Ich verweile immer in Beziehungen, wo es um Konsum geht. Sei es Gras, Alkohol, weißes Schnee oder Pillen. Ich weiß aber auch, dass ich ein Teil dazu beitrage. Mein Alkoholkonsum ist nach meinen Psychiatrie so hoch geworden, dass ich in der nächsten Klinik jeden Tag einen Alkoholtest machen musste. Seit meine Angststörung mich in die Hölle meines Inneren versperrt hat, schluckte ich täglich ein paar Milligramm Tavor. Den starken Graskonsum kam mit meinem Exfreund. Doch all das Gras machte mich nur traurig. Jetzt weiß ich, konsumiere die Blüten nur mit Leuten, die dich wert schätzen und dich nicht mit dir spielen wie ein ungeliebtes Spielzeug. Jetzt bin ich umhüllt von einer Person, der eine Wundertüte braucht um überhaupt zu existieren und schlafen zu können und den Alkohol nur zu einen wütenden Groll macht. Ich habe schon so oft in meinem Leben gedacht, dass die Menschen, die ich so sehr liebe, mich nur ertragen, wenn sie high, betrunken oder beides sind. Tausendmal, ach was schreibe ich hier, Millionen Mal, kam mir schon die Frage, wie viel Liebe ist Wirklichkeit und wie viel nur geschuldet durch das konsumieren. Ich möchte liebenswert sein und presse mich in eine Person, aus der ich manchmal ausbrechen möchte. Ich zerstöre ganz oft die Liebe, die mir gut tut, nur um wieder an eine Personen zu gelangen, wo ich mich so oft ganz klein fühle und Sachen tue, die mir nicht gut tun, nur damit die Welle an Wut nicht meine Seele zerreisst.