Ich kann Gewalt nicht ertragen. Egal in welcher Form sie passiert. Um mich herum wird alles schwarz und ich bin wieder ein ganz kleines Kind. Doch du fährst ein ganz anderen Film. Der Alkoholgeruch rieche ich von Kilometer Entfernung und alles in mir verkrampft sich. Du erzählst mir private Sachen und erzählst mir all deine Lügen, die du mir auf ein Silbertablett serviert hast. Ich bin so stumm, doch Versuche ruhig zu bleiben. Doch als du auf Klo verschwindest und ständig ins Telefon schreist, verstecke ich mich unter der Decke mit meinen Kopfhörer. Ich gehe raus und du hälst mich fest und möchte schreien: "Fass mich nicht an." Du lässt mich los, schubst mich weg und ich mache die Tür auf und setzte mich draußen vor die Tür. Der Sonnenuntergang wäre so schön würde nicht schon wieder meine ganze Welt zerbrechen würde. Ich kann mich nicht bewegen. Ich spüre seine Wut noch durch die Haustür. Und all das macht mich Splitterfasernackt. Die Angst schließt mich in ein Käfig ein, aus dem ich nicht so leicht herauskomme. Ich schütte einen kleinen Rest Vodka weg, den du mir fast ausgetrunken hast. Den Rest trinke ich und schütte ihn angewidert weg. Der Alkohol macht deine Aggressionen nur noch viel größer. Am liebsten würde ich schreien: "Schlag mich zusammen. Mach es einfach. Ich will nur das deine ohrenbetäubende Wut nachlässt." Auch wenn ich nicht der Grund seiner Wut bin und er mir tausend Mal verspricht, dass er mir nie Gewalt antun würde. Aber ich bin ein verängstiges Reh und glaube rein gar nichts mehr. Nach gefühlt Stunden gehst du und ich möchte dich am liebsten niemals mehr in meine Wohnung lassen. Ich habe mir geschworen das meine Wohnung ein Rückzugsort für mich ist, um in Sicherheit zu sein. Das wurde schon seit Monaten zunichte gemacht von dir und deinen Freunden, die keine Grenzen kennen. Ich suche mir immer die falschen Menschen aus, an die ich mich festklammere. Ich wollte helfen, doch gegen so einer Wut komme ich niemals an. Ich schaue mein Handgelenk an, die ich mit einem Feuerzeug verbrannt hatte. In der einen Hand wieder zu viel Tavor und Alkohol. Ich weiß nicht wie ich diese Nacht überstehen soll. Schlafen ist der größte Feind. Und mein Kopf möchte, dass ich nicht mehr auf der Welt bin. Es ist stetiger Kampf mit dem überleben. Ich dachte, ich hätte mich raus gekämpft, doch die falschen Menschen bringen wohl in mir auch das schlimmste wieder zum Vorschein.
Was ist dunkler? Die Nacht oder meine Gedanken?
Das Leben ist ein Haufen voller schmerzhaften Erinnerungen. Ich kann mich nicht wehren. Die Triggerpunkte erdrücken meine Manie. Vor ein paar Stunden war ich voller Freude und Zufriedenheit. Ich habe die ganze Welt umarmt und war hippelig, wie ein Flummi in seinen besten Jahren. Kindheitserinnerungen. Kindheitserinnerungen. Kindheitserinnerungen. Für rein gar nichts anderes habe ich mehr Kraft. Die Tränen schmerzen so sehr, als hätte mich einer ins Gesicht geschlagen. Du wütest. Ich höre nur: "Ich bringe ihn um." Und die Tränen schmerzen plötzlich so, als hätte mir einer in den Bauch geschlagen. "Wenn du nicht handelst, bist du dafür verantwortlich, dass anderen Kinder, dass gleiche wie dir passiert." Wimmern. Atemnot. Plötzlich sind deine Arme um mich. Ich wehre mich, immer wieder. Jetzt sind es nicht die Tränen die Schmerzen, sondern deine Worte. Deine Worte haben mich bewusstlos geschlagen. Ich bin im Koma, aber ich muss atmen. Mein Herz schlägt noch. Wie kann es überhaupt noch schlagen nach den Jahren voller Nähe, die brannte wie tausend Schläge von einem Boxer? Aber nicht körperlich. Seelisch wurde ich jedes Mal, wenn ein Wolf mir erdrückend nah kam, zu Boden gerissen und mein Inneres so lange gewürgt, dass ich nicht mehr wusste wer ich bin, warum ich überhaupt noch atme. Warum lebe ich noch? Ich weiß nicht wie oft ich mich das gefragt habe. Und jetzt stehe ich wieder hier. Alles was ich will ist, dass ich nicht seelisch im Koma bin, sondern körperlich. Ich kann diese Erinnerungen nicht mehr tragen. Egal wie alt ich bin, diese Erinnerungen bedeuten für mich seelischen Knast. Natürlich konnte ich in all den Jahren viele schöne Momente sammeln, aber ich komme immer wieder an einem Punkt zurück, wo ich denke, dass ich es nicht ertrage mit diesen Erinnerungen und den darauf psychischen Erkrankungen zu leben. Ich fühle mich wie eine riesigen große Blockade für mich und auch für andere. Wie kann ich weniger werden? Ich bin mir selber viel zu viel. Durch meine Kopfhörer singt seit Stunden "Wenn ich sterbe" von Elif. Und diese Zeile: "Wenn ich sterbe komm nicht an mein Grab.", spüre ich an meinem ganzen Körper. Jeder Mensch der mich behandelt hat wie ein nutzloses Objekt soll niemals mein Grab betreten. Ihr habt mein Leben zu einem Horrorfilm gemacht, der nicht Mal endet, wenn ich schlafe.
Diese Zeilen schreibe ich nach einem Kilometer Lauf in einer kalten Nacht. In meinem Beutel nur Bier und Wodka, obwohl ich seit Monaten weniger trinke. Ich lief durch einen dunklen Weg ohne Laternen und ich war bereit. Bereit für mein Ende. Nun sitze ich hier an einer Bushaltestelle und meine Beine fühlen sich taub an. Ich möchte einfach nur Sicherheit. Ich habe satt wegen Erinnerungen zu weinen, die kein Kind, kein Mensch auf der Welt erleben dürfte. Ich bin es leid mit Schmerzen zu leben, die andere Menschen verursacht haben.
Ich weiß selber nicht wohin mit mir. Ich weiß nur, ich bin gar nicht so richtig hier.
Der Gras,
Tavor
und Alkoholkonsum
steigert sich.
Erdrückende Gedanken
legen mir
eine Schlinge
um den Hals.
Meine Emotionen
durchbrechen
tausend Welten
und brechen in mir ein.
Die Tränen
gehören zu
meiner morgendliche Rituale,
sowie eine Tüte
oder ein paar Pillen.
Die lange Zeit
zuhause macht mich krank.
Das Paranoia Kino
läuft rum die Uhr,
in einem ohrenbetäubenden Lärm.
Lauter Filme flackern vor meinem Augen
und ich siehe nur noch rot.
Ich fühle mich so wenig wert,
wie in den Momenten mit den Wölfen.
Ich möchte am am lebendigen Leib
verbrennen,
weil ich immer wieder merke,
dass mein Gehirn
mich am liebsten tot sehen möchte.
first they’ll give u butterflies then mental trauma
Du ziehst
und ziehst
auf meinem Brokkoli Spiegel
und ich verschwinde
unter der Decke.
Mit der Zeit habe ich
meinen perfekten Notausgang
für schwierige Zeiten
mit dir gefunden.
Deine Freunden streiten
und ich habe doch
versucht
meine eigene Wohnung
mit Frieden zu tapezieren.
Ich habe mich letzte Woche
in Schweigen gehüllt,
doch du hast gespürt,
dass neue Wunden
an meinem Körper zieren.
Du bist high, drauf, betrunken
und traurig,
als du spürst,
dass ich mein Selbstverletzungsdrang
nicht im Zaun halten kann.
Aber wie kann ich auch,
wenn es dir selber so schlecht geht.
Wenn du drauf bist,
ist mein Oberkörper am nächsten Tag
voller blauen Flecke.
Doch das ist okay
rede ich mir ein.
Ich habe das Gefühl
nichts anderes habe ich verdient.
Deine Liebe ist
ein Gemisch
voller
Sarkasmus,
Zärtlichkeit,
Zorn,
Gewalt
und Unsicherheit.
Ich versuche das
immer noch zu verstehen
während ich alleine
betrunken
meine blauen Flecke zähle.
https://www.youtube.com/watch?v=8Tv39Xps8VY
Fahr uns nach Hause. Du bist viel betrunkener als ich
Deine Worte
fluten den Raum
voller Hass und Zerstörung.
Ich sitze gegenüber von dir
und meine Worte haben
ihren Klang
verloren.
Ich habe keine Stimme mehr.
Hatte ich die überhaupt mal?
Ich weiß nicht wie ich deine Wut
händeln soll.
Meine Tränen
schreien mich an
und ich versuche
meine Panik klein zu halten.
Du hast so viel Gewalt erlebt,
dass ich nicht mal mehr weiß,
ob ich das alles auffangen kann.
Ich kenne deine Hintergrundgeschichte.
Ich wünschte,
ich könnte dir eine andere schenken.
Ich kann deinen Hass
verstehen,
aber ich konnte sie nie zulassen so wie du.
Meine Worte
klingen so monoton,
dass ich mich dafür selber hasse.
Ich möchte dich zu meiner Therapeutin schicken
und du
willigst ein.
Du brauchst Hilfe,
die ich nicht leisten kann.
Ich fühle mich so schwach,
wie schon lange nicht mehr.
Deine eiskalten blauen Augen schreien
voller Verzweiflung
und ich halte deine Hand.
Hilft dir das?
Ich denke nicht.
Wenn du zu viel trinkst
wirst du depressiv,
was ich verstehen kann.
Ich könnte nie das aussprechen,
was du in den letzten Stunden
mir offenbarst hast.
Du sprichst
von Ex Freundinnen
und ich weiß nicht mal
warum ich überhaupt hier bin.
Ich möchte deine Gefühle auffangen,
bevor sie dich zerreissen,
aber meine Hände sind zu klein
für diese gewaltige Kraft.
Du hast fast den ganzen Jägermeister alleine ausgetrunken.
Ich bleibe bei meinem Bier,
obwohl ich mir denke,
dass ich für solche Gespräche
2 Promille brauche.
Ich möchte,
dass du weiterlebst,
aber würde es verstehen,
wenn du das nicht schaffst.
Deine frischen Wunden
triggern mich,
sowie der blutige Pulli im Bad.
Doch das kann ich dir nicht sagen.
Wie auch,
wenn deine Worte
mir meine rauben.
Ich habe das Gefühl,
dass du meine Worte
sowieso keinen Glauben schenkst.
Ich hasse deine Misogynie Witze,
auch wenn du die nie ernst meinst.
Ich möchte dich mit warmen Gefühlen
zudecken,
doch die Nähe erdrückt mich
und ich wünschte,
ich könnte weinen
wie Alice im Wunderland.
Ich bin viel zu klein
und zu verkopft
um in Ruhe einzuschlafen.
Die Vögel singen
mein Todeslied.
Ich sehne mich nach einer
offener Wunde,
die ich mir dann schlussendlich
zufüge,
als ich zuhause bin.
Das Wochenende
war
der
Horror.
Ich wünschte,
ich hätte einen Blackout,
so dass ich das alles auf einen Schlag vergessen könnte.
Vertraue dir, himmelblaue Flecke als Souvenir
How do you stop yourself from trying to kill yourself when you want to kill yourself
Ich lasse alles an mir vorbei ziehen.
Das einzig gute an meinem Leben,
beende ich,
damit der Tod
nun bessere Chancen bei mir hat.
Mein Bauch ist immer voll
mit Bier und Zigarettenrauch.
Ich wanke durch meine Existenz
und lasse mich
in meinen Träumen
zur Tode erschrecken.
Drück noch fester
meinen Hals.
Ich möchte nichts mehr spüren.
Zieh eine Line,
ich habe eh nichts mehr zu verlieren
außer meine Schande,
die in meinen Adern pulsiert.
Ich schlucke Pille für Pille
und schmücke mich
mit abfälligen Kommentaren,
die ich nicht ertrage,
aber hey,
wer zu tief in sich hinein blickt,
findet auch den Notausgang
nicht mehr.
Lila Rauch, ich weiß ich sollte es lassen.
Ich hör nicht auf mich selber zu hassen.
Stinke nach Suff, bin kaputt
Heute ist ein Tag,
wo der Horror vorprogrammiert ist.
Gefühlt noch betrunken
starte ich den Tag
und mein Kopf
erinnert mich
an all den Alkohol,
der in meinem Magen
Randale macht.
Ich halte mich an meiner Kippe fest,
aber ich falle trotzdem
in einem Strudel
voller verhassten Erinnerungen.
Ich möchte diesen Tag nicht erleben.
Noch weniger möchte ich den Tag
überleben.
Im Laufe des Tages
möchte ich
mein Kopf
gegen die Wand hauen,
oder mir etwas schlimmeres antun.
Meine Gedanken haben kein Halt.
Keinen positiven Weg,
den ich gehen kann.
Die Tränen möchten
aber einen Weg
nach draußen finden,
was ich konsequent verweigere,
außer in meiner Pause,
wo ich Minutenlang
die Bäume anschaue
und nicht weiß
wie atmen überhaupt geht.
Heute ist ein Jahrestag
eines Tages,
der mich traumatisiert hat.
Ich habe eine Entscheidung getroffen,
die ich niemals rückgängig machen kann.
Ich habe meine kleine Erbse
in meinem Bauch
kein Leben geschenkt.
Ich weiß,
ich hätte niemals eine Mama sein können,
die meine kleine Erbse gebraucht hätte,
doch jetzt,
wo so viel Zeit vergangen ist
spüre ich den Schmerz.
Ich konnte ihn niemals hinter mir lassen.
Egal wie oft
ich mit meiner Therapeutin darüber geredet habe
oder
egal wie oft ich wusste,
dass ich genau richtig gehandelt habe,
der Schmerz zerreisst
und der Vorfall traumatisiert mich.
Es fühlt sich so an,
als würde mein Leben
eine Traumastrichliste führen.
Wie viel Trauma
kann ich in meinem Herzen tragen,
bis ich komplett verrückt werde?
Für mich liegt die Antwort auf der Hand.
Genauso viel wie ich jetzt gerade tragen muss.
Ich möchte eine andere Hintergrundgeschichte.
Die ich jetzt habe,
macht mich zu einem Menschen,
den ich nicht mehr ertragen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=MiL7uzVB6M0




