Ich hör' die Schreie, wenn ich die Augen zu schließen wage. Ich saß Monate im Zimmer, wollt mit niemand' reden. Ich mein' wirklich Monate und keine miesen Tage. Ich hab' aufgehört mit allem, was mir je was gab. Jeder wartet auf den Tag, an dem ich endlich rausgeh'. Doch die Angst, sie übermannt mich, und ich hab's nicht in der Hand. Ich saß in diesem Raum und schloss mich ein, ich wollt' mit niemanden mehr sein.






Mit dem Herbst kam die Isolation, die sich an mir fest geklammert hat, wie das Dreck in meinem Inneren.  Ich kann sie nicht abschütteln und vergrabe mich in mein Bett.
Ich schaffe es kaum aus meinem Bett, trinke mich um den Verstand, rauche wie eine Verrückte und lass mir von der Magersucht meine Sinne vernebeln. Ich bin nicht richtig hier. Ich bin ganz weit weg, doch wo genau ich bin, kann ich auch nicht sagen. Die Drogen bringen mir keine Klarheit. Nur bittere Tränen und eine passive Haltung. Die Arbeit in der neuen Kita lässt mich jeden Tag kraftlos zurück, dass ich jedes Treffen absage. Ich ertrage keine Menschen, in meiner freien Zeit, um mich herum.
Ich enttäusche Menschen um mich herum, doch ich schaffe es einfach nicht aus mir selbst heraus.
 Ich bin verloren in mir selbst. Jeder Ausweg aus meinem verbitterten Ich entpuppt sich als Sackgasse.
Ich habe keine Kraft mehr. So hässlich das auch klingt. Ich komm aus meiner Isolation nicht heraus.
 Ich lasse mich selbst auf der Strecke und habe keine Verbindung mehr zu mir selbst.
 Lasst mich einfach schlafen. So lange bis dieses grässliche Gefühl endlich die Finger von mir lässt.