Das erste Weihnachten
ohne die mütterliche Wärme
und die
herzliche Liebe von meinem Hund.
herzliche Liebe von meinem Hund.
Ein Weihnachten ohne meine Lügen getränkte Mutter.
Ein Weihnachten
ohne Kuschel Einheiten
mit meinem Hund.
Ein Weihnachten,
wo so vieles fehlt.
Aber es ist auch ein Weihnachten,
wo das Augenmerk
auf die Ehrlichkeit
und die Ruhe liegt.
Meine Mutter
Meine Mutter
kommt
an Heiligabend
vorbei.
Stellt
uns
unsere Geschenke
unter dem Tannenbaum
und man merkt
wie emotionlos
sie auf uns reagiert.
Als wären wir ihr egal.
Als wäre ihr egal,
dass sie
ohne uns
Weihnachten
feiert.
Sie verhält sich so,
als wären wir irgendwer.
Als wären
wir nicht
ihr eigen
Fleisch
und Blut.
Ich
halte
mich
an meinem Sektglas fest
und
trinke gleich zwei Gläser
obwohl es erst Mittag ist.
Zum Glück
schreibt mir M.,
dass er jetzt
Zeit für mich hat.
Also
habe ich
ein Grund
zu verschwinden.
Meine Mutter
fährt mich zu ihm,
da sie ja noch so viel
für Ihre Gäste,
die heute zu ihr kommen,
vorbereiten muss.
Sie will fort von uns,
da sie
nun
eine neue Familie
gefunden hat.
Sie brauch uns nicht mehr.
Als ich bei M. angekommen bin,
Als ich bei M. angekommen bin,
kann ich gleich besser atmen.
Er trägt das T-Shirt,
was ich ihm
letztes Weihnachten
geschenkt habe.
Irgendwie bedeutet mir das viel.
Er zeigt
mir
seinen neuen Whisky,
den er eigentlich
für uns
für Silvester
gekauft hat,
doch
da ich eh schon
Alkohol im Blut habe
und wir
den gerne mal probieren würden,
gießt er
uns was davon ein.
Ein Alkohol Nebel
schwebt
über meinem Verstand.
Jedes mal
wenn sich
unsere Beine
zufällig berühren,
bin ich wie elektrisiert.
Ich fühle
mich
so wohl
neben ihm.
Ich
könnte
ewig hier sitzen
und M.
beim reden
zuhören.
Da
er
zu seiner Mutter
fahren möchte,
überreichen
wir uns
die Geschenke.
Ich ziehe
mir meine Schuhe
und meine Jacke an,
mache seine Haustür auf
und
dann
nimmt
er mich
fest
in dem Arm.
Er
zieht
mich
ganz nah
an sich heran.
Seine Wärme,
sein Geruch,
alles ist mir so vertraut.
Seine Nähe
ist das schönste Geschenk
für diesen Moment.
Er
küsst
mich
ganz zärtlich
und dann mache ich mich auf dem Weg.
Auf dem Weg
nachhause
kann ich nur grinsen.
Mein Herz macht Sprünge.
Ich wünschte,
ich würde wissen ob es ihn genauso geht.
Als bei mir zuhause
Als bei mir zuhause
das Glöckchen
klingelt,
machen wir Bescherung.
Und dann fingen wir das trinken an.
Meine Schwester
und ich
trinken
bis spät
in die Nacht
den Feigling
und den halben
Jägermeister
leer.
Wir reden und reden
und machen lustige Bilder.
Als ich um halb 3 nachts
ins Bett gehe,
bin ich so froh,
dass ich so viel Alkohol
getrunken habe.
Diese fehlende Lücke
musste ich mit dem Wundermittel füllen.
Ich
klammere
mich
an den riesen Kuschelhund,
den ich von meiner besten Freundin
zu Weihnachten bekommen habe.
Ich wünsche mir so sehr,
dass entweder Dario oder M.
neben mir liegen würde.
Doch da beides nicht geht,
trinke ich dem Rest Schnaps aus.
An solchen Tagen
brauche ich
Alkohol
viel mehr
als die Luft zum atmen.
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