Ich distanziere mich
von allen und jeden.
Ich sehe keinen Sinn mehr
darin
mich
andere Menschen
zu öffnen
. Ich bin einfach müde
davon
die gleichen Menschen
in anderen Körpern
zu treffen.
Bei der Therapie
war ich
schon lange nicht mehr,
weil ich dann
nur mit Lügen
um mich
schmeißen würde.
Und das würde keinen etwas bringen.
Ich möchte nichts mehr
von mir erzählen,
weil immer nur
die gleichen Worte
fallen würden.
Irgendwann sind es andere Leute
leid zu hören,
dass man das Gefühl hat
nicht in diese Welt
zu passen.
Das der eigene Körper
eine Schamleinwand ist,
die man
einfach nur
zerstören möchte.
Der Selbsthass
lässt mich
ersticken
und alle erwarten
von mir
das ich trotzdem
weiter atme.
Doch wer hört einen zu,
wenn selbst das atmen zur Last wird?
Ich suche in den Drogen etwas,
was mir kein Mensch geben kann.
Selbst die Horrortrips
ertrage ich noch besser,
als die Nähe von Männer.
M. erzähle ich schon
lange nichts mehr
von mir.
Wenn er mir erzählt
wie schlecht es ihm geht,
ertrinke in der Trauer
und ich versuche alles zutun,
damit es ihm besser geht.
Ich würde mich
von ihm anschnauzen lassen
und all seine Wut aushalten,
um ihn dann minutenlang zu umarmen.
Auch wenn ich eigenlich jemand bräuchte,
der mich wortlos in den Armen hält,
wenn alles in mir zerbricht.
Doch selbst das
könnte ich nicht aushalten.
Diese enge Umarmung
würde mich nur daran erinnern,
dass das zu etwas führen würde,
was ich von selbst nie einfordern würde.
Nackte Nähe
bringt
Scham
und davon
habe ich
bis zu meinem Tod genug.

Du solltest ein Buch schreiben. Viele Grüße.
AntwortenLöschenWar mein ernst. Habe ich hier über die Jahre vielleicht einer Handvoll Leute gesagt. Ihr verschenkt ein Stück weit euer Talent. Weil ihr wortgewaltig seid. Und weil eure Geschichten gehört werden müssen. Ist zumindest meine Meinung. Guten Start in die Woche dir! Und ja alles so weit okay. Danke der Nachfrage. LG
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