Ich bin gern allein, sage ich mir immer wieder. Ich brauche
nichts außer meinem Alkohol und meine Tabletten. Ich brauche niemanden, nicht
mal dich. Doch nach ein paar Tagen merke ich wie ich kapituliere. Die Welt ist
so anders ohne dich. Ich treffe mich mit anderen Leuten und sage mir immer
wieder, dass es Zeit ist abzuschließen und neue Menschen in mein Herz zu
schließen, doch das geht nicht so einfach. Selbst der Alkohol zeigt mir immer
wieder aufs Neue wie erbärmlich ich bin all meine Lügen zu glauben. Ich bin
eine Meisterin der Lügen. Ich schaffe es nicht mal meine Eltern davon zu
erzählen. Ich schaff es einfach nicht all die Jahre hinter mir zu lassen. Du
bist glücklich, und ja das will ich auch sein, doch die Probleme häufen sich.
Ich merke wie es immer schwerer wird Nähe zu zulassen. Es war glaub ich noch
nie so schwer. Ich bin zerbrochen und die Scherben in mir verletzen mich jedes mal aufs neue. Ich wäre so gern weniger wie ich. Ich merke wie verdammt schwer
es ist sowas wie mich für eine lange Zeit zu mögen. Deshalb stürze ich mich in
die Tiefe und verliere mich im Nichts. Zwar bin ich dort allein, aber wie ich
schon gesagt habe, ich bin verdammt noch mal gerne alleine. Und nein ich bin
nicht verbittert, ich bin einfach nur traurig. So viel Traurigkeit wohnt in mir, dass
ich platzen könnte. Ich finde keinen Weg, der irgendwie daraus führt. Ich bin
irgendwo im nirgendwo und verliere mich in all der Dunkelheit.
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Ach Dinchen, irgendwo im nirgendwo ist auch ein weg hinaus. Du kannst glücklich werden.
AntwortenLöschenGib nicht auf.
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