Ich weiß selber nicht wohin mit mir. Ich weiß nur, ich bin gar nicht so richtig hier.

 


Der Gras, 

Tavor 

und Alkoholkonsum

steigert sich. 

Erdrückende Gedanken

legen mir 

eine Schlinge 

um den Hals. 

Meine Emotionen 

durchbrechen 

tausend Welten 

und brechen in mir ein. 

Die Tränen 

gehören zu 

meiner morgendliche Rituale, 

sowie eine Tüte

oder ein paar Pillen. 

Die lange Zeit 

zuhause macht mich krank.

Das Paranoia Kino 

läuft rum die Uhr,

in einem ohrenbetäubenden Lärm.

Lauter Filme flackern vor meinem Augen

und ich siehe nur noch rot.

Ich fühle mich so wenig wert,

wie in den Momenten mit den Wölfen.

Ich möchte am am lebendigen Leib 

verbrennen,

weil ich immer wieder merke, 

dass mein Gehirn 

mich am liebsten tot sehen möchte. 

Hiebe und Dreck




first they’ll give u butterflies then mental trauma

 



Du ziehst 

und ziehst 

auf meinem Brokkoli Spiegel

und ich verschwinde 

unter der Decke.

Mit der Zeit habe ich 

meinen perfekten Notausgang 

für schwierige Zeiten

mit dir gefunden. 

Deine Freunden streiten

und ich habe doch 

versucht 

meine eigene Wohnung 

mit Frieden zu tapezieren. 

Ich habe mich letzte Woche 

in Schweigen gehüllt, 

doch du hast gespürt, 

dass neue Wunden 

an meinem Körper zieren. 

Du bist high, drauf, betrunken 

und traurig, 

als du spürst,

dass ich mein Selbstverletzungsdrang 

nicht im Zaun halten kann. 

Aber wie kann ich auch, 

wenn es dir selber so schlecht geht.

Wenn du drauf bist, 

ist mein Oberkörper am nächsten Tag 

voller blauen Flecke. 

Doch das ist okay

rede ich mir ein. 

Ich habe das Gefühl 

nichts anderes habe ich verdient. 

Deine Liebe ist 

ein Gemisch 

voller 

Sarkasmus,

Zärtlichkeit, 

Zorn,

Gewalt 

und Unsicherheit. 

Ich versuche das

immer noch zu verstehen

während ich alleine 

betrunken 

meine blauen Flecke zähle. 

https://www.youtube.com/watch?v=8Tv39Xps8VY




Fahr uns nach Hause. Du bist viel betrunkener als ich




 


Deine Worte 

fluten den Raum 

voller Hass und Zerstörung. 

Ich sitze gegenüber von dir 

und meine Worte haben 

ihren Klang 

verloren. 

Ich habe keine Stimme mehr.

Hatte ich die überhaupt mal? 

Ich weiß nicht wie ich deine Wut 

händeln soll.

Meine Tränen 

schreien mich an 

und ich versuche 

meine Panik klein zu halten. 

Du hast so viel Gewalt erlebt, 

dass ich nicht mal mehr weiß, 

ob ich das alles auffangen kann. 

Ich kenne deine Hintergrundgeschichte.

Ich wünschte, 

ich könnte dir eine andere schenken. 

Ich kann deinen Hass 

verstehen, 

aber ich konnte sie nie zulassen so wie du. 

Meine Worte 

klingen so monoton, 

dass ich mich dafür selber hasse. 

Ich möchte dich zu meiner Therapeutin schicken 

und du 

willigst ein. 

Du brauchst Hilfe,

die ich nicht leisten kann. 

Ich fühle mich so schwach, 

wie schon lange nicht mehr. 

Deine eiskalten blauen Augen schreien

voller Verzweiflung 

und ich halte deine Hand. 

Hilft dir das? 

Ich denke nicht. 

Wenn du zu viel trinkst 

wirst du depressiv, 

was ich verstehen kann. 

Ich könnte nie das aussprechen,

was du in den letzten Stunden

mir offenbarst hast. 

Du sprichst 

von Ex Freundinnen 

und ich weiß nicht mal 

warum ich überhaupt hier bin. 

Ich möchte deine Gefühle auffangen, 

bevor sie dich zerreissen, 

aber meine Hände sind zu klein

für diese gewaltige Kraft. 

Du hast fast den ganzen Jägermeister alleine ausgetrunken.

Ich bleibe bei meinem Bier, 

obwohl ich mir denke, 

dass ich für solche Gespräche 

2 Promille brauche. 

Ich möchte, 

dass du weiterlebst, 

aber würde es verstehen, 

wenn du das nicht schaffst.

Deine frischen Wunden 

triggern mich, 

sowie der blutige Pulli im Bad. 

Doch das kann ich dir nicht sagen. 

Wie auch, 

wenn deine Worte 

mir meine rauben. 

Ich habe das Gefühl, 

dass du meine Worte 

sowieso keinen Glauben schenkst. 

Ich hasse deine Misogynie Witze, 

auch wenn du die nie ernst meinst. 

Ich möchte dich mit warmen Gefühlen 

zudecken, 

doch die Nähe erdrückt mich 

und ich wünschte,

ich könnte weinen 

wie Alice im Wunderland. 

Ich bin viel zu klein

und zu verkopft 

um in Ruhe einzuschlafen. 

Die Vögel singen 

mein Todeslied. 

Ich sehne mich nach einer 

offener Wunde, 

die ich mir dann schlussendlich 

zufüge, 

als ich zuhause bin.

Das Wochenende 

war 

der 

Horror. 

Ich wünschte, 

ich hätte einen Blackout,

so dass ich das alles auf einen Schlag vergessen könnte.  

Vertraue dir, himmelblaue Flecke als Souvenir




How do you stop yourself from trying to kill yourself when you want to kill yourself


Ich lasse alles an mir vorbei ziehen. 

Das einzig gute an meinem Leben, 

beende ich, 

damit der Tod 

nun bessere Chancen bei mir hat. 

Mein Bauch ist immer voll

mit Bier und Zigarettenrauch. 

Ich wanke durch meine Existenz

und lasse mich 

in meinen Träumen 

zur Tode erschrecken. 

Drück noch fester 

meinen Hals.

Ich möchte nichts mehr spüren. 

Zieh eine Line, 

ich habe eh nichts mehr zu verlieren 

außer meine Schande, 

die in meinen Adern pulsiert. 

Ich schlucke Pille für Pille 

und schmücke mich 

mit abfälligen Kommentaren, 

die ich nicht ertrage, 

aber hey, 

wer zu tief in sich hinein blickt,

findet auch den Notausgang 

nicht mehr. 

Lila Rauch, ich weiß ich sollte es lassen. 

Ich hör nicht auf mich selber zu hassen.





Stinke nach Suff, bin kaputt





Heute ist ein Tag, 

wo der Horror vorprogrammiert ist. 

Gefühlt noch betrunken 

starte ich den Tag 

und mein Kopf 

erinnert mich 

an all den Alkohol, 

der in meinem Magen 

Randale macht. 

Ich halte mich an meiner Kippe fest, 

aber ich falle trotzdem 

in einem Strudel 

voller verhassten Erinnerungen.

Ich möchte diesen Tag nicht erleben. 

Noch weniger möchte ich den Tag 

überleben. 

Im Laufe des Tages 

möchte ich 

mein Kopf 

gegen die Wand hauen, 

oder mir etwas schlimmeres antun. 

Meine Gedanken haben kein Halt. 

Keinen positiven Weg, 

den ich gehen kann. 

Die Tränen möchten 

aber einen Weg 

nach draußen finden, 

was ich konsequent verweigere,

außer in meiner Pause, 

wo ich Minutenlang 

die Bäume anschaue

und nicht weiß 

wie atmen überhaupt geht. 

Heute ist ein Jahrestag 

eines Tages, 

der mich traumatisiert hat. 

Ich habe eine Entscheidung getroffen, 

die ich niemals rückgängig machen kann. 

Ich habe meine kleine Erbse 

in meinem Bauch

kein Leben geschenkt. 

Ich weiß, 

ich hätte niemals eine Mama sein können, 

die meine kleine Erbse gebraucht hätte, 

doch jetzt, 

wo so viel Zeit vergangen ist

spüre ich den Schmerz. 

Ich konnte ihn niemals hinter mir lassen. 

Egal wie oft 

ich mit meiner Therapeutin darüber geredet habe

oder

egal wie oft ich wusste,

dass ich genau richtig gehandelt habe,

der Schmerz zerreisst 

und der Vorfall traumatisiert mich. 

Es fühlt sich so an, 

als würde mein Leben 

eine Traumastrichliste führen.

Wie viel Trauma 

kann ich in meinem Herzen tragen, 

bis ich komplett verrückt werde? 

Für mich liegt die Antwort auf der Hand. 

Genauso viel wie ich jetzt gerade tragen muss. 

Ich möchte eine andere Hintergrundgeschichte. 

Die ich jetzt habe, 

macht mich zu einem Menschen, 

den ich nicht mehr ertragen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=MiL7uzVB6M0