this breaks my heart, again and again





Ich wechsel mich ab 
mit 
gegen 
die Tischtennisplatte
schlagen, 
weinen, 
trinken 
und 
rauchen. 
Ich krieg das alles
nicht aus meinem Kopf.
Ich wäre gerne 
gedankenlos.
Ohne Sinn 
und Zweck. 
Die gestohlene Kindheit 
raubt mir die Sinne 
und ich weiß nicht
was ich dagegen tun kann 
außer immer 
stärker
gegen 
die
Tischtennisplatte
zu schlagen. 
Ich frage mich 
wie 
ich 
es
all
die 
Jahre
als Kind
ertragen 
habe
ohne 
mich 
umzubringen.
Wenn ich zurückblicke
dann 
sehe 
ich 
fast 
nur 
dunkle Momente,
die mir mein Herz 
zerissen 
haben. 
Niemand kann mir 
eine neue Kindheit
schenken
und 
auch
wenn 
ich 
weiß 
das 
ich 
froh 
sein 
kann 
das 
ich 
jetzt 
älter 
bin 
und 
mich
der 
Kindheitswolf 
nicht 
mehr 
ungewollt 
anfasst 
kann 
ich 
nichts
anders
außer 
weinen 
und mich 
selbstverletzen.
Wenn nicht so viel
auf den Spiel 
stehen 
würde 
wäre
ich 
jetzt 
bereit 
für den Tod. 
Wie soll ich nun jeden Tag 
aufstehen 
ohne 
nicht
daran 
zu denken? 
Wie soll ich das nächste mal 
vor dem Kindheitswolf stehen 
ohne anfangen 
vollkommen durchzudrehen?
Ich finde keine Antwort darauf, 
schlage weiter auf die Tischtennisplatte ein
bis 
alles 
so 
sehr 
schmerzt 
das 
ich 
kraftlos 
ins leere 
starre.
Wenn jetzt jemand bei mir wäre 
und mich anfassen würde, 
würde ich glaub ich so laut 
anfangen zu weinen
und um mich schlagen 
bis ich keine Kraft mehr habe.
Ich frage mich 
wie 
soll 
ich 
jemals 
Nähe von Männern
ertragen.
Wie soll ich jemals 
die Nähe 
von 
Männern 
genießen.
Wie soll ich eh richtig atmen können
obwohl 
ein Kerl
mich 
anfasst. 
Auf all die Fragen 
finde 
ich 
mal 
wieder
 keine Antwort. 
Ich packe meine Sachen ein
und mache mich auf dem Weg nachhause. 
Ich hab den Drang überall gegen zu schlagen 
bis ich endlich nicht mehr darüber nachdenke 
aber so viele Menschen begegnen mir. 
Wenn die sehen würde 
wie 
ich 
völlig 
durchdrehe 
würde 
sie 
mich 
glaub 
ich 
in 
die 
nächste
Psychiatrie 
zwangseinweisen.
Endlich bin ich in dem Haus, 
wo ich wohne, 
setzte mein lügenlächeln auf,
verziehe mich in mein Zimmer 
verstecke mich unter meiner Bettdecke
und
schütte mich zu 
bis 
all 
die 
Bilder
im 
Alkohol 
verschwimmen. 


Ich hab mein Bier, meine Kippen und meine Worte mit dir geteilt obwohl ich weiß das meine Nähe das ist was dich am besten heilt






Du schreist mich an 
und 
für 
ein 
Moment 
vergesse 
ich 
zu atmen. 
Du wirst 
immer lauter
und 
höre 
wie 
du 
gleichzeitig
bitterlich 
weinst. 
Mir kommen 
gleich 
lauter Momente 
in den Sinn,
wo mich meine Eltern 
ständig 
angeschrien haben, 
da ich plötzlich
zu einer Tochter 
wurde, 
die das Essen abdankt 
und ihre Haut 
zerschneidet 
als wäre es Papier. 
Ich höre dir immer weiter zu.
Ich kann dein schreien 
kaum 
ertragen 
obwohl es nur durchs Telefon ist. 
Ich weiß, 
ich hab 
all deine Hoffnungen
im Keim erstickt 
doch ich wollte ehrlich sein. 
Ich musste es tun
nach dieser Nacht, 
wo du so viele Ängste 
hervor 
geholt 
und mich ständig
berührt 
hast.
Ich hätte 
keine weitere Nacht
mit dir ertragen 
können. 
Du hast mich so verletzlich 
gemacht 
ohne 
es 
zu wissen. 
Du wolltest
mir 
nie 
weh tun, 
aber du hast
eines der schlimmsten Dinge
mir 
angetan, 
die du tun konntest.
Das könnte 
ich 
dir 
nie 
verzeihen, 
selbst 
wenn 
du 
eigentlich 
ein lieber Kerl bist. 
Deine Stimme verstummt 
und 
ich 
sitze 
leer 
und leblos 
auf 
meinem Bett. 
Unsere Zeit
ist 
vorbei. 
Entgültig.
Es tut mir leid
flüstere ich leise
in mich selbst 
hinein 
und nehme 
ein großen Schluck 
von meinem Bier.

Wenn ich eines kann 
dann Menschen 
enttäuschen 
und gleichzeitig verletzen,
was für eine grausame Sache. 
Was für ein grausames Ich.
https://www.youtube.com/watch?v=1EwiDC5EEWQ



is there a way to get away from this feeling





Du schlägst 
um 
dich 
und 
dich
plötzlich
fängt 
an 
mir die Angst 
die Kehle 
zu 
zu drücken.
Erinnerungen 
überflutet mich. 
Ich ertrinke darin.
Jeder neuer Schlag
zerreisst mich.
Zerreisst 
all 
das 
gute
was 
ich 
in 
dir 
sah.
Mein verkorkster Verstand
sagt mir 
die ganze Zeit. 
dass du nichts dafür kannst, 
das du schläfst 
und nur zu viel Gras geraucht hast. 
Trotzdem 
schmerzt 
grad alles so sehr. 
Du hälst mich so sehr fest 
das ich kaum atmen kann 
und mir die Tränen 
ins Gesicht schießen. 
Ich fühle mich gefangen 
und dieses mal nicht 
in meinen eigenen Körper
sondern gefangen 
in deiner Nähe,
deiner Gewalt
und in deiner Anwesenheit. 
Ich versuche die ganze Zeit 
mein Atem wiederzufinden, 
doch ich verliere 
mich
in 
der
Dunkelheit, 
wo jeder Atemzug
mein Tod 
bedeuten 
könnte. 
Ich kann das alles nicht 
ertragen, 
vor allem
kann 
ich 
dich 
nicht 
ertragen. 
Unzählige Minuten 
vergehen 
und 
ich 
habe
es 
endlich 
geschafft 
mich 
aus seinen Armen 
zu befreien 
und aus dem Bett 
zu kriechen. 
Ich krieche 
auf dem Boden 
und schaffe es grad so 
mich zur Wand 
hin zu bewegen. 
Er schlägt
weiter 
um 
sich 
und 
ich
bin so froh 
mich davon 
befreit 
zu 
haben.
Stundenlang 
verbringe 
ich 
in voller Angst
auf dem Boden.
Ich wünschte, 
ich könnte 
meine Mama 
anrufen. 
Ich wünschte, 
ich wär hier weg
oder tot. 
Nichts anderes erscheint
grad
 Sinn. 
Hätte ich 
eine Knarre 
würde ich 
nicht 
zögern
und den Abzug
drücken.
Vielleicht übertreibe 
ich 
aber 
dieses Gefühl 
der bedrohlichen Nähe 
kann ich kaum 
noch 
ertragen. 
Ich will nie 
wieder 
entblößt 
werden. 
Ich will 
nie 
wieder
von 
jemand 
so berührt 
werden, 
dass ich 
mich 
am liebsten
umbringen möchte. 
Ich habe die ganze angst so satt. 
Ich habe mein ganzes Leben so satt.
Plötzlich höre ich eine Stimme. 
Er ist wach geworden. 
Mein Herz schreit 
alles in mir schreit. 
Bitte beweg dich nicht.
Komm ja nicht zu mir. 
Bitte bitte bitte bitte. 
Doch meine ganzen Bitten 
bringen nichts.
Er kommt zu mir,
nimmt mich in den Arm 
und zieht mich ins Bett. 
Er legt sich so nah 
an mir ran, 
küsst mich 
auf 
dem 
Kopf 
und 
merke 
wie 
sich 
alles
zusammen zieht 
und 
wieder
zu 
ein
erbärmliches
kleines Reh werde, 
was angefahren wurde.
Wenn mich 
jemand 
fragen 
würde
was für mich
der Tod 
bedeutet
dann 
würde
ich 
sagen,
dass 
solche Momente
all 
das lebendige
in
mir 
tötet. 
All die Momente, 
die ich mich 
gewehrt habe 
und es nicht ernst
genommen wurde. 
All die Momente, 
wo mich Menschen
mich immer wieder berühren 
selbst dann 
wenn 
sie 
wissen,
dass 
ich 
das 
alles
nicht ertrage
oder 
als 
ich 
über 6 Jahre
von den gleichen Menschen 
misshandelt, 
missbraucht 
und 
innerlich 
kaputt 
gemacht 
wurde.
Nach all den Jahren 
voller Missbräuchen 
ist mein Körper 
zu einen dreckigen 
etwas 
geworden,
was ich selbst 
durch hungern 
nicht 
reinigen 
kann.
Die einzige, 
bei der keine Berührungen
geschmerzt hat 
ist 
weg 
und nun
jetzt
weiß
ich 
nicht
mehr
wie 
es 
ist
gewollt 
berührt 
zu werden. 
Ich hause
im 
Dreck,
verdränge,
trinke,
selbstverletze mich,
da ich anders
meine Existenz
nicht
mehr ertragen kann. 





Dabei war ich am Ende gar nichts mehr, außer am Ende






Ich wache auf und merke diese Schwere auf meinen Schultern. Ich schaffe es nicht aufzustehen. Alles drückt mich noch tiefer in mein Bett. Unter meiner Decke kann nichts schlimmes passieren. Daran denke ich solange bis ich es mir schließlich glaube. Nach Stunden schaff ich es den schrecklichen Traum ein bisschen von mir abzuschütteln und mich aus meinem Bett zu bewegen. Alles hier ist so dunkel. Mein Herz strahlt nicht mehr. Mein Herz freut sich nicht mehr auf den neuen Tag. Mein Herz ist totgestrampelt von dem ganzen Dreck der mich umgibt. Ich schaffe es nicht mal richtig mich im Spiegel zu betrachten. Ich schaue schnell weg. Ich will meine verdammte hässliche Fresse nicht mehr sehen. Selbst diese paar Schritte zum Bad sind so anstrengend, dass ich mich gleich wieder in meinem Bett verstecke. Ich wollte heute rausgehen. Ein wenig umher laufen, ein bisschen Alkohol kaufen und an irgendeinen ruhigen Platz lesen doch allein bei der Frage, was ich dann anziehen soll überfordet mich. Jedes noch einzelne Kleidungsstück erinnert mich entweder an dich oder ich kann es nicht anziehen, weil ich mich darin nicht ertrage. Alles überfordet mich. Allein auf der Frage wie es mir geht kann ich nicht antworten. In mir herrscht so viele Leere, Traurigkeit, Dreck und Schmerz das ich das nicht in Worte fassen kann. Jedes Lächeln ist so voller Lügen. Ich hause in der Isolation. In der Stille, die mich auf langer Zeit verrückt macht, doch dagegen anzukämpfen fällt mir jegliche Kraft. Alle Worte scheinen nicht mehr meine zu sein. Die letzten Monate zerren an meinen Knochen. Ich habe das Gefühl, dass ich alles was mir wichtig war, verloren zu haben und nur weil ich so bin wie ich bin. Ich will nicht mehr ich sein, doch ich selbst ist grad alles was ich habe. Ich weiß nicht mehr was richtig und was falsch ist. Der Tag besteht nur noch aus Selbsthass, Stille, weinen, trinken und noch viel mehr trinken. Jeder Blick auf mein Körper kann ich nicht ertragen. Die Stimmen schreien so laut bis ich kampflos aufgebe und nichts esse. Selbst wenn ich nichts kann, kann ich zumindest noch hungern. Das ist nicht viel aber wenigstens etwas. So sehr wie ich die Essstörung auch hasse, ich kann sie einfach nicht abschütteln wie ein lästiges Insekt. Auch wenn es mein Tod bedeutet lass ich sie nicht los. Ich habe so gut wie keine Ziele mehr auf was ich hinarbeiten kann außer meinen Tod.
Wer sterben will kann nicht zum essen gezwungen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=T-y_0Hmgdec



Life is what killing me. I hate the fact that I'm alive







Die Sonne 
kämpft
sich 
durch 
die 
dunklen Wolken. 
Ich setze mich 
auf einen 
abgelegenen Platz, 
wo ich alles 
von den Skaterplatz
im Blick habe. 
Ich hole mein Buch raus, 
öffne mein Bier 
und genau 
dann 
kommt 
ein Kerl zu mir 
und fangt an mit mir zu reden. 
Ich sehne mich nach Stille 
um endlich mal 
wieder 
das Buch 
anzufangen. 
Er war Afrikaner
und
sprach nur ein fetzten Deutsch 
deshalb verstand ich ihn kaum. 
Am Anfang war er noch ganz nett, 
fragte mich was ich so mache, 
wo ich wohne, 
wie ich heiße 
doch 
als 
er 
mich 
plötzlich 
fragte 
ob 
ich 
einen Freund 
hätte 
wurde mir 
ein bisschen 
mulmig zumute. 
Ich verneinte 
und 
er 
fragte
immer
wieder
wieso. 
"So eine schöne Frau 
kann doch nicht 
kein Freund habe.",
sagte er mir 
und ich fing an 
nervös zu lachen. 
Die Angst 
klopfte bei mir an. 
Zum Glück spürte 
ich 
sie 
nur 
gestämpft 
da ich ein paar Pillen tavor 
intus habe.
Er redete immer weiter 
 obwohl
ich 
versuchte 
weiterzulesen. 
Ihm störte das gar nicht. 
Ich war so vertieft 
in 
der 
Angst
gefangen, 
dass ich ein Teil 
seiner Worte einfach nicht 
hörte. 
Doch plötzlich 
fing 
er 
die 
ganze Zeit 
an über Sex 
zu reden. 
Die Panik schrie 
in mir, 
schlug die ganze Zeit 
gegen 
mein Kopf 
renn weg
renn weg
renn weg
Dann fing 
er
an
 mich
immer wieder
 zu berühren.
Obwohl es nur 
auf meinem Oberschenkel war
und mein langer Rock 
alles verdeckte
schmerzte jede Berührung.
Mein Herz 
schlug Alarm 
und ich hatte die ganze Zeit 
das Gefühl 
das 
ich 
zerbrechen 
würde, 
wenn er mich noch 
einmal anfasst.
Ich will
mich
so
tief
in
mir
verstecken
das
mich
niemand
mehr
sieht
und mich
niemand
mehr anfassen kann.
Er fing weiter an 
mir seine 
Sex Geschichten 
zu erzählen 
als endlich 
sein Handy 
klingelte 
und er 
zu 
seinem Kumpel 
ging. 
Innerlich 
war 
ich 
immer 
noch
am zittern. 
Exte das ganze Bier hinunter 
und wartete auf das hohle stumpfe Gefühl
des angetrunken sein 
aber es kam 
nicht. 
Ich machte 
ein weiteres Bier 
auf, 
wollte weiterlesen 
doch ich konnte mich 
einfach 
nicht mehr 
darauf konzentrieren. 
Die Angst schrie 
meine Sinne taub. 
Ich konnte hier nicht mehr bleiben. 
Ich verließ diesen Ort
so schnell es ging
doch das
 ekelige Gefühl 
ließ 
nicht 
nach.
Alles an mir 
empfand 
ich 
als 
ekelig. 
Mein Körper 
ist mehr 
was 
ich 
je 
ertragen 
könnte. 
Nur das stumpfe leere Gefühl
im Magen 
war eines der guten Sachen 
meines Tages.
Ich stieg in den Zug 
und wünschte 
mich 
einfach
nur 
aus 
meinen
Körper 
raus. 
Ihn jeden Tag 
aufs neue 
zu ertragen 
fällt 
mir 
immer 
schwerer.
Die Essstörung
spielt 
ein 
Spiel 
mit mir. 
Es ist ein Albtraum 
dieses Spiel
mit einem geschändigten Körper 
zu treiben.
Wer stirbt als erstes?
Du oder ich? 
Und auch wenn die Erkenntniss
grässlich ist
weiß ich
das 
ich 
die erste 
bin 
die bei 
diesem Spiel 
gewinnt.
 

Die ganze Fassade fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen






Noch gestern 
schrieb 
ich 
von 
Hoffnung 
und nun 
fühle ich mich
toter 
und 
trauriger
den je.
Ich reiße mich 
die ganze Zeit 
zusammen 
aber würde 
am 
liebsten
meine Schüssel
mit 
tränen 
der trauer
und der verzweiflung
füllen
anstatt
mit Salat.
Du siehst 
so 
widerlich
glücklich 
aus
auf dem Bildern
das 
ich 
schreien 
könnte. 
Niemals 
wollte ich mehr
sowas 
fühlen.
Ich habe wirklich gedacht, 
ich müsste nie wieder
diesen ganzen Schmerz 
der Liebe fühlen.
Ich dachte echt 
mit dir könnte alles besser werden.
Nun hast du mich 
in diesen ganzen Dreck
alleine gelassen. 
Du bist gegangen 
und hast mich 
gleich
ausgetauscht.
Ich bin so verdammt 
ersetzbar,
dass hast du mir jetzt 
mehrmals gezeigt. 
Diese Erkenntnis
mach mir Angst 
lässt mich würgen,
und
 mich zusammenkauern
wie ein kleines Kind. 
 Ich fange wieder an
gegen die Wände 
zu schlagen. 
Kann nicht aufhören
bis ich meine eine Hand nicht mehr
bewegen kann.
Mein Handgelenk 
schillert in blauen
 und roten Farben
und nun kann ich die Tränen
nicht mehr aufhalten. 
Ich wollte niemals mehr 
sowas
fühlen,
ich wollte mich niemals 
so verdammt ersetzbar fühlen. 
Doch nun fühle 
ich 
dieses
Gefühl
stärker den je. 
 Das Gefühl 
lässt
mich
seit Tagen 
nicht 
mehr 
los.
Ich bin darin
gefangen
und ich weiß 
nicht
wie 
ich 
mich
jemals 
davon 
befreien 
kann.  

I broke my rules for you




Vollgedröhnt 
mit tavor 
sitze 
ich 
vor dir
und merke 
wie ich mich 
verdammt 
wohl 
in deiner Anwesenheit fühle.
Sie fragt
ob 
ich 
bereit 
bin, 
und ich bejahre. 
Wir gehen ins 
Badezimmer
und ich fange an 
mein Pullover 
und mein Tshirt 
auszuziehen. 
Panik drückt mir meine Kehle zu 
und ich muss 
mir tausendmal sagen, 
dass du ein Mädchen bist 
und du mir niemals was tun würdest.
Du behandelst mich
nicht anders
obwohl
dich
meine
ganzen
Narben
anstarren.
Du schenkst mir
das gleiche lächeln,
wie als du meine Narben
noch
nicht
gesehen
hast
und
dafür bin ich dir
so verdammt
dankbar.
Sie nimmt meine Brust 
in die Hand.
Die Berührung ist so
zärtlich. 
Niemand hat mich je so 
liebevoll behandelt 
wenn
ich 
nackt 
oder halb nackt 
vor ihnen stand. 
Die Erkenntnis ist traurig.
Ich hätte am liebsten 
leise in mich hineingeweint 
doch 
plötzlich war 
das Piercing 
schon drin 
und du fragtest 
ob bei mir 
alles okay sei. 
Ich nickte, 
zog mein Top 
wieder an 
und dann
rauchten
wir
erstmal 
einen
und dann noch
einen,
bis mein Kopf
völlig in Nebel
versinkt.
Schütte ein Bier
hinterher 
und 
ich 
fühle 
mich 
schwerelos. 
Drogen 
sind 
meine 
Freunde
geworden, 
aber in genau diesen Momenten
merke ich das es mehr Menschen 
gibt 
als 
meine Ex.
Es gibt so viele anderen Leute, 
den ich nichts beweisen muss. 
Ich muss endlich 
nicht 
mehr
der Mensch 
sein,
der ich vor den Augen
anderer sein soll. 
Ich schaue R. noch mal an
und spüre
das 
mein 
gebrochenes vertrauen
langsam wieder Hoffnung spürt.
Vielleicht kann ich irgendwann 
wieder leben 
und lieben. 
Vielleicht kann ich irgendwann 
mehr sein 
als 
nur 
eine 
dunkle Schande.
Vielleicht fühle ich mich
irgendwann
nicht mehr
so splitterfasernackt
obwohl ich Klamotten trage.
Vielleicht kann ich endlich
all das Grauen meiner Kindheit
akzeptieren.
Vielleicht bin ich irgendwann
mehr
als
ein
stummes
missbrauchtes
Elefantenkind.






Oh mein gott, dass ist jetzt mein 300. Blogeintrag auf meinem Blog. Wenn ihr irgendwelche Anregungen habt, Kritiken oder Wünsche dann schreibt sie mir bitte. Mein Blog gibt es schon fünf verdammte Jahre. Das ist alles so heftig. Ich danke euch für ihrem Support. Ohne euch hätte ich das schreiben wohl aufgegeben. 
Passt auf euch auf. Ich denke an euch.