Von Träumen, die voller Hoffnung sind und eine Realität, die eine Horror Show gleicht, fühle ich mich wie ausgebrannt. Meine Zeit rennt an mir vorbei, dabei versuche ich doch nicht still zu stehen. Mein Kopf ist ständig in Alarmbereitschaft. Alles ist ständig zu laut. Ich sehne mich nach den Jahren voller Stille, wo die Isolation meine beste Freundin war. Ich möchte, dass mein Bett wieder mein Hafen ist, wo ich zu Ruhe komme und nicht wie ein harter Stein ist, wo der Schlaf unmöglich erscheint. Ich sehne mich nach der Zeit, wo ich die Wut runterschlucken konnte. Jetzt brodelt sie in mir und wirft mir Gedanken in den Kopf, die ich am liebsten raus schreien möchte, weil ich sie nicht mehr ertrage. Ich verabscheue mein Spiegelbild, meine Essgewohnheiten, meine schlechte Laune jeden Tag, meinen Schlafrhythmus, meine falschen Entscheidungen und vor allem mich selber. Mein Leben erscheint mir fremd. Wie das Leben von einem Fremden, den ich am liebsten nicht kennen möchte.
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