I lost my life because of my eating disorder





Der Hass 
sticht 
mir ins Herz. 
Ich 
könnte 
schreien, 
ausrasten 
und wände einschlagen. 
Meine Probleme 
wachsen 
mir 
über 
den Kopf. 
Ich möchte das alls nicht mehr. 
Ich will ein Schlussstrich 
ziehen.
Irgendwo neu anfangen 
und endlich anfangen zu leben. 
Ich will nicht ständig
eingeschränkt 
leben. 
Ich möchte 
all das essen 
was ich will. 
Dieses ständige Stoppschild 
vor jeglichen Lebensmittel 
macht mich krank. 
Ich hab mich selbst 
und mein Leben 
verloren 
dank 
dieser 
dunklen Krankheit.
Ich bin stetig 
kraftlos, 
leblos 
und 
hab 
keine Kraft 
jegliche Aktivitäten 
zu machen. 
Mein Körper steht 
mir selbst in den Weg. 
Ich komm 
nicht weiter, 
ich steh ständig 
auf der Stelle, 
wo ich langsam 
vor mich hin sterbe. 
Ich will 
kein 
gebranntmarktes Kind 
mehr sein. 
Ich will leben 
aber der Tod 
hält mich gefangen. 
Er erdrückt mich 
und gewinnt 
wie immer am Ende. 






Was fehlt wenn ich verschwunden bin?





Das hungern zerrt an meinen Knochen
Mein Magen zerreißt mich
schreit mich an, macht mich kaputt
Meine Motivation ist
schon längst
mit meiner Unschuld
vergraben
verbringe tage in meinem Bett
habe keine Kraft mehr
zu leben.
Es fühlt sich so an als würde ich 
verschwinden, 
ganz klammheimlich
in den Nebel 
voller dunklen Gestalten, 
die nach mir greifen 
und mich anschreien.
Das hungern macht mich kaputt
aber ich kann nicht anders,
ich halte mich daran fest
doch falle stetig ins leere.
Ich lehne Nahrung ab,
ich lehne das Leben ab,
ich lehne mich selbst ab.
Das einzige was ich herzlich zu mir nehme 
ist der Alkohol.
Ein Freund und ein Feind zugleich.
Der mir die Sterne vom Himmel hohlt
oder mich in den Dreck
zu den Wölfen wirft.
Ich fühle mich wie eine Leiche,
die zu blöd ist sein Grab zu finden.
Was für ein Leben,
es ist einfach nur ein sterben auf raten.



I've been trying hard not to get into trouble but i've got a war in my mind






mein körper 
macht mich 
verrückt. 
ich wünschte 
ich könnte 
ihn in stücke 
reißen 
und den wölfen 
 zum fraß 
vorwerfen. 
meine gedanken 
erwürgen 
mich, 
machen 
wehrlos 
klein 
und jämmerlich.
der betrunkene 
abend 
von gestern 
hängt mir noch 
in den knochen. 
die hure 
kam wieder 
zum vorschein 
und lachte 
mich bitterlich 
aus
als 
 mir 
die kerle 
ständig 
blicke 
zu werften, 
mich berührten 
und meine betrunkenheit 
ausnutzen. 
jede Berührungen, 
sie schmerzten so 
sehr
wie 
früher
die schläge 
von meinen vater. 
und heute 
fühle 
ich 
nichts als scham,
der mich auf jeden schritt 
verfolgt 
wie der Tod,
mich erdrückt 
und immer tiefer 
in den sumpf 
aus dreckigen alten 
erinnerungen 
drückt. 



das dunkle sucht mich






meine lunge brennt 
meine augen tränen 
mein hirn explodiert 
meine knochen brechen 
und meine wunden bluten 
wenn alte bilder 
vor mir 
lebendig werden 
und mir an die kehle 
greifen. 
mein atem 
ist blockiert, 
ich schnappe nach luft 
meine sinne verdunkeln sich 
ich verstumme 
und kann nichts mehr 
sehen 
außer 
die wölfe 
die mich verfolgen, 
nach mir schnappen 
und mich in ihre höhle ziehen, 
wo niemals das licht scheint 
und mir meine unschuld 
geraubt wurde. 
mein kleines kind 
in mir 
weint tränen 
aus dreck 
und 
ich betrinke mich 
um all den scham, 
den dreck 
zu verdrängen, 
der auf meinen schultern
lagert 
und 
mich 
immer weiter 
zur boden 
drückt. 
der abgrund 
scheint so nah, 
ich zähle stumm bis 3 
und dann springe ich, 
rein in das nichts, 
den tod auf raten. 





what doesn't kill you make you wish you were dead






Ich schmeiße mich selbst in den Dreck. All die Jahre voller Schmerz sind nicht still an mir vorbei gerauscht. Lauter Narben zieren meinen Körper. Lauter Erinnerungen erkenne ich dort, die ich nie verkraftet habe. Ich bin davon gekommen. Ich habe lauter Wolfserinnerungen überlebt. Ich sollte froh sein am Leben zu sein. Ich sollte mich mit lauter schönen warmen Worte schmücken. Ich sollte glücklich sein. Doch der ganze Schmutz hört nicht auf an mir zu kleben. All die Erinnerungen schlagen auf mich ein und alles was tue um das zu verdrängen ist mich in weiteren Schmerz zu suhlen. Ich nehme den Schmerz so hin als würde er mir gut tun. Und das tut er auch ganz gewiss. Der Schmerz ist mir vertraut. Er gehört zu meinen täglichen Weggefährten. Durch ihn sehe ich alles in dunklen Grau. Durch ihn verstumme ich und hause in meinen dunklen Zimmer, wo ich mehr als Gast fühle als daheim. Jeden Morgen erwache ich mit dem Schmerz. Er weckt mich mit meinen schreienden Gedanken, die mich dazu bringen die Klinge jedes mal tiefer in meine Haut zu setzen. Die mich dazu bringen, dass hungern auf meine erste Stelle, meiner nicht existierender To-Do Liste zu setzen. Der Schmerz ist für mich wie für andere der Kaffee am Morgen. Er ist nicht mehr wegzudenken in meinen dunklen stillen Existenz.
http://www.vevo.com/watch/bring-me-the-horizon/Drown-(Live-from-Wembley-Arena)/GB1101500155?syndicationid=bb8a16ab-1279-4f17-969b-1dba5eb60eda&shortlink=iPS7nJ&country=DE&referralurl=https:%2F%2Fwww.facebook.com%2F






haben nichts mehr zu verlieren und belächeln den tod








Ich erfriere in dieser Welt, wo Heizungen auf hochtouren laufen und der Kamin die ganze Wohnung warm hält. Ich verhungere in der Welt, wo Supermärkte mit Nahrungsmittel überfüllt sind, wo Menschen sich in Restaurants ein 3 Gänge Menüs bestellen und darüber klagen, dass das Gericht versalzen ist. Ich verschwinde in einer Welt, wo Wölfe mir meine Seele nehmen und mir die letzten schönen Gedanken rauben. Wo die Wölfe alles an sich reißen und mein Körper nichts weiter als Stück Dreck in einer Landschaft voller Blumen ist. Ich verstumme in einer Welt, die nicht mehr mir gehört. Die Dunkelheit hat alles an sich gerissen. Ich erblinde an den Nebel, der mich verschlingt wie ein kleines Insekt. Ich taumel im Dunkeln und fall stetig über meine blutigen Erinnerungen, die mir jeden Nacht die Schlaf nehmen. Mit blutigen Knien bleibe ich liegen, schließe die Augen und spüre nichts weiter außer den Last auf meinen Schultern, die mich langsam aber sicher immer tiefer in den Abgrund hinein drücken. Ich fühle mich wie eine tote Seele im Jenseits. Leblos und allein.
https://www.youtube.com/watch?v=q91hKeJn1fw#t=234





maybe i should cry for help, maybe i should kill myself




Die Einsamkeit klopft 
ohrenbetäubend 
gegen meiner Zimmertür 
und jedes mal aufs neue 
überkommt mich ein Gefühl der Kälte
und ich rolle mich zusammen 
wie ein kleines Kind, 
in der Hoffnung 
das niemand 
mich hier findet 
ängstlich 
zusammengesunken 
unter meiner Bettdecke. 
niemals hat das verstecken je geholfen
die einsamkeit vergreift sich 
stetig an mir 
und brüllt mir 
tausend 
befehle 
ins Ohr.
Wenn die Einsamkeit
meine fesseln
ein wenig lockert
 laufe ich wie ein Zombie 
durch das Geisterhaus, 
durch die Straße 
meines Totendorfes 
und suche nach irgendwas 
lebendiges
irgendwas was mich 
mit Leben füllt. 
Doch selbst nach den längsten Weg 
meiner Tour 
erblicke ich 
nichts weiter als
lauter Wölfsorte 
blutrote Erinnerungen 
und eiskalte Kälte meiner Knochen. 
Ich will hier raus, 
diese totenstille dröhnt 
durch mein inneres 
es macht mich verrückt. 
keine pille 
kein schluck des Wundertranks 
hat mir je geholfen. 
ich begebe mich im Tal des verdrängens, 
hause im Nebel
in der Hoffnung die blutigen Bilder 
der Vergangenheit 
nicht erblicken zu können.
verbringe meine Zeit 
mit 
hungern, 
schneiden 
mehrere Liter Alkohol 
zu schlucken 
sich verbrennen 
um mich endlich mal zu spüren. 
doch am ende bleibt mir nur der Tod 
der mir im Nebel erscheint 
und mich für meine selbstzerstörung 
auslacht. 
die lache ist ohrenbetäubend, 
ich werd sie nie los 
sie verfolgt mich 
bis in mein Grab. 






nun gibts mal wieder ein Text nach Ewigkeiten der Stille, tut mir leid, meine worte stolpern noch ein wenig vor sich in. ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Passt gut auf euch auf, meine lieben. Die Welt braucht euch noch.