I don't remember what I am. A toy? Is this truly my body? Is it his? I think I'm going to be sick.






Der Absturz von Wolke 7 
in den dunklen Wald voller Selbsthass, 
Wut
 und Scham 
geht so rasend schnell.
 Ich hänge fest an einem Ast
 voller schreiender Wut, 
dass ich nicht anders kann,
 als innerlich 
mir den Tod
 zu wünschen. 
Als mir lauter offene Wunden
 an meinem Körper zu wünschen. 
Paar Sätze reichen 
und ich falle zurück. 
Ein paar Sätze reichen,
 um mich
 wie die größte Hure auf Erden zu fühlen.
 Ich weiß,
 warum ich mich 
unberührbar wünsche. 
Ich weiß, 
warum ich mir Selbstbeherrschung wünsche, 
damit nicht bei jeder liebevolle Geste, 
gleich mein Herz zerspringt.
 Jede liebevolle Geste
 interpretiere ich falsch. 
Obwohl ich doch weiß, 
dass kaum ein Mensch
 an meiner Seite bleibt, 
wenn sie sehen, 
dass meine impulsive Art
 mich immerzu Fall bringt. 
Kein Mensch
 will ständig den Zerfall
 von einem Mensch sehen.
 Vor allem nicht den Mensch, 
der mich hässlich im Spiegel angeguckt. 
Egal wie sehr ich es doch versuche, 
meine Haare wellig mache, 
so tun als wüsste ich wie 
ein "normales" Essverhalten aussieht,
weitere Tattoos an meiner Haut zu sehen ist, 
Netzstrumpfhosen trage 
und an den passenden Momenten lache, 
dass kann alles
 nicht meine Vergangenheit rückgängig machen.
 Und je häufiger mir Menschen 
(vielleicht nur indirekt)
das Gefühl geben 
das irgendwas mit mir stimmt, 
ich zu leise bin, 
zu viele Narben auf meiner Haut trage, 
meine Stimmungsschwankungen 
einen Menschen aus mir machen
der nicht zu ertragen ist,
einen zu unförmigen Körper habe
 oder meine Vergangenheit zu viele erdrückende Nähe aufweist, 
macht mich das 
unfassbar klein und eiskalt. 
Ich schaffe es nicht Menschen 
von dem Gegenteil zu überzeugen, 
dafür schlummern
 zu viele Dämonen in meinem Kopf. 
Und eigentlich haben die Menschen doch auch recht. 
So wie ich bin, 
reicht nie aus. 
Egal wie sehr ich mich verbiege, 
ich bleibe immer noch das Wesen, 
was ein viel zu großes Trauma 
in sich trägt.
 Egal wie viel ich auch trinke, 
egal wie sehr ich meinen Körper auch verschandele
 mit zu vielen hungern, 
Drogen und Selbstverletzung. 
Ich bleibe immer noch das Wesen, 
dass bloß keine Nähe zu lassen möchte, 
um nicht wieder
 innerlich verprügelt zu werden. 
Ich kenne meine dunkle Seite nur zu gut.
 Und wenn sie zum Vorschein kommt, 
bin ich alles,
 nur nicht liebenswert. 






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