebe,
die ich nur akzeptieren kann,
wenn sie schmerzt
und mein herz
in den fleischwolf
geworfen wird.
ein schluck,
für meine wulsigen narben,
die meine hässlichkeit
komplett macht.
ein schluck,
für den elefanten,
der in meinen körper
lebt.
ein schluck,
für meine eltern,
die ihre fäuste
gegen mich
erheben würden,
wenn sie wüssten,
wie ihre tochter
wie ein penner
auf den boden sitzt
und in einen meer
voller leere
und selbstzweifel ertrinkt.
ein schluck,
für meine schwester,
die ihr lebenlang versucht hat
ich-zu sein
und dafür jetzt
mit ihren Leben zu kämpfen hat.
ein schluck,
für den wolf,
der meine kindheit
zu einen dunklen etwas
gemacht hat.
ein schluck,
für die schwarzen männer,
die mich einholen
wenn ich die augen schließe.
ein schluck,
für die selbstzerstörung,
von der ich nicht die finger
lassen kann.
ein schluck,
für die rasierklingen,
die nur glitzern
wenn die sonne
auf sie drauf scheint
und sie damit
zu etwas schönes
glänzendes vermarkten will,
was man
nicht mehr aus
der hand legen mag.
ein schluck,
für das tier in mir
was mich
zu einen dunklen,
bösartigen
wesen
macht.
ein schluck,
für das hungern,
das mir zeigt
wie sehr mein körper,
essen verabscheut.
ein schluck,
für die geister,
die um mich herum tanzen,
mir den weg abschneiden
und mich damit
in den abgrund hinein stoßen.
ein schluck,
für die halluzinationen,
die mich glauben lassen
das mein kopf
nur aus
verrückenden
schreiende,
stimmen
besteht.
ein schluck,
für die menschen,
die bei mir bleiben
obwohl
sie mein inneres
und mein äußeres kennen.
ein schluck,
für meine
verlorene seele,
die nur noch lebt
weil sie
die hoffnung
noch nicht aufgegeben hat
den richtigen weg
in meinen körper
zurück zu finden.
ein schluck,
für die seelenlosen mädchen
die sich ihr lebenlang
verloren, einsam
und nackt fühlen.
ein schluck,
für den Tod,
der neben mir sitzt
und ein wodka
nach den anderen
trinkt
um seinen eigenen tot
zu verdrängen.
hey ho, meine lieben leser. ich wurde von
Tia getaggt. Sie ist echt eine herzensgute Person, und ihr Blog bringt einen zum nachdenken. Also wer den Blog noch nicht kennt, würde ich schnell mal nach ihn schauen. Es lohnt sich, ich habe es nie bereut ihren Blog gefunden zu haben.
hier sind ihre 11 fragen:
1. Stell dir vor, du dürftest für einen Tag jemand anderes sein. Wen würdest du wählen?
Pu, das ist eine gute Frage. Ich glaube ich wäre gern die Frontsängerin von Jennifer Rostock. Ich liebe ihre Musik, die sie machen. Menschen die singen können bewundere ich immer, ich weiß auch nicht. Und ihr Aussehen faziniert mich, nicht unbedingt ihre Figur, aber ihre vielen Tattoos. So viele möchte ich später auch gern haben.
2. Hast du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern?
wie man's nimmt. es könnte besser sein, aber auch schlechter.
3. Wenn du etwas an deinem Körper ändern könntest, würdest du es tun? Und wenn ja, was?
das hört sich zwar jetzt total kacke an, aber ich würde alles ändern wollen, außer meinen gewittergrauen augen.
4. Bist du glücklich?
glück, pu, was ist das?
5. An was denkst du als erstes, wenn du das Wort "Kindheit" hörst?
seelenloses kleines mädchen gefangen in einen körper eines elefanten.
erdrückendes schweigen, beschämende stille.
und der große wolf.
6. Was willst du auf jeden Fall noch erleben, bevor du stirbst?
das hört sich jetzt so naiv an, aber ich wünschte, ich könnte bonnie sehen. mit ihr zusammen unter dem sternenhimmel auf der wiesen der freiheit unendlich viele rauchen. uns an den händen und unsterblich sein.
7. "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst." Was hältst du von diesen Spruch?
ich finde der spruch hat wenig sinn, wenn man sich selbst hasst. manchmal können die menschen in seinen umfeld nichts dafür das dein herz so voller hasst ist. soll man etwa jeden menschen die arme aufschneiden, nur weil man es an seinen armen mehr als genug macht?
8. Was hältst du von der Bibel allgemein?
Bibel = Shit
9. In welche vergangene Zeit würdest du gerne reisen? Würdest du dort bleiben wollen?
Ich glaube zu der Zeit, als der 1. Weltkrieg im vollen gange war.
vielleicht hätte ich ja glück, und wären dort unter den ganzen schutt untergegangen.
10. Was ist wichtiger, das Individuum oder die Gemeinschaft?
Auf jeden Fall die einzigartigkeit der eigenen wahren persöhnlichkeit.
11. Bist du zufrieden mit dir?
nein, äh, wie geht das?
Ich wünsche euch alle ein schönes wochenende. ich hoffe ihr könnt es ein wenig genießen.