Ich träume jede Nacht von einem Trümmerfeld in dem jemand lebt. Dann seh ich, das bin ja ich selbst.






Februar, Februar,
was für ein Monat.
Seit Jahren
 kann ich diesen Monat
 nicht leiden.
Seit Jahren
quälen mich diese schaurigen Momente,
die mir ständig die Sicht nehmen
und ich merke
 wie ich mit jedem Mal
 trauriger werde.
So viele Wolfsmomente
schlagen auf mich ein.
Ein Grund
mehr den Valentinstag zu hassen,
da ich vor Jahren
diesen Tag
 mit einem Wolf
 geteilt habe.
 Noch schlimmer ist,
dass dieser Wolf
immer noch
 in meinem Leben
herum läuft
 und mit jeder weiteren Nachricht
mich zu einen Treffen
 drängt.
 Ich weigere mich ständig,
doch es wird einen Tag kommen,
wo ich ihn sehen muss,
damit er endlich locker lässt.
 Ich will ihn nicht sehen.
Ich weiß ganz genau,
dass er irgendein
abfälliges Kommentar
über mein Gewicht ablässt,
da ich seitdem
wir uns das letzte Mal gesehen haben,
glaub ich,
zugenommen habe.
Noch schlimmer ist
der 24. Februar.
Das Wochenende voller Schmerzen
und Würgegriffe.
Ein Montag
voller Scham
und Selbsthass.
Nun kommt noch dazu,
dass letztes Jahr
genau in dieser Zeit
 mein Papa
herausgefunden hat,
dass meine Mama
ihm fremdgeht.
 Diese Nacht werde ich nie vergessen.
Wie völlig hilflos
ich
mich
 gefühlt
 habe
 in der Angst,
dass mein Papa
 mich
mit
 ihr
alleine
lässt.
Ich habe mich gefühlt,
 als wäre ich wieder 5 Jahre alt.
Klein, verlassen und ohne Macht.
Nun ist in ein paar Monaten
 das Trennungsjahr durch
 und mein Papa
 ist
 dann
endgültig geschieden.
 Dann bin ich offiziell ein Scheidungskind.
Wie ich diesen Ausdruck verabscheue.
Die Sorgenfalten
von meinem Papa
werden immer mehr,
da er die Hälfte
 von seinem Geld
an eine Frau abgeben muss,
die all seine Gutmütigkeit ausgenutzt,
beschmutzt
und in den Dreck gezogen hat.
 Ich vermisse meine Mutter nicht,
 vor allem nicht,
 wenn sie mich
 ständig unter Druck
setzt
und sie auf die Tränendrüse
 drückt
 nur um mich zu manipulieren.
Sie denkt,
 sie könnte so eine Show abziehen
und ich könnte ihr verzeihen.
Ich weiß nicht mal,
ob ich ihr jemals verzeihen kann.
Ihre narzischtische Züge
unterdrücken mich. 
Nun gibt es auch noch M.
Wir sind nun
 seit einem Jahr zusammen
und treffen uns
ab Sommer
 schon zwei Jahre.
Ich weiß nicht
 wie ich darüber fühlen soll.
Ich weiß nicht
 wie es mit uns weitergeht.
Ich weiß nur,
dass ich bei ihm bleiben möchte.
Auch wenn mir Leute sagen,
dass ich eine Person verdient habe,
 bei der ich auch weiß,
dass sie mich liebt.
Doch
wir
bekommen
meistens die Liebe,
wo wir denken,
dass wir sie verdient haben.
Also in meinem Fall keine Liebe.
Nur ein lustiges
und wärmendes
zusammen sein,
Nähe spüren,
 Drogen nehmen,
viel rauchen,
viel trinken
 und
 vielleicht
 ein Hauch von Gefühlen.
Mehr hat M. nicht
und um ihm nicht
 zu verschrecken,
muss ich die Welle
an Gefühlen
unausgesprochen
 lassen.
Wäre leichter,
 wenn er nicht wüsstest,
dass ich ihn liebe.
Doch man kann Worte
 nicht ungeschehen
 machen
 und ich kann nur hoffen,
dass er irgendwann
solche Gefühle
zulassen kann.
Aber ob das dann
mir
zugute
 kommt
 oder einer anderen Frau,
weiß ich nicht.
Jahrelang konnte ich ohne Liebe leben,
doch
jetzt
wo die Gefühle so stark sind,
 kann
 ich
 sie
nicht mehr ignorieren.
Die Wut
hat sich
wieder tief in mir versteckt,
 doch die Enttäuschung ist noch da.
Ich brauche irgendein Zeichen.
Irgendein Zeichen,
dass ich weitermachen soll.
Aber ich bekomme
 nur ein Tritt
 ins Gesicht,
wenn ich sehe
 wie sehr sich Paare lieben
 oder wenn ich merke,
 dass dieses stark sein
 überhaupt nichts bringt
und ich wieder
weinend
 im Bett liege
und mein einziger Halt Drogen sind.  
Alle haben Liebe gegen Drogen getauscht. 
Nur ich kann im Moment von beiden nie genug bekommen.
 Ich bin zu gierig 
und deshalb 
ist 
alles
 was ich bekomme Verlustängste, 
Aggressionen 
und tiefe stumpfe Leere,
die mich anschreit. 
Fuck this hurts, I won't lie.
Doesn't matter how hard I try,

half the words don't mean a thing.
And I know that I won't be satisfied.





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