Ich kann mein Leben
gerade nicht in Worte fassen.
All diese Tage
ziehen an mir vorbei,
als wären sie nie dagewesen.
Jedes weitere Gefühl,
welches meine Sinne fesselt,
ist nur ein Tropfen auf den heißem Stein.
So oft möchte ich
einfach weinen
und in Ruhe gelassen werden,
doch dafür habe ich keine Zeit.
Ich hetze
von einer Aufgabe
in die nächste
und dabei
bleibe ich selbst
auf der Strecke.
Ich sehne mich an einem Tag,
wo die Angst zuhause bleibt,
doch stündlich erreicht sie mich
und ich weiß
immer noch nicht
wie ich mit diesem Gefühl
umgehen soll.
Selbst wenn ich bei M. bin,
lässt sie mich nicht in Ruhe.
Sie schrenkt
so sehr
mein Handeln
ein,
dass ich oftmals
anfange zu dissoziieren
und für Minuten
nicht mehr bei mir bin.
Auch im Traum
erreicht
die Angst mich
und
ich wache völlig panisch auf
und traue mich nicht
wieder einzuschlafen.
Lauter Nachrichtenberichte
machen das alles nicht leichter.
Vergewaltigung hier, Missbrauch da.
Wenn allein nur dieses Thema
angeschnitten wird,
fühlt es sich so an,
als müsste ich mich übergeben.
Die ganze Nahrung
in meinem Bauch
plus dieses Thema
ist
keine gute Kombi.
Wie soll da meine Seele
Frieden von dem Missbrauch finden?
Wie soll ich
ohne verschiedensten Substanzen
mich davon beruhigen?
Ich weiß nur,
dass mein Herz
ständig
zerbrochen
in meinem Bett liegt,
weil der Schmerz
von den Erinnerungen
zu überwältigend ist.
Ich würde gerne aufhören
darüber nachzudenken,
aber die Welt gibt mir ständig Impulse daran
und ich bin wieder am Anfang.
Wie soll ich das je hinkriegen
ohne Angst anderen Menschen zu begegnen?
Wie kann mein Trauma
in Frieden ruhen,
ohne das die Wunde ständig wieder neu aufgerissen wird?
Alles vergeht,
nur dieses Gefühl,
dass mich das Trauma
lebensunfähig
macht,
nicht.
Vllt hilft eine Therapie und nicht so viel saufen? :)
AntwortenLöschenVielleicht hilft einfach mal die Fressse halten und nicht dumme anonyme Kommentare abgeben?!
LöschenVielleicht hilft einfach mal die Fressse halten und nicht dumme anonyme Kommentare abgeben?!
LöschenNur so nebenbei, ich bin schon seit zwei Jahren wieder in Therapie. Und den ganzen Tag saufen tue ich nicht. Schließlich arbeite ich. Und ich habe besseres zu tun als böse Worte zu verteilen.
LöschenAber was rechtfertige ich mich. Du kennst mich nicht. Du kennst mein Leben und meine Verhaltensweisen nicht.
Aber auf deinen Kommentar trinke ich heute Abend darauf und das es viel zu Menschen in anonymer Form ständig andere belehren möchten.
Und danke Namika. Das du das kommentiert hast, bedeutet mir sehr viel.
Hey, ähm, ich bin's.
AntwortenLöschenAlso ich habe dir damals das Lied von Thees Uhlmann geschickt. Vielleicht erinnerst du dich.
"Ich halt die Wölfe fern in der Nacht"
Also Anastasius hier...
Ich denke jedenfalls ganz oft an dich.
und lese diesen Blog hier.
Und... Ich wünsche mir so sehr, dass du deinen Weg findest.
Dass du Frieden mit deiner Vergangenheit schließen kannst.
Also, ich denke an dich, immer.
Du bist wertvoll und wunderbar.
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
LöschenNatürlich erinnere ich mich an dich. Wie könnte ich so einen lieben Menschen vergessen, der mir so ein schönes Lied gezeigt hat.
AntwortenLöschenDas du immer noch meinen Blog liest überrascht mich, aber im postiven Sinne.
Wenn du magst können wir wieder mehr schreiben. Ich bin für dich da, wenn du willst.
Du schenkst mir so liebe Worte, danke dafür. Vielleicht schaffe ich es irgendwann auf die Vergangenheit zu schauen, ohne das meine Gefühle mich in die Tiefe ziehen.
Auch du bist wundervoll, vergiss das bitte nicht.
Ich denke auch an dich. Ich hoffe dir geht es nicht allzu schlecht.
Und danke das du mich angeschrieben hast. Das bedeutet mir viel.