die begrabende wiederholung klammert sich an mir
und
versetzt mich in ewiger starre.
alles spielt sich alles ab
als wär
ich wieder
ein 15 Jähriges,
dummes
vom Leben
scheues
dunkles
wesen ,
was nur eine hülle besitzt
damit die anderen menschen
nicht bemerken
dass ich seelenlos bin.
alles erscheint
mir so
wie vor ein paar jahren.
die sackgasse
hat nicht plötzlich
ein notausgang bekommen,
wo ich hinaus spaziere
und
ins niemandsland gelange.
die kurze zeit vor dem seeelenknast-zeit
spielt sich
tag für tag
in meiner jetzigen
nebelhölle
ab.
es gibt wieder
den hungerstreik;
wieder
die wunden,
versteckt bleiben
damit keine nadel
meine haut berührt;
wieder den fuchswolf
der meinen körper
hinterher rennt
und den tod
der im schatten
meines zimmes
wartet.
nur erscheint
es mir
jetzt
viel erdrückendender
mit dem alkohol
in meinen holzigen herzen.
alles erscheint mir
lebloser,
als würde
jemand
sekundlich
auf mich einschlagen
und den funken
Leben
aus mir heraussaugen.
als wär ich kurz
vor dem nichts.
als müsste ich nur noch winken
und schon
würde ich wieder
in den seelenknast gelangen.
und wieder die wände anstarren;
völlig atemlos
die wunderpillen
schlucken,
wo ich wehrlos nahrung
hineingeprügelt bekomme,
wo jeder versuch
aus der eigenen haut
zu fliehen
mit einen Arztbesuch
bestraft wird
und
wo ich
tag täglich
neue todesarten
finde
um
endlich
den einzig wahren horizont
zu sehen.
meine existenz
läuft mir davon
und ich kann nur
mit komplexen gedanken
hinterher torkeln
und darauf warten
das es irgendwann aufhört
in mein gehirn
zu kotzen.
das irgendwann
die ewige tote wiederholung aufhört
und ich,
ohne
das eine Lüge
meine Lippen verlässt,
behaupten kann
das ich im hier und jetzt lebe,
das nicht in den tag
hinein sterbe
sondern hinein atme
und vielleicht irgendwann
auch mal hinein lebe.