Du schreist mich an
und
für
ein
Moment
vergesse
ich
zu atmen.
Du wirst
immer lauter
und
höre
wie
du
gleichzeitig
bitterlich
weinst.
Mir kommen
gleich
lauter Momente
in den Sinn,
wo mich meine Eltern
ständig
angeschrien haben,
da ich plötzlich
zu einer Tochter
wurde,
die das Essen abdankt
und ihre Haut
zerschneidet
als wäre es Papier.
Ich höre dir immer weiter zu.
Ich kann dein schreien
kaum
ertragen
obwohl es nur durchs Telefon ist.
Ich weiß,
ich hab
all deine Hoffnungen
im Keim erstickt
doch ich wollte ehrlich sein.
Ich musste es tun
nach dieser Nacht,
wo du so viele Ängste
hervor
geholt
und mich ständig
berührt
hast.
Ich hätte
keine weitere Nacht
mit dir ertragen
können.
Du hast mich so verletzlich
gemacht
ohne
es
zu wissen.
Du wolltest
mir
nie
weh tun,
aber du hast
eines der schlimmsten Dinge
mir
angetan,
die du tun konntest.
Das könnte
ich
dir
nie
verzeihen,
selbst
wenn
du
eigentlich
ein lieber Kerl bist.
Deine Stimme verstummt
und
ich
sitze
leer
und leblos
auf
meinem Bett.
Unsere Zeit
ist
vorbei.
Entgültig.
Es tut mir leid
flüstere ich leise
in mich selbst
hinein
und nehme
ein großen Schluck
von meinem Bier.
Wenn ich eines kann
dann Menschen
enttäuschen
und gleichzeitig verletzen,
was für eine grausame Sache.
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