Kurz vor dem Feierabend
habe ich all
meine Arbeit
erledigt
und mache mich
auf dem Weg
zum Klo.
Als ich endlich
ungestört
bin,
schmeiße ich mir
die Pillen ein.
Auf dem Weg
Auf dem Weg
zurück ins Büro,
versuche ich die Angst
runterzuschlucken,
die seit dem Unfall
viel zu oft spüre.
Diese Angst,
wieder zu fallen,
ohnmächtig und hilflos
irgendwo in der Ecke zu kauern.
Diese Bilder
verfolgen mich
viel zu oft.
Das macht mich verrückt.
Ich schaffe es ins Büro
zu kommen
ohne einen blutigen Vorfall.
Mein Papa hat noch was zutun,
also versuche ich
die Zeit
tot zu schlagen
und
auf dem Rausch
zu warten.
Der kommt ganz plötzlich.
Er schleicht sich an mir ran
und ich spüre
wie sich meine Sicht
vernebelt
und
sich
meine Gedanken
im Nebel
verstecken.
Als endlich Feierabend ist
und wir zum Auto gehen,
merke ich das mich
die Droge
völlig
eingenommen
hat
und
ich
nur
noch
ein Projekt
der Pillen
bin.
Doch mein Papa
scheint es nicht zu merken
und deswegen
versuche
ich
mich
so ruhig
zu verhalten
wie nur möglich.
Als wir zuhause
angekommen sind,
geht mein Papa gleich
mit unserem Hund raus
und da diese Frau,
die mal meine Mutter war,
bei ihren
ach so tollen Freund ist,
bin ich nun ganz alleine
in diesen vier Wänden,
die mal mein zuhause war.
Mir fällt es schwer
zu laufen,
also sitze ich mich
nach draußen
und rauche
ein paar Kippen.
Seit zwei Tagen
bin ich nun
auf dieser Droge
und sie wirkt
heute
intensiver den je.
Als ich es endlich
geschafft
habe
in mein Bett
zu gelangen,
merke ich
plötzlich
wie meine linke Hand
nicht aufhört zu zittern.
Erst kommt mir in den Sinn,
dass es ja nur eine Halluzination
sein könnte,
doch als meine Hand
nach mehreren Minuten
immer noch nicht aufhört
zu zittern,
merke ich das es
real
ist.
Zitternd liege ich
in meinem Bett
verliere meinen Verstand
und die bittere Erkenntnis
das ich mein Leben
auch ohne Drogen
ertragen
könnte.
Nüchtern zu bleiben
gehört
wohl
einfach nicht
zu meinen Stärken.
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