I may be be senstive but you're still a dick and that's not okay





Das Ablaufdatum 
unserer Beziehung
kommt 
immer 
näher. 
Sie schleicht 
sich 
nicht an.
Sie stampft
hinter mir her
und brüllt 
mir Sachen
ins 
Ohr,
wo ich genau 
merke,
dass was wir haben, 
 ich nicht
länger
ertragen kann.
Ich scheue mich davor
zu M. zu gehen,
weil es mich keinen Sinn mehr 
ergibt, 
neben ihm zu hocken, 
sich kaum mehr etwas 
zu sagen zu haben, 
Drogen zu nehmen 
und zu viel zu trinken. 
Drogen nehmen
kann 
ich 
schon
alleine
und 
das
zu 
viel 
trinken
ist für mich 
das leichteste der Welt. 
Ich schmeiße ihm nur noch 
Ausreden 
vor die Füße
um nicht die Nacht 
bei ihm verbringen 
zu müssen. 
Das letzte Treffen 
war 
ein Schlachtfeld 
für meine Gefühle.
Als er mir nah gekommen ist,
mich fest in den Arm genommen
und gestreichelt hat,
hätte ich am liebsten 
laut geschrien. 
Jede Berührung 
war für mich
wie ein Schlag
ins Gesicht. 
Meine Gedanken schrien 
und habe versucht 
so zu tun,
als wäre ich eingeschlafen,
damit er endlich damit aufhört
und mich nachhause schickt. 
Irgendwann habe ich es 
nicht mehr ausgehalten 
und habe ihm gesagt, 
dass es ja schon sehr spät ist
und 
das ich lieber nachhause gehen sollte. 
Schon lange 
war der Abschied 
so unerträglich 
wie dieser. 
Ich habe mich selbst
nicht verstanden.
Es war so wie früher,
wo ich mich an M.'s
Nähe 
noch nicht gewohnt habe
und sich nach jeder Berührung
mein Herz 
mit Trauer 
und
 Aggressionen 
gefühlt hat.  
Ich ging aus dem Haus 
und ich fing das weinen an. 
Alles war wieder so wie früher.
Ich habe um mich geschlagen 
und gegen Wände.
Die Aggressionen 
waren 
so erdrückend 
wie. 
Wieder habe ich 
ein Auto
demoliert. 
Ich wollte schreien 
so laut
bis die Gefühle 
in mir taub werden
und ich all das Grauen 
nicht mehr spüren muss. 
Spätestens ab dieser Nacht 
spüre ich so stark wie nie,
dass ich einen Schlussstrich ziehen muss. 
Ich kann nicht mehr länger 
mit einem Kerl zusammen sein, 
der mir mehr Desinteresse zeigt,
als alles andere. 
Egal wie sehr 
er mich
beim letzten Treffen 
auch 
verliebt angeschaut hat. 
Das bringt mir alles nichts mehr, 
da ich weiß,
dass in seinem Herz
kein Platz
für Gefühle 
zu mir
 hat. 
Und genau deswegen 
muss ich mich damit abfinden, 
dass auch 
in meinem Herz
kein Platz mehr 
für ihn ist. 
Ich wünschte, 
es wäre nicht so,
aber ich kann mir 
so langsam 
nicht mehr einreden,
dass er sich vielleicht 
noch 
ändern wird. 
Ich habe ihm geholfen
über seine Ex 
hinweg zu kommen
und ich konnte 
seine Wut
und seine Trauer  
in Freude
und Zufriedenheit 
verwandeln.
Nicht mehr,
nicht weniger. 
Ich glaube nicht,
dass ich mehr für ihn bin,
als eine Stütze,
eine helfende Hand. 
Das was wir haben 
besteht 
nur aus meiner Seite
mit Liebe. 
Und selbst die 
vermischt 
sich 
mit dunklen Gefühlen 
zu ihm. 
Ich kann das alles 
nicht mehr lange tragen
und das wichtigste ist:
Ich möchte das alles 
auch nicht mehr tragen.
Ich möchte mit keiner Ungewissheit 
eine Zukunft 
mit einem Menschen 
verbringen, 
wo ich weiß, 
dass er mir nie wirklich
so richtig
glücklich machen kann.