thank you alcohol





Die Luft riecht nach Regen. 
Der Himmel ist dunkel. 
Eine Kippe in meiner Hand,
Musik in meinen Ohren,
Alkohol in meinen Venen 
und ich fange an zu tanzen. 
Ich hab das Gefühl
ich tanze
meinen ganzen Dreck 
von den letzten Tagen,
die Einsamkeit 
die in meinem Herzen wohnt,
und all der Schmerz, 
den du mir schenktest 
für diesen Abend 
weg von mir. 
Zwar würde 
ich 
dich 
jetzt 
gern 
küssen 
aber 
das 
verdränge 
ich 
ganz 
schnell. 
Heute Abend 
zähle
nur 
ich 
und 
der
Alkohol.
Niemand 
wird 
mir 
diesen 
Moment 
nehmen. 
Nicht mal du, 
auch wenn du 
noch 
auf 
unseren Bildern
mich anlächelst 
und 
küsst. 
All das ist scheiß egal. 
Ich habe das Gefühl,
all die Dunkelheit 
habe 
ich 
für 
heute
Abend 
abgeschüttelt 
und der Himmel 
trägt 
ihn 
für 
mich. 
Ich werde dich nie 
vergessen 
ich 
werde 
weitermachen 
so 
wie 
du 
es 
tust. 
Ich werde 
dich für immer lieben, 
 vergiss das bitte nicht. 
Aber es geht 
für mich 
auch 
weiter.
Egal ob mit dir 
oder ohne dir. 
So langsam fange ich an loszulassen
und dieses Gefühl macht mich zwar
traurig
aber es muss sein,
das weiß ich.
Und ich hoffe
da spricht nicht nur
der Alkohol
aus mir.
Ich kann alleine sein 
und das beweise ich mir 
jeden Tag aufs neue. 
Auf Wiedersehen
mein Exmädchen.





Ich dachte, ich schenke euch mal einen positiven Moment aus meinem Leben. Die ganze Zeit schenke ich euch nur dunkle Texte und das tut mir leid. Ich musste diesen Text schreiben, denn er ist wichtig für mein weiteres Leben. Passt auf euch auf. Und danke an alle die immer noch meine Texte lesen. Ich danke euch von Herzen.Ihr seit wundervoll.
Und noch eins falls ihr Lust habt könnt ihr mir fragen stellen und ich beantworte sie in einen meiner nächsten Post. Ich wünsche euch noch einen schöne Nacht und träumt von den wundervollsten Sachen.

lang lebe der tod





Eine Serie wo ein Kerl eine Frau erwürgt und ich falle zurück. Seh die alten Bilder und ich merke wie die Tränen aus meinen Augen heraus wollen. Ich will dort nicht hinsehen. Aber ich muss. Ich muss und es macht mich fertig. Tausend Schlücke Bier und ich kann trotzdem nicht aufhören daran zu denken. Ich will das alles nicht sehen, doch die Erinnerung ist immer da, egal wie sehr ich sie auch nicht anschauen möchte. Der Wolf hat mich gewürgt, immer und immer wieder und ich habe es geschehen lassen, weil ich so ein jämmerliches Reh bin, was keine Worte sagen kann, wenn der Wolf mich in seine Höhle zieht. Mit so einer Erinnerung kann ich nicht leben. Doch ich muss. Ich muss jeden Morgen aufwachen auch wenn ich am liebsten tausend Jahre durchschlafen möchte. Ich will so lange schlafen bis all die Erinnerungen zu Staub zerfallen und mich nicht mehr berühren. Ich will so ein Leben nicht leben, doch ich finde nichts, kein Ausweg aus diesen ganzen dunklen Erinnerungen. Ich bin eine seelenlose Hülle mit lauter toten und doch lebendigen Erinnerungen. All das was ich liebte ist nicht mehr da und ich finde kein Halt mehr, nichts was mich dazu bringen könnte leben zu wollen. Eine falsche Bewegung und ich weiß ich könnte sterben. Ich könnte mich monatelang darauf hinarbeiten, doch ich tue es noch nicht. Doch im Hinterkopf ist der Tod trotzdem. Er wird immer der letzte Ausweg sein.





Bitte sagt mir, wenn ich euch mit meinen komischen Worten nerve oder langweile. Ich denke an euch. Ihr seit wunderschön, vergesst das bitte nicht. 

freier fall





Die Tränen bringen mich aus der Fassung. 
Du hast mir das Gefühl gegeben 
nicht allein zu sein 
doch nach diesem Satz 
ist irgendwas 
in mir 
zerbrochen 
und ich fühle mich 
einsamer den je. 
Die Tränen hören 
einfach 
nicht 
auf 
zu fließen. 
Alles dreht sich. 
Meine Gedanken
versuchen 
mich 
zu 
zerfleischen. 
Ich kann nicht anders. 
Greife zu Klinge
und lass meine Haut 
weinen. 
Ich atme auf 
doch diese Gefühl 
hört 
einfach 
nicht 
auf 
mich anzuschreien. 
Ich muss hier raus. 
Greife meine Tasche,
Kippen 
und all mein Alkohol 
und fliehe aus diesem Zimmer 
wo ich so jämmerlich 
zusammengebrochen bin. 
Ich rauche Zigarette für Zigarette, 
versuche den Schmerz 
zu ertrinken 
doch dieses verdammte Gefühl kann schwimmen. 
Es erdrückt mich 
und lässt mich leblos 
im Gras liegen. 





ich bin irgendwo nirgendwer







Ich bin gern allein, sage ich mir immer wieder. Ich brauche nichts außer meinem Alkohol und meine Tabletten. Ich brauche niemanden, nicht mal dich. Doch nach ein paar Tagen merke ich wie ich kapituliere. Die Welt ist so anders ohne dich. Ich treffe mich mit anderen Leuten und sage mir immer wieder, dass es Zeit ist abzuschließen und neue Menschen in mein Herz zu schließen, doch das geht nicht so einfach. Selbst der Alkohol zeigt mir immer wieder aufs Neue wie erbärmlich ich bin all meine Lügen zu glauben. Ich bin eine Meisterin der Lügen. Ich schaffe es nicht mal meine Eltern davon zu erzählen. Ich schaff es einfach nicht all die Jahre hinter mir zu lassen. Du bist glücklich, und ja das will ich auch sein, doch die Probleme häufen sich. Ich merke wie es immer schwerer wird Nähe zu zulassen. Es war glaub ich noch nie so schwer. Ich bin zerbrochen und die Scherben in mir verletzen mich jedes mal aufs neue. Ich wäre so gern weniger wie ich. Ich merke wie verdammt schwer es ist sowas wie mich für eine lange Zeit zu mögen. Deshalb stürze ich mich in die Tiefe und verliere mich im Nichts. Zwar bin ich dort allein, aber wie ich schon gesagt habe, ich bin verdammt noch mal gerne alleine. Und nein ich bin nicht verbittert, ich bin einfach nur traurig. So viel Traurigkeit wohnt in mir, dass ich platzen könnte. Ich finde keinen Weg, der irgendwie daraus führt. Ich bin irgendwo im nirgendwo und verliere mich in all der Dunkelheit. 






was hat uns bloß so ruiniert




du schaust mich an
und ich kann 
einfach 
nicht 
anders,
ich 
muss 
wegschauen. 
du hörst 
einfach 
nicht 
auf 
mich 
anzuschauen 
und ich fühle 
mich komplett nackt. 
du nimmst 
mein tshirt 
ziehst
mich 
zu 
dir 
hin 
und 
ich 
weiß 
genau,
dass
du 
mich 
küssen
willst.
ich drehe mich weg, 
lauf 
vor 
dir 
weg 
damit 
du 
meine unsicherheit 
nicht 
siehst. 
du packst mich, 
hälst mich ganz fest 
in deinen armen 
und plötzlich wird 
mir 
alles 
zu 
viel, 
ich will das nicht.
ich will das alles nicht.
sie verabschiedet sich von mir
mit einer langen umarmung 
und ich lasse es geschehen. 
 sie steigt 
in 
den 
zug 
und 
mache 
mich 
auf 
den weg
zum bus.
Als ich endlich 
im Bus sitze
mach ich endlich
mein Bier auf. 
Ich merke schon 
wie kribbelig 
geworden bin 
da ich ein paar stunden 
nichts alkoholisches 
mehr 
getrunken 
habe. 
ich versuche 
die nähe 
von dir 
zu ertrinken 
doch 
ich 
schaff 
es 
nicht. 
ich 
ertrinke 
in 
meinen 
gefühlen. 
wie soll 
ich 
jemals
eine 
richtige 
beziehung 
führen, 
wenn
ich
lauter tavor pillen 
gemischt mit bier
schlucken 
muss 
um 
 nähe 
zu 
ertragen?






Mein Kopf erzählt mir Dinge, die ich gar nicht hören will





Ich würde gern die Zeit vorspulen. Einfach raus aus dieser grässlichen Zeit, die voller Schmerz ist. Diese Zeit strengt mich so an. Ich muss ständig funktionieren und reden obwohl ich viel lieber in der Stille hausen möchte. Die Stille ist viel angenehmer. Sie ist zum Freund geworden, der mich mit offen Armen empfängt und mich in die Tiefe zieht. Diese dunkle Tiefe kenne ich viel zu gut um mich dort fremd zu fühlen. Ich möchte endlich Ferien haben. Den ganzen Tag im Zimmer verbringen und nur um zum rauchen und Alkohol kaufen rausgehen. Diese Zeit macht mich zum emotionalen Wrack. Dieses ganze Lernen zerrt an meiner Kraft. Ich habe eh nie das Gefühl, dass ich intelligent genug bin um diese Ausbildung zu schaffen. Dieses Gemisch zwischen hungern, funktionieren, lügen, trinken und lauter Wolfmomente lassen mich tag täglich tausend Tode sterben. Ich sehne mich nach den Wochen, wo meine Eltern in den Urlaub fahren und ich alleine zuhause bin. Dann kann ich essen, falls ich will und mich nicht mehr unter lauter Jacken verstecken . Ich ertrage meinen Körper einfach so nicht. Ich habe das Gefühl, ich werde mit jedem weiteren Tag fetter und dieses Gefühl will ich nicht mehr spüren. Ich brauche wieder Tage, wo ich nichts esse auch wenn ich genau weiß, dass dieses der falsche Weg ist. Auch wenn ich weiß, wie schnell ich vom Gewicht runtergehen kann und dann wieder in tote ewige Kraftlosigkeit rutsche. Aber all das ist mir lieber als so rumzulaufen. Mir ist mein Körper so peinlich. Ich möchte ihn täglich verdrängen und verstecken. Ich hatte schon immer das Gefühl niemals zu genügen mit diesem Körper und jetzt ist es so schlimm wie nie. Ich werde dieses Gefühl einfach nie los. Diese Krankheit haust schon so lange in meinem Körper. Es ist schier unmöglich ohne sie zu sein.
https://www.youtube.com/watch?v=FiY2wMlHV9Y



It's getting hard again. All I can think of this end




Viele Leute sagen, dass Sex ohne Liebe für sie nicht drin ist. Aber für mich gibt es kein Sex der mit Liebe in Verbindung ist. Zumindest nicht der Sex mit Männern. All die Momente die erlebt habe, wo Sex im Spiel war, war für mich eine Qual. Niemals spielte dort Liebe eine Rolle. Selbst mit meinem früheren ersten Freund ging es nicht. Ich habe ihn geliebt doch der Sex nicht. Es war alles so schmutzig, so bedeutungslos, so voller Schmerz. Ich hab das alles nur gemacht um nicht verlassen zu werden. Und jetzt wo so viel Wölfe mir meinen Körper und meine Seele genommen haben, sehe ich das alles noch viel schlimmer. Sex ist eine Gefälligkeit. Ich verkaufe meinen Körper, nichts anderes tue ich. Das tun Prostituierte und ich fühle mich wie eine. Noch schlimmer, ich fühle mich wie eine dreckige Hure, die nur noch darauf warten völlig zerstört und getötet zu werden. Ich werde mich nie an diesen dreckigen Akt gewöhnen. Ich sterbe tausend Tode, wenn ich völlig nackt vor ihnen stehe. Ich verliere an Wert, ich bin nichts mehr, nur noch ein nacktes Wesen, was sich am liebsten Schutz suchen möchte. Doch ich werde nie Schutz finden. Die Wölfe werden mich immer finden. Ich warte nur noch darauf, dass mich einer verschleppt. Nichts hat hier noch ein Sinn. All die Grausamkeit habe ich verdient.Ich werde wohl nie freiwilligen Sex mit einem Kerl oder einen Wolf haben. Diese Gewissheit hat sich in mein Hirn gebrannt.
https://www.youtube.com/watch?v=oZ73KvhxAf0



PS: Wenn ich über sowas schreibe meine ich IMMER nur Kerle damit. Sex mit Frauen wäre für mich nie schlimm. NIE NIE