The more I thought, the more I felt like crying





Ich kann mein Leben 
gerade nicht in Worte fassen. 
All diese Tage
 ziehen an mir vorbei, 
als wären sie nie dagewesen.
 Jedes weitere Gefühl,
 welches meine Sinne fesselt,
 ist nur ein Tropfen auf den heißem Stein. 
So oft möchte ich 
einfach weinen 
und in Ruhe gelassen werden, 
doch dafür habe ich keine Zeit.
 Ich hetze 
von einer Aufgabe 
in die nächste 
und dabei 
bleibe ich selbst 
auf der Strecke.
 Ich sehne mich an einem Tag, 
wo die Angst zuhause bleibt, 
doch stündlich erreicht sie mich 
und ich weiß 
immer noch nicht 
wie ich mit diesem Gefühl 
umgehen soll. 
Selbst wenn ich bei M. bin, 
lässt sie mich nicht in Ruhe.
Sie schrenkt 
so sehr 
mein Handeln
ein, 
dass ich oftmals 
anfange zu dissoziieren
und für Minuten 
nicht mehr bei mir bin. 
 Auch im Traum
 erreicht 
die Angst mich
 und 
ich wache völlig panisch auf 
und traue mich nicht
 wieder einzuschlafen.
 Lauter Nachrichtenberichte 
machen das alles nicht leichter. 
Vergewaltigung hier, Missbrauch da.
Wenn allein nur dieses Thema 
angeschnitten wird, 
fühlt es sich so an, 
als müsste ich mich übergeben. 
Die ganze Nahrung 
in meinem Bauch
plus dieses Thema 
ist 
keine gute Kombi. 
Wie soll da meine Seele 
Frieden von dem Missbrauch finden? 
Wie soll ich 
ohne verschiedensten Substanzen
 mich davon beruhigen?
 Ich weiß nur, 
dass mein Herz
 ständig 
zerbrochen 
in meinem Bett liegt, 
weil der Schmerz 
von den Erinnerungen 
zu überwältigend ist. 
Ich würde gerne aufhören 
darüber nachzudenken,
 aber die Welt gibt mir ständig Impulse daran
 und ich bin wieder am Anfang. 
Wie soll ich das je hinkriegen
 ohne Angst anderen Menschen zu begegnen? 
Wie kann mein Trauma
 in Frieden ruhen, 
ohne das die Wunde ständig wieder neu aufgerissen wird? 
 Alles vergeht, 
nur dieses Gefühl,
dass mich das Trauma 
lebensunfähig
macht,
nicht.






7 Kommentare:

  1. Vllt hilft eine Therapie und nicht so viel saufen? :)

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    1. Vielleicht hilft einfach mal die Fressse halten und nicht dumme anonyme Kommentare abgeben?!

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    2. Vielleicht hilft einfach mal die Fressse halten und nicht dumme anonyme Kommentare abgeben?!

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    3. Nur so nebenbei, ich bin schon seit zwei Jahren wieder in Therapie. Und den ganzen Tag saufen tue ich nicht. Schließlich arbeite ich. Und ich habe besseres zu tun als böse Worte zu verteilen.
      Aber was rechtfertige ich mich. Du kennst mich nicht. Du kennst mein Leben und meine Verhaltensweisen nicht.
      Aber auf deinen Kommentar trinke ich heute Abend darauf und das es viel zu Menschen in anonymer Form ständig andere belehren möchten.

      Und danke Namika. Das du das kommentiert hast, bedeutet mir sehr viel.

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  2. Hey, ähm, ich bin's.
    Also ich habe dir damals das Lied von Thees Uhlmann geschickt. Vielleicht erinnerst du dich.
    "Ich halt die Wölfe fern in der Nacht"

    Also Anastasius hier...

    Ich denke jedenfalls ganz oft an dich.
    und lese diesen Blog hier.
    Und... Ich wünsche mir so sehr, dass du deinen Weg findest.
    Dass du Frieden mit deiner Vergangenheit schließen kannst.

    Also, ich denke an dich, immer.
    Du bist wertvoll und wunderbar.

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Natürlich erinnere ich mich an dich. Wie könnte ich so einen lieben Menschen vergessen, der mir so ein schönes Lied gezeigt hat.
    Das du immer noch meinen Blog liest überrascht mich, aber im postiven Sinne.
    Wenn du magst können wir wieder mehr schreiben. Ich bin für dich da, wenn du willst.

    Du schenkst mir so liebe Worte, danke dafür. Vielleicht schaffe ich es irgendwann auf die Vergangenheit zu schauen, ohne das meine Gefühle mich in die Tiefe ziehen.

    Auch du bist wundervoll, vergiss das bitte nicht.
    Ich denke auch an dich. Ich hoffe dir geht es nicht allzu schlecht.
    Und danke das du mich angeschrieben hast. Das bedeutet mir viel.

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