ich bespritze dich
mit meinen blut
was ich unter
meiner toten hosen jacke
verstecke.
ich beschmeiße dich
mit meinen lauten
hysterische lauten
oder leisen zitternden
worten
oder leisen zitternden
worten
wenn ich
im wald der wölfe
verfolgt werde.
ich erschlug dich
mit meiner gewalt
die ich nur an mir ausübte.
ich schwieg
dich
mit meiner wortlosigkeit
an
als ich
nichts weiter sah
als die
gefrässige dunkelheit,
die schon
an meinen armen
knabberte.
du schaust mich an
wenn ich
ins nichts starren verfalle,
erfasst mein inneres nie,
rede von menschen in meinen kopf
doch ich bleibe stumm.
spüre deine blicke,
die
über mein körper huschen
und höre
wie das kleine kind
wegrennt
und hysterisch
immer lauter
und
und
immer lauter
weint.
weint.
ich will ihr
mit stummen worten
erklären
das der punker
kein wolf sein muss,
das er vielleicht ein erträgliches tier sein kann,
auch wenn ich den worten
nie glauben schenken würde.
auch wenn ich den worten
nie glauben schenken würde.
doch das kind
fängt an
mich zu schlagen,
schenkt mir blaue flecke
und
schmeißt
die sonne,
die der punker
mir schenkte,
weg.
weg.
bevor ich sie spüren
oder gar erblicken konnte.
das kleine kind
zertretet es mit ihren kurzen beinen,
lässt es blutend
in einer wiese
voller bierdosen
zurück.
ich blute
mit der sonne
des punkers
mit,
und
ertrinke,
die nicht gewollte trauer,
und
ertrinke,
die nicht gewollte trauer,
mit alkohol.
erblinde
in meinen geisterzimmer,
wo ich das kind
neben mir spüren kann.
es wird mich nie gehen lassen,
denn nur mein tod kann uns je scheiden.

Ich lese selten so perfekte Worte, Texte, Gedanken wie von dir
AntwortenLöschenIch glaube, ich dankte dir nie wirklich.
AntwortenLöschenFür all die lieben Worte, die du mir da lässt.
Also hier ein Danke.
Denn du bist wundervoll und deine Texte strahlen so hell.
Das kleine Kind soll damit aufhören. Sonne ist gut, Sonne wärmt. Stoß nicht alle Menschen von dir weg, die dir gut tun könnten.
AntwortenLöschenIch hoffe, du liest meinen Kommentar zu deinem letzten Text trotz diesem hier noch.
AntwortenLöschenIch liebe deine Texte. Ich möchte, dass du die Sonne genießen kannst, die dir jemand schenkt.
Es tut mir Leid, dass ich heute so wortlos bin.
Dein dich schämendes anonymes Wesen
PS: Das Lied ist sehr schön übrigens.
*Dein sich schämendes Wesen
Löschendu brauchst dich nicht zu schämen, für nichts und für niemand auf der welt.
Löschendas schammädchen sitzt vor dem pc,
und das bist nicht du.
Wofür schämst du dich? Es gibt nichts auf der Welt, für das du dich schämen müsstest. All die Dinge, wegen denen du glaubst, dich schämen zu müssen, sind nicht deine Schuld, niemals. Du bist so wunderbar, doch die Welt ist grausam genug einem so wunderbaren Wesen wie dir so etwas Grässliches anzutun. Immer wieder aufs Neue erlebe ich, wie schrecklich diese dunkle Welt ist und welche armen Wesen auf ihr wandeln und all ihr Leid erfahren müssen. Ich möchte diese Welt etwas besser machen. Utopie, ich weiß, aber warum nicht an einen Traum glauben? Gibt es sonst etwas an das man glauben kann? Wenn ja, sag es mir. Wo sind denn all die Wunder hin, an die ich damals noch glaubte? Zerplatzt in einer riesigen Aschewolke aus Dreck und Hass. Heute weiß ich, dass es keine Wunder mehr gibt. Doch, ein Wunder habe ich gesehen. Ich habe es gespürt. Ein Wunder, das warst du. Es war ein Wunder dir zu begegnen und sei es auch nur unpersönlich über das Internet. Ein Wunder war es, als du meine Kommentare beantwortet hast. Ein Wunder war es, dass du mir Liebe schenktest. Die Liebe, ach, die Liebe, sie ist so zerbrechlich, so unausgesprochen selten und so leicht wieder zu verlieren. Sie kann so viel Glück, Wärme und Freude bringen, aber sie kann auch so viel Schmerz, Leid und Trauer bringen. Was tun Menschen nicht alles für die Liebe? Und weil ich an ein Wunder glaube, glaube ich an dich, und, dass ich irgendwann vielleicht einmal mit deiner Hilfe die Welt ein Stück besser machen kann.
LöschenDein glaubendes anonymes Wesen
"komm zu mir,
AntwortenLöschenich hab noch ein bier für dich.
dann trinken wir zusammen
rauchen in den abendhimmel hinein
und versuchen die realität
ein stück weit hinter uns zu lassen." das klingt so perfekt.
genau wie der neue text.
ich würde dir so gerne die liebe geben, die du verdienst.
du musst dich nicht entschuldigen, es ist schön wieder deine worte zu lesen.
AntwortenLöschenmanche vermuten es, nehmen es jedoch auf die leichte schulter.
dieses kind soll dir dein leben nicht zerstören, es soll dich in ruhe lassen, die sonne genießen lassen. eine sehr berührender text, übrigens.
was für ein wesen bringe ich denn zum vorschein?
blaur haare wären eine schöne und krasse veränderung zu deinen roten. vielleicht würde dir diese kleine veränderung gut tun. wieso färnat du sie nicht blau?
ich entschuldige mich, mal wieder, auch dafür, dass es so viel zu entschuldigen gibt und bedanke mich, ein weiteres mal, denn du bist immer noch da und selbst wenn es ganz weit weg sein mag, ist es irgendwo schön zu wissen, dass dort jemand ist, der ab und an mal einen gedanken an meine gestalt verschwendet.
AntwortenLöschendu sollst wissen, dass ich noch immer jeden deiner texte lese, jedes wort in mich aufnehme und mich frage: wieso lässt man so etwas zu? ich würde dir jedes glück, das sich irgendwo in meinem leben noch versteckt schenken, denn du hast es verdient, mehr als ich und so viel mehr als das, was du jetzt hast. du bist so ein wundervoller mensch, der es verdient hat, die welt zu sehen, weil du sie schätzt, weil du sie verstehen kannst. du hast es verdient zu leben, glücklich zu leben.
dein text ist, wie immer, mit wunderschön traurigen worten gestaltet.
lass dir von niemandem das recht nehmen zu leben oder glücklich zu sein, auch nicht von dir selbst und schon gar nicht von anderen.
entschuldige mich, aber ich habe die angewohnheit zu beobachten und deswegen: färb dir die haare blau, blau ist so eine wunderschöne farbe, gerade bei haaren
ich bin ganz ruhig.........
AntwortenLöschenVERDAMMTE SCHEIßE DIESES IPAD REGT MICH AUF !
verzeih.
meine schöne, leuchtende N.
ich habe ebend schon einen langen Kommentar geschrieben gehabt, war fertig und wollte auf "veröffentlichen" klicken - zack - alles weg.
aber ich muss dir heute einfach noch schreiben, engel
weil deine Worte und ihre Wirkung mich jedesmal auf's neue umhau'n. Wie kann ein Wesen so schön sein, wie du es bist?
Du magst dich selbst vielleicht anders wahrnehmen, als ich. Aber du bist dir deiner Ausstrahlung gar nicht bewusst.
Du rettest mich nun zum wiederholten male, und deine Worte gaben mir wieder Kraft für die kommenden Tage
Danke, dass du mein Anker bist. Mein Hafen. Mein Meer.
- einfach mein Halt und meine Zuflucht
Niemals, könnte ich dir angemessen für deine Worte danken, aber dennoch versuche ich dir mein Herz auszuschütten.
leider, nicht so ein langer Text, abe der Inhalt ist ja da,
und ich freue mich schon auf deine Worte, die ich vielleicht/hoffentlich leses kann, wenn ich wieder in meinem Leichenhaus bin.
Gute Nacht, wunderschöne Seele
schlaf schön, versuch es. Ich schicke dir liebe Träume und schlachte die wölfe
in Liebe,
deine (wie du mich liebevoll nennst) Nebraska.