Es fing langsam an und nun gehen wir mit einem Knall. Der letzte Abend in deiner Wohnung hat begonnen. Wir sitzen nah einander mit Pizza, Bier, Jägermeister und einem Horrorfilm vor uns. Vor zwei Tagen bin ich an der Trauer vor dem Abschied deiner Wohnung zersplittert, doch dann hast du mich mit deinem Angebot, dass wir den Abschied gemeinsam erleben, meine Splitter aufgesammelt und mich wieder zusammengefügt. Nun kann ich nicht aufhören dir in die Augen zu blicken und deinen Worten zu lauschen. Wie du von deinem Neuanfang, was die Schule betrifft, redest. So motiviert mit einem festen Ziel vor deinen Augen, habe ich dich noch nie erlebt.
Du
versuchst mir die Angst zu
nehmen, wenn ich das erste Mal seit langer Zeit auf deine Mutter
treffe. Ich denke an die Worte meiner Therapeutin: "Auch du hast
eine liebevoller Mutter verdient. Vielleicht findest du eine Seite
von M's Mutter, die du so unbedingt brauchst." Auch wenn die
Angst überwiegt und ich in meiner Unsicherheit versinke, wird mir
die Begegnung von M's Mutter bestimmt auf eine Art und Weise gut tun.
Wir
hängen wieder in den alten Erinnerungen fest, wo wir zwei die
Hauptrolle spielen. Wie wir die Vodka Flasche, die eigentlich deiner
Ex Freundin gehört hat, zu zweit ausgetrunken haben und danach
unserem Filmriss und den Kater unseres Lebens hatten. Wie wir die
Halloweenparty deiner Exfreundin crashten, wo ich das erste Mal deine
Nähe gesucht habe, was deiner Exfreundin gar nicht gefiel. Oder als
wir zusammen bei Rock am Ring waren und du wieder meintest, dass ich
selbst in meinen weiten T-Shirts und ohne Schminke attraktiv bin. Wie
du nach Jahren wieder Kontakt gesucht hast und sagst, dass du ohne meine Unterstützung diese schwere Zeit nie überstanden hättest. Das es die beste Entscheidung deines Lebens war wieder Kontakt zu mir aufzunehmen.
Ich kann es nicht leugnen, dass seine Worte mein Herz erwärmte.
Er nimmt mich in den Arm und flüstert mir ins Ohr, dass er nicht möchte, dass das mit uns vorbei geht. Wir hören das letzte Mal Sxtn und Billie in deiner Wohnung und plötzlich sehe ich in jeder Ecke des Zimmers unsere alten Momente:
All die Erinnerungen, die mein Herz gleichzeitig bewusstlos schlugen und erwärmten. In dieser Wohnung haben wir Bierkämpfe ausgeschlagen, die meistens mit nassen Bierhaaren endeten. Dort standen wir stundenlang an der Heizung mit einem Joint in der Hand. Hier habe ich deinem Nachbarn aus dem Fenster gewunken, was du mir noch Jahre danach im Spaß vorgeworfen hast. In deinem Vier Wänden hast du mich gefragt, ob ich mir eine Beziehung mit dir vorstellen könnte. Hier hast du einen Neuanfang gestartet. Weg von deiner Ex Freundin, rein in ein neues Leben, wo ich ein fester Bestandteil war. In deinem Bett habe ich endlich wieder Sicherheit gespürt obwohl ich splitternackt war. Du hast meine Grenzen gewahrt und mich für meine Narben nicht verurteilt. Das war eine neue Erfahrung für mich. Mit einem Mann so nahe zu sein, ohne zu dissoziieren. Wie konnte ich mich dann nicht hoffnungslos in dich zu verlieben?
Hier habe ich dir eines meiner Lieblingsband gezeigt, die du nur notgedrungen und vielleicht auch, aus Gefühlen zu mir, gehört hast. Hier hast du mir mit leuchtenden Augen dein erstes Tattoo gezeigt und ich dir meine 3/4/5/6/7/8/9/10/11 Tattoos. Dort habe ich dich verflucht, gehasst, mich von dir distanziert und gleichzeitig immerzu geliebt. Hier hatte ich Angst vor dir, wenn du deine Aggressionen nicht im Griff hattest. In deinem Briefkasten habe ich dir ein Brief hinterlegt, der vor lauter Gefühlen nur so triefte. In deiner Wohnung saß ich neben dir mit Tränen in den Augen, blutenden Händen und lauter Trauer in den Herzen, als du meintest, du könntest diese Liebe, die
ich spürte, nicht genauso, erwidern. Ich wollte nie wieder in deine Wohnung gehen, doch die Sehnsucht die sich in meinem Körper angesammelt hat, hat mich leiten lassen. Geradeaus zu dir. Hier habe ich gelernt zu verzeihen und dich gleichzeitig für dein kaltes Herz zu verfluchen. Hier hast du mich in eine Falle gelockt und sie zu knallen lassen, bis ich vor voller Blut keinen Sinn mehr in dir sehen konnte. Dort hatte ich das Gefühl, dass du mich manipulierst mit deinem lieben Worten, nur um mich Tage später wieder in das eiskalte Meer des Schweigens zu ertrinken. Ich hatte Schwierigkeiten dir deine Worte zu glauben. Jedes deiner Worte waren gefühlt für mich nur Lügen, die du versuchst hast schön zu verpacken. Ich habe dich wochenlang nicht gesehen, aus Angst das du mich immer tiefer rein in den Käfig der toxischen Manipulation sperrst.
Aber trotzdem war ich deiner Leichtigkeit und unsere Vertrautheit verfallen. Ich habe mich dir wieder angenähert. Hier habe ich wieder gespürt, was es heißt einen Menschen selbst für seine nicht vorhandenen Gefühle zu lieben. Hier habe ich Todeswünsche an den Himmel gesendet und mich von Flashbacks verprügeln lassen. In deiner Wohnung habe ich mich um den Verstand gesoffen und endlose Kippen geraucht. Ich habe dich kotzen, schnarchen, lachen, stöhnen, reden
gehört, Das Zischen eines Bieres und wie sich langsam Luftschlösser neben uns aufgebaut haben.
Hier hast du mich so oft stark festgehalten, dass ich das Gefühl hatte, du könntest mich vor meiner dunklen Welt, allein nur mit deinen starken Armen, beschützen. Du hast mich hier ins Bett getragen, meine Hand gehalten und mein Bier verschüttet. Wir sind hier Arm in Arm eingeschlafen. Auf deinem Sofa haben wir so viele Stunden verweilt. Meistens betrunken oder high, übermüdet und voller Leichtigkeit. Dort habe ich dir Geschichten aus meiner Vergangenheit erzählt. Wie es war monatelang in der Psychiatrie aufzuwachen und den Sinn des Lebens nicht mehr vor Augen zu haben. Du hast mir deine Narben gezeigt und mir von deiner Dunkelheit erzählt, die meiner gleicht. Wir haben uns über unsere alte Schule lustig gemacht, die uns nur geschadet hat. Bei dir konnte ich leichter atmen und gleichzeitig bin ich fast an deiner Anwesenheit erstickt.
Hier bin ich nachts aus deiner Wohnung geschlichen, weil deine Nähe plötzlich Wunden auf meiner Haut hinterlassen hat. Mit deiner Wohnung verbinde ich so viel, dass es mich plötzlich ins dunkle Loch stürzen lässt. Wir werden hier nie wieder lachen, Bier trinken, betrunken noch ein Schluck Jägermeister nehmen und Morgens übermüdet unserem Kaffee trinken. Der Wunsch nach einer eigenen Wohnung wird mit jedem Tag stärker. Dort können wir neue Erinnerungen schaffen. Schöne oder Schlechte, lass es die Zeit entscheiden. Ich will für uns ein Raum schaffen, wo wir Wir selbst sein können. Wo du mich auslachst, weil meine Wohnung aussieht wie ein Schlachtfeld mit lauter Bierdosen in der Küche, Lichterketten und Bilder an der Wand.
Ich kann es nicht leugnen, dass seine Worte mein Herz erwärmte.
Er nimmt mich in den Arm und flüstert mir ins Ohr, dass er nicht möchte, dass das mit uns vorbei geht. Wir hören das letzte Mal Sxtn und Billie in deiner Wohnung und plötzlich sehe ich in jeder Ecke des Zimmers unsere alten Momente:
All die Erinnerungen, die mein Herz gleichzeitig bewusstlos schlugen und erwärmten. In dieser Wohnung haben wir Bierkämpfe ausgeschlagen, die meistens mit nassen Bierhaaren endeten. Dort standen wir stundenlang an der Heizung mit einem Joint in der Hand. Hier habe ich deinem Nachbarn aus dem Fenster gewunken, was du mir noch Jahre danach im Spaß vorgeworfen hast. In deinem Vier Wänden hast du mich gefragt, ob ich mir eine Beziehung mit dir vorstellen könnte. Hier hast du einen Neuanfang gestartet. Weg von deiner Ex Freundin, rein in ein neues Leben, wo ich ein fester Bestandteil war. In deinem Bett habe ich endlich wieder Sicherheit gespürt obwohl ich splitternackt war. Du hast meine Grenzen gewahrt und mich für meine Narben nicht verurteilt. Das war eine neue Erfahrung für mich. Mit einem Mann so nahe zu sein, ohne zu dissoziieren. Wie konnte ich mich dann nicht hoffnungslos in dich zu verlieben?
Hier habe ich dir eines meiner Lieblingsband gezeigt, die du nur notgedrungen und vielleicht auch, aus Gefühlen zu mir, gehört hast. Hier hast du mir mit leuchtenden Augen dein erstes Tattoo gezeigt und ich dir meine 3/4/5/6/7/8/9/10/11 Tattoos. Dort habe ich dich verflucht, gehasst, mich von dir distanziert und gleichzeitig immerzu geliebt. Hier hatte ich Angst vor dir, wenn du deine Aggressionen nicht im Griff hattest. In deinem Briefkasten habe ich dir ein Brief hinterlegt, der vor lauter Gefühlen nur so triefte. In deiner Wohnung saß ich neben dir mit Tränen in den Augen, blutenden Händen und lauter Trauer in den Herzen, als du meintest, du könntest diese Liebe, die
ich spürte, nicht genauso, erwidern. Ich wollte nie wieder in deine Wohnung gehen, doch die Sehnsucht die sich in meinem Körper angesammelt hat, hat mich leiten lassen. Geradeaus zu dir. Hier habe ich gelernt zu verzeihen und dich gleichzeitig für dein kaltes Herz zu verfluchen. Hier hast du mich in eine Falle gelockt und sie zu knallen lassen, bis ich vor voller Blut keinen Sinn mehr in dir sehen konnte. Dort hatte ich das Gefühl, dass du mich manipulierst mit deinem lieben Worten, nur um mich Tage später wieder in das eiskalte Meer des Schweigens zu ertrinken. Ich hatte Schwierigkeiten dir deine Worte zu glauben. Jedes deiner Worte waren gefühlt für mich nur Lügen, die du versuchst hast schön zu verpacken. Ich habe dich wochenlang nicht gesehen, aus Angst das du mich immer tiefer rein in den Käfig der toxischen Manipulation sperrst.
Aber trotzdem war ich deiner Leichtigkeit und unsere Vertrautheit verfallen. Ich habe mich dir wieder angenähert. Hier habe ich wieder gespürt, was es heißt einen Menschen selbst für seine nicht vorhandenen Gefühle zu lieben. Hier habe ich Todeswünsche an den Himmel gesendet und mich von Flashbacks verprügeln lassen. In deiner Wohnung habe ich mich um den Verstand gesoffen und endlose Kippen geraucht. Ich habe dich kotzen, schnarchen, lachen, stöhnen, reden
gehört, Das Zischen eines Bieres und wie sich langsam Luftschlösser neben uns aufgebaut haben.
Hier hast du mich so oft stark festgehalten, dass ich das Gefühl hatte, du könntest mich vor meiner dunklen Welt, allein nur mit deinen starken Armen, beschützen. Du hast mich hier ins Bett getragen, meine Hand gehalten und mein Bier verschüttet. Wir sind hier Arm in Arm eingeschlafen. Auf deinem Sofa haben wir so viele Stunden verweilt. Meistens betrunken oder high, übermüdet und voller Leichtigkeit. Dort habe ich dir Geschichten aus meiner Vergangenheit erzählt. Wie es war monatelang in der Psychiatrie aufzuwachen und den Sinn des Lebens nicht mehr vor Augen zu haben. Du hast mir deine Narben gezeigt und mir von deiner Dunkelheit erzählt, die meiner gleicht. Wir haben uns über unsere alte Schule lustig gemacht, die uns nur geschadet hat. Bei dir konnte ich leichter atmen und gleichzeitig bin ich fast an deiner Anwesenheit erstickt.
Hier bin ich nachts aus deiner Wohnung geschlichen, weil deine Nähe plötzlich Wunden auf meiner Haut hinterlassen hat. Mit deiner Wohnung verbinde ich so viel, dass es mich plötzlich ins dunkle Loch stürzen lässt. Wir werden hier nie wieder lachen, Bier trinken, betrunken noch ein Schluck Jägermeister nehmen und Morgens übermüdet unserem Kaffee trinken. Der Wunsch nach einer eigenen Wohnung wird mit jedem Tag stärker. Dort können wir neue Erinnerungen schaffen. Schöne oder Schlechte, lass es die Zeit entscheiden. Ich will für uns ein Raum schaffen, wo wir Wir selbst sein können. Wo du mich auslachst, weil meine Wohnung aussieht wie ein Schlachtfeld mit lauter Bierdosen in der Küche, Lichterketten und Bilder an der Wand.
Die
Zeit rast unendlich und du hörst nicht auf mir Sicherheit zu
schenken in all deinen warmen Berührungen. Wir können nicht
aufhören zu lachen. Du streichst mir meine Haaren aus dem Gesicht.
Ich befreie dich von deiner Asche auf deinen Klamotten. Du gibst mir
so viel, selbst wenn du nur müde grinsend dich nicht bewegen willst.
Die Uhr zeigt 5 Uhr morgens an. Wir rauchen die letzte Zigarette
zusammen und ich brauche zig Anläufe um aufzustehen. Beim Abschied
hältst du mich fest in den Arm und merke das die Trauer nicht mehr
präsent ist. Ich winke dir zum Abschied zu und sehe auf dem
Nachhauseweg wie die Sonne langsam aufgeht. Müde aber unfassbar
glücklich laufe mit meiner Zigarette und atme Leichtigkeit aus und
wieder ein. Noch nie hat sich ein Abschied sich zu etwas entwickelt,
woran ich mich gerne Jahre später noch erinnern werde. Ich weiß
nicht wie du es geschafft hast, aber der Abschied von deiner Wohnung
schmerzt nicht mehr. Sie schenkt mir Hoffnung darauf, dass die Ungewissheit sich nicht zu einem Biest sondern zu einer Sonnenblume
entwickelt, die langsam aber mit der Zeit zu einer der schönsten
Blumen in meinen inneren entwickelt.
https://www.youtube.com/watch?v=_m-PJ05UEmc
https://www.youtube.com/watch?v=_m-PJ05UEmc






