Life is such chaos, and I am so tired





Die letzten Wochen 
in der Kita 
waren so stressig, 
dass ich mich oft gefragt habe, 
warum mache ich das ganze?
Doch so kleine Momente 
im Alltag 
heben 
plötzlich 
wieder meine Stimmung.
Sowie 
als 
mein kleiner Prinz 
plötzlich angefangen 
hat viel zu reden, 
zu lachen
und meinen Namen zu sagen. 
Auch wenn er nur 
Dien 
aussprechen kann, 
lässt es mich freudig stimmen.
Selbst
die Eltern 
von ihm 
kommen auf mich zu
und sagen mir, 
dass er mein Name 
selbst bei denen zuhause 
so oft sagt. 
Selbst als heute der Weihnachtsmann 
in die Kita kam, 
fing mein kleiner Prinz 
zu weinen, 
da es für ihn 
eine fremde Person war, 
und das hasst er am meisten. 
Er hasst Fremde Menschen, 
die er nicht einschätzen kann.
Er hat sich die ganze Zeit 
an mein Bein geklammert 
und ich versuchte
ihn gut zu zu reden
und streichelte ihn die ganze Zeit. 
Irgendwann fing er auf zu weinen,
aber mein Bein 
ließ er trotzdem nicht los.
Da merke ich, 
dass ich ihn 
wichtig bin. 
Oder das die kleine Zicke 
aufeinmal 
immer wieder auf mich zu kommt 
und meine Nähe sucht, 
obwohl sie vorher 
mich ständig gemieden hat. 
Oder wenn der kleine Chaot
im Schlafsaal 
plötzlich anfängt zu weinen 
und mich bittet 
ihn nicht alleine zu lassen, 
weil er sich sonst zu traurig fühlt.
Das hat mich an meine Kindheit erinnert, 
wo ich es abends 
nicht alleine ausgehaltet habe, 
da die dunklen Männern, 
mich selbst in meinen Träumen 
verfolgt haben. 
Wo ich ständig bei meinen Eltern 
im Bett geschlafen habe, 
weil mein Inneres 
schon viel zu sehr 
von den Missbrauch 
zerfressen war. 
Früher brauchte ich
ständig 
die Gewissheit, 
dass jemand bei mir war,
den ich vertrauen konnte, 
der mir Schutz 
und Sicherheit 
schenken konnte. 
Und das hat sich bis heute 
nicht geändert. 
Zwar liebe ich es alleine 
zu sein, 
aber oft fehlt es mir, 
die Sicherheit, 
das Vertrauen in die Menschen, 
die ich liebe, 
da mich die Ungewissheit
zerfrisst. 
Ich sehe in so gut 
wie jeden Menschen
eine Bedrohung. 
Ich brauche sehr viel Zeit.
Zeit um die Sicherheit 
in Menschen zu finden.
Wahrscheinlich 
sehe ich mich
deswegen 
in meinen kleinen Prinz 
wieder.
Ich bin so unsicher wie er. 
Selbst mit 22 Jahren. 





1 Kommentar:

  1. so traurig das alles klingen mag, so wunderschön und herzerwärmend fand ich die moemente mit den kleinen, die du beschrieben hast.
    alles liebe

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