Not drunk enough to say I love you





Ein Gefühl 
von 
hilfloser Angst 
erreicht 
mein inneres 
und 
ich 
schlucke 
panisch 
zwei Tavor Tabletten. 
Als ich bei M. ankomme,
trinken wir noch ein Bier 
und dann holt uns schon 
sein bester Freund ab. 
Ein Glück hat 
sich mein inneres 
etwas beruhigt 
und ich kann 
auf der Rückbank
das letzte Stück Panik 
versuchen 
runter zu schlucken. 
Auf der Halloweenparty angekommen 
begrüßt mich die Freundin 
von M.'s besten Freund 
sehr herzlich, 
als sie sieht, 
dass ich ein Casper Shirt trage. 
Wir kommen gleich ins Gespräch
und die Angst, 
dass die Menschen hier 
mich nicht mögen 
verschwindet so langsam. 
Immer mehrere Leute 
treffen ein 
und der Alkohol 
wird rausgeholt. 
Ein paar Flaschen Bier hier,
ein Wodka da
und viele Jägermeister Gläser 
später
und meine Gedanken 
hören
auf 
so laut 
zu existieren.
M. weicht
 ab und zu 
von meiner Seite, 
aber er kommt immer wieder
zu mir zurück,
nimmt mein Hand
und fragt ständig, 
ob ich mich hier
denn wohlfühle.
Er rutscht mit dem Stuhl
näher an mich heran
und küsst mich, 
selbst als Personen 
im Raum sind.
All die Angst, 
dass er sich 
vor seinen Freunden
mir gegenüber 
wie ein Arsch 
verhält, 
hat nicht eingetreten 
und dafür hätte 
ich 
ihn 
nur
noch 
öfter küssen 
können.
Wir teilen uns ein Bier 
und schauen 
uns das erste Mal
Bierpong an. 
Als wir dann 
dran sind mit spielen, 
versagen wir nahtlos.
Wenn M. 
mit seinen Freunden 
draußen trinkt und raucht,
sitze ich in der gemütlichen Runde 
mit ein paar Mädchen 
und einen Jungen. 
Wir spielen das Spiel 
"Ich habe noch nie" 
und erzählen uns
Geschichten
aus unserem Leben. 
Wenn welche mich 
auf 
meinen Freund
ansprechen,
fühlt sich das 
so ungewohnt an, 
da ich nur wenigen Leuten
erzählt habe, 
dass er und ich 
ein Paar sind.
Aber auf einer Seite 
fühlt sich das so angenehm an.
Endlich werden 
er und ich
nicht als
Einzelpersonen gesehen, 
sondern als zwei Menschen, 
die miteinander verbunden sind. 
Und genau das wollte ich
tief in mir drin. 
Ich möchte nicht ständig 
verschweigen, 
dass wir zusammen sind. 
Ich will in der Öffentlichkeit 
mich trauen seine Hand zu nehmen, 
ohne daran zu denken, 
dass er das vielleicht nicht will, 
weil er verschweigen möchte, 
dass wir mehr 
als nur 
gute Freunde sind.
Als der Himmel hell wird, 
bestellen wir uns ein Taxi. 
Noch voller Euphorie 
des Alkohol 
beschließen wir 
uns nicht mehr schlafen zu legen, 
machen uns ein Film an
und trinken Kaffee. 
Er zieht mich 
noch näher
zu sich hin
und ich 
merke 
seit langen 
endlich wieder, 
dass die Nähe 
zu ihm 
doch nicht so bedrohlich ist, 
wie mein Kopf es sich 
immer zusammen spinnt. 
Mit jedem weiteren Kuss,
spüre ich meine Gefühle 
zu ihm 
stärker.
Es ist so als würden 
sie 
in einen heißen Topf 
bald überkochen
und dann würde mir plötzlich 
raus rutschen
wie viel er mir doch bedeutet.
Eine Frage stellt sich da, 
wäre das denn so schlimm?
Ja,nein,vielleicht?





3 Kommentare:

  1. Was ist denn mit Nadia, liebe Nadine? Ihr wart doch voll lange zusammen. Bist du über die hinweg? Endgültig?
    Hinweg über dein Mädchen? Wunderjunkie??

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    1. Liebes anoymes Wesen, ich sehe kein Grund mich vor dir zu rechtfertigen. Du gehörst ganz sicher nicht zu meinen engen Kreis. Also muss ich dir rein gar nichts dieser Fragen beantworten.
      Man kann nie ganz über einen Menschen hinweg kommen, also denk dir deinen Teil.
      Tschau, bis zu deiner nächsten komischen Nachricht.

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  2. Selbst Wunderjunkie selber sagt hiermit dass ihr euch aus sowas einfach raushalten solltet. Hört auf in alten Wunden rumzustochern. Ich habe niemanden dazu aufgerufen solche miesen Nachrichten zu hinterlassen, also lasst Nadine in Ruhe. Und wenn ihr weiterhin Ärger verbreiten wollt dann zeigt euch wenigstens, anonym kann das jeder und es ist feige.

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