pain is never permenant but tonight it's killing me










Die Hure ist zur Schlacht bereit. Sie weckte mich morgens, umarmte mich so stark das ich kaum Luft bekam. Wir wurden wieder eins. Ich war sie und sie war ich. All die obszönen Worte von Kerlen und Wölfe nahm sie mit einem Lächeln hin, trank literweise Bier obwohl es für die meisten Menschen es viel zu früh ist um Bier zu trinken. Sie lief nach draußen, in den Venen Tavor und Alkohol damit all die Angst der letzten Tage sie nicht berührt. Sie lächelte jeden Kerl  und hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie von einen mitgenommen wär. Sie lief dem Wolf hinterher, schrieb ihn genau das was er hören wollte, damit sie ihn mal wieder rumkriegt. Doch als die dunkle Nacht über mich hereinbrach fiel in mir irgendwas zu Boden. Ich fing an mich und meiner Bettdecke zu verstecken und zu hoffen, dass der Wolf nicht doch bald vor meiner Haustür stand. Nun wurde ich wieder das kleine Mädchen, voller Angst. Ich fand keinen Halt mehr und schämte mich für alles was die Hure diesen Tag veranstaltet hat.
Diese Persönlichkeiten in mir bringen mich um. Die Hure ist so voller Schmerz und impulsiven Handeln, welches ich nie kontrollieren kann. Es macht mir Angst, wenn ich daran denke, dass diese Persönlichkeit mich mein ganzes Leben lang begleitet. Und das kleine Mädchen ist so voller Angst. Die Angst ist so groß und mächtig. Ich glaub sie verschlingt mich. 





schöner tag um drauf zugehen






Ich finde keine Worte für diesen Tag, der in so großer Dunkelheit getaucht ist. Wie soll ich nur anfangen diesen Text zu schreiben ohne, dass all die Bilder wieder vor meinen Augen auftauchen, als wären sie ein Film. Ein Film voller Angst und Übergriffe.  Es fing schon allein morgens an, als ich viel zu früh aufstehen musste und mich mein Körper mit kalter Kraftlosigkeit begrüßte. Ich stieg in den Bus und die Angst überfiel mich. Ich war auf einer Alkoholtour und weil nur eine Stadt dafür in Frage kam, wo ich alles in einem Laden bekomme, bin ich in die Wolfsstadt gefahren. Wie immer fühlte ich mich unwohl dabei, aber an diesem Tag war es so schlimm wie noch nie. Ich war die einzige im Bus, der Busfahrer war männlich und ich hatte so Angst wie noch nie das er plötzlich in einer Gasse anhält und mich überall berühren könnte. Als ich endlich in der Wolfsstadt angekommen bin lief ich extra einen anderen Weg, damit der Wolf mich auch nicht aus dem Auto erblicken konnte. Trotzdem schaute ich mich tausendmal um. Die Paranoia überfiel mich und ich fühlte mich wie ein kleines Kind, welches das erste Mal alleine zuhause ist. Und natürlich habe ich den Wolf nicht gesehen, aber das ließ meine Angst nicht sinken. Sie wurde immer stärker und ich hatte das Gefühl, dass mir jeglicher Atem fehlt. Als ich alles erledigt hatte saß ich wieder im Bus. Natürlich fuhr der gleiche Busfahrer den Bus wie auf der Hinfahrt und schon wieder war ich alleine im Bus. Die Angst pulsierte in meiner Brust und hoffte einfach das, dass alles schnell vorbei geht. Als ich die nächsten Stunden zuhause verbracht habe schrieb mir natürlich der Wolf komische und ekelige Sache, wo ich nur würgen könnte. Dann war ich so doof und schaute natürlich ein Film, welches natürlich dem Thema entsprach, welches mir so Schmerzen bereitet und Flashbacks hervor holte. Ich machte es unbewusst und einfach weil meine Selbstzerstörung mich endlos anschrie. Als die schlimmsten Szenen für meinen kranken Kopf kam musste ich stoppen und einen großen Schluck von dem Jägermeister nehmen. Mir wurde ganz schummerig. Harten Alkohol auf meinen tagelangen leeren Magen zu trinken ist wohl nicht grad das was man machen sollte. Doch ich konnte nicht anders und plötzlich musste ich raus. Raus aus diesem Haus. Mein Zimmer fühlte sich an wie ein Kerker. Doch als ich draußen war verfiel ich wieder in Panik, lief so schnell wie noch nie, schneller als mein Körper es ertragen konnte. Überall waren Kerle und die Angst nahm mir wieder dem Atmen. Als dann noch der Wolf schrieb hätte ich am liebsten geschrien. All meine Angst und Schmerz rausgeschrien doch ich guckte endlos ins Leere. Das war der erste Tag, wo ich es hasste allein zuhause zu sein.  Die Dunkelheit wird immer dichter. Ich sehe alles schwarz in schwarz. Jedes lächeln schmerzt. Ich wünsche mich weit weg, in eine Welt wo mich diese Erinnerung und diese Angst nicht berührte.   Was für ein kindlicher Wunsch, welches sowieso nie in Erfüllung gehen wird. Aber ich bin wohl noch ein kleines Kind. Ein kleines Kind in einem viel zu erwachsenen Körper. Ein Kind welches all die Übergriffe nie verarbeiten konnte. Und nun sitze hier und ziehe an meiner Kippe. Als würde das was helfen. Als würde mir je irgendwas helfen. Ich atme aus und atme ein und merke wie ich verletzlich ich doch bin. Viel zu verletzlich für diese Welt.
https://www.youtube.com/watch?v=XCJRoCivGUU 




I am here and that is all that matters





Ich stehe 
im Sommerregen 
und der Geruch 
davon 
ist 
so 
schön. 
Ich erinner mich 
an die Zeit, 
wo ich mich 
so 
frei 
und 
verstanden 
gefühlt
 habe. 
Nichts 
fühlt 
sich 
schöner 
an 
als ein Mensch
an deiner Seite, 
der dich so nimmt 
wie du bist 
und 
wo du 
nicht 
mit 
lügen 
um 
dich 
werfen musst 
damit die Person 
einen mag 
und dich 
nicht als zu 
krank 
empfindet.
Ich möchte diese Zeit 
wieder haben, 
ich sehne mich nach
 meiner Bonnie, 
die mich nie verlassen hat, 
egal wie hoch 
die Welle der Stille 
um uns war. 
Ich werde weiter am leben sein
auch wenn nur für diesen Moment, 
an der ich wieder bei dir sein kann. 
Ich fange an mich zu drehen, 
meine Kippe ist schon lange aus
und ich merke 
das ich mehr bin 
als nur das komische etwas, 
was das Leben doch so verteufelt 
und hungern muss 
um überhaupt im Leben klar zu kommen. 
Ich bin mehr,
auch wenn nur für diesen Moment. 





Don't tell me that I'll be fine







Der erste Tag beginnt ohne jegliche Lebensmittel. Kein Problem für mich. Ich kenn das nur zu gut. Aber warum heute. Warum ausgerechnet heute laufe ich in den Park, wo das zweite mal meine Schande und all den Dreck vergraben ist. Warum schaffe ich es nicht aus diesem Park herauszugehen, mit meinem Bier in der Hand? Alles erinnert mich an die Zeit, wo ich noch so frisch aus der Psychiatrie rauskam. Ich war verwundet von den Erinnerungen, die ich vorher nie gespürt habe. Vorher habe ich das alles in meinem hungern verdrängt und plötzlich als ich in der Einzeltherapie saß kam dieser ganzer Mist auf mich zu und ich war stumm. Ich konnte das alles nicht fassen. Das alles kann doch nicht real sein, habe ich mir gedacht. Das sind nicht meine Erinnerungen, nein nein nein verdammte scheiße. So eine Kindheit hatte ich nicht. Ich habe versucht mich zu belügen, die ganze Zeit. Ich habe scheinbar, als ich ein kleines Kind war, alles so sehr verdrängt indem ich mich vollgefressen habe bis ich zum Elefanten muntiert wurde. Und als ich mich zur tode gehungert habe, habe ich eh nichts mehr gespürt. Mein Leben war nicht mehr mein Leben, sondern das Leben von meiner Krankheit. Und dann wurde ich in der Psychiatrie vollgepumpt mit all diesen Drinks, die so viele Kalorien hatte, dass ich jedes Mal aufs neuen, am liebsten schreiend aus dem Essenssal herausgegangen wäre. Mit der stetigen Gewichtzahl sind meine Gefühle gewachsen und wohl auch meine Erinnerungen. Als ich aus der Psychiatrie draußen war, war ich ein nichts, ein viel zu großer Elefant mit zu vieler Angst vor Nähe und vollgepackt mit einer grässlichen dunklen Kindheit, der wegen der Pfunde von seinen Freund verlassen wurde. Und dann wurde der Alkohol mein neuer Freund .Wir verstanden uns echt gut. Er war immer da, selbst wenn ich heulend und blutet auf dem Boden lag und alles dafür getan habe mir das Leben zu nehmen, lag er trotzdem neben mir. Ihr seht es ja, ich bin noch am leben und ich frage mich immer wieder wie ich das geschafft habe.  Auch jetzt, wenn ich in diesem Park sitze sehe ich dein Gesicht, deine fordernen Hände auf meinen Körper. Alles ist wieder so real. Du bist real. Meine ganzen dreckigen Taten sind real. Hier in diesem Park ist es so schön, doch es haftet zu viel Dreck dran. Ich möchte weinen , schreien, doch ich bin zu betäubt. Ich bin vollgepumpt von Alkohol und Pillen. Ich sitze auf der Wiese und merke genau jetzt , dass wohl alles nicht passiert wäre, wenn ich von ihm weggerannt wäre. Er war so fordernd, überall, auch als ich seine Hände versucht habe zurück zu ziehen. Das war das erste und das letzte mal wo ich das gemacht habe, wo ich mich wirklich gewehrt habe.
 Jetzt weiß ich das sowas nicht hilft. Rein gar nichts hilft, wenn der Wolf dir deine Klamotten vom Leib reisst und deine Nacktheit genießt und sie mit Schmutz überdeckt.  Diese Erkenntnis ist so traurig, dass es mich zerreißt. Ich ertrage diesen Park nicht mehr. Ich fange an zu rennen, endlich renne ich, auch wenn das mein altes Ich nichts bringt. Ich renne weg von diesem Ort, wo du mir gezeigt hast, dass mein nein nicht gilt und niemals mehr gelten wird. 



Tut mir leid für den etwas verwirrenden Text. Ich hoffe ihr könnt ihn trotzdem verstehen.

thank you alcohol





Die Luft riecht nach Regen. 
Der Himmel ist dunkel. 
Eine Kippe in meiner Hand,
Musik in meinen Ohren,
Alkohol in meinen Venen 
und ich fange an zu tanzen. 
Ich hab das Gefühl
ich tanze
meinen ganzen Dreck 
von den letzten Tagen,
die Einsamkeit 
die in meinem Herzen wohnt,
und all der Schmerz, 
den du mir schenktest 
für diesen Abend 
weg von mir. 
Zwar würde 
ich 
dich 
jetzt 
gern 
küssen 
aber 
das 
verdränge 
ich 
ganz 
schnell. 
Heute Abend 
zähle
nur 
ich 
und 
der
Alkohol.
Niemand 
wird 
mir 
diesen 
Moment 
nehmen. 
Nicht mal du, 
auch wenn du 
noch 
auf 
unseren Bildern
mich anlächelst 
und 
küsst. 
All das ist scheiß egal. 
Ich habe das Gefühl,
all die Dunkelheit 
habe 
ich 
für 
heute
Abend 
abgeschüttelt 
und der Himmel 
trägt 
ihn 
für 
mich. 
Ich werde dich nie 
vergessen 
ich 
werde 
weitermachen 
so 
wie 
du 
es 
tust. 
Ich werde 
dich für immer lieben, 
 vergiss das bitte nicht. 
Aber es geht 
für mich 
auch 
weiter.
Egal ob mit dir 
oder ohne dir. 
So langsam fange ich an loszulassen
und dieses Gefühl macht mich zwar
traurig
aber es muss sein,
das weiß ich.
Und ich hoffe
da spricht nicht nur
der Alkohol
aus mir.
Ich kann alleine sein 
und das beweise ich mir 
jeden Tag aufs neue. 
Auf Wiedersehen
mein Exmädchen.





Ich dachte, ich schenke euch mal einen positiven Moment aus meinem Leben. Die ganze Zeit schenke ich euch nur dunkle Texte und das tut mir leid. Ich musste diesen Text schreiben, denn er ist wichtig für mein weiteres Leben. Passt auf euch auf. Und danke an alle die immer noch meine Texte lesen. Ich danke euch von Herzen.Ihr seit wundervoll.
Und noch eins falls ihr Lust habt könnt ihr mir fragen stellen und ich beantworte sie in einen meiner nächsten Post. Ich wünsche euch noch einen schöne Nacht und träumt von den wundervollsten Sachen.

lang lebe der tod





Eine Serie wo ein Kerl eine Frau erwürgt und ich falle zurück. Seh die alten Bilder und ich merke wie die Tränen aus meinen Augen heraus wollen. Ich will dort nicht hinsehen. Aber ich muss. Ich muss und es macht mich fertig. Tausend Schlücke Bier und ich kann trotzdem nicht aufhören daran zu denken. Ich will das alles nicht sehen, doch die Erinnerung ist immer da, egal wie sehr ich sie auch nicht anschauen möchte. Der Wolf hat mich gewürgt, immer und immer wieder und ich habe es geschehen lassen, weil ich so ein jämmerliches Reh bin, was keine Worte sagen kann, wenn der Wolf mich in seine Höhle zieht. Mit so einer Erinnerung kann ich nicht leben. Doch ich muss. Ich muss jeden Morgen aufwachen auch wenn ich am liebsten tausend Jahre durchschlafen möchte. Ich will so lange schlafen bis all die Erinnerungen zu Staub zerfallen und mich nicht mehr berühren. Ich will so ein Leben nicht leben, doch ich finde nichts, kein Ausweg aus diesen ganzen dunklen Erinnerungen. Ich bin eine seelenlose Hülle mit lauter toten und doch lebendigen Erinnerungen. All das was ich liebte ist nicht mehr da und ich finde kein Halt mehr, nichts was mich dazu bringen könnte leben zu wollen. Eine falsche Bewegung und ich weiß ich könnte sterben. Ich könnte mich monatelang darauf hinarbeiten, doch ich tue es noch nicht. Doch im Hinterkopf ist der Tod trotzdem. Er wird immer der letzte Ausweg sein.





Bitte sagt mir, wenn ich euch mit meinen komischen Worten nerve oder langweile. Ich denke an euch. Ihr seit wunderschön, vergesst das bitte nicht. 

freier fall





Die Tränen bringen mich aus der Fassung. 
Du hast mir das Gefühl gegeben 
nicht allein zu sein 
doch nach diesem Satz 
ist irgendwas 
in mir 
zerbrochen 
und ich fühle mich 
einsamer den je. 
Die Tränen hören 
einfach 
nicht 
auf 
zu fließen. 
Alles dreht sich. 
Meine Gedanken
versuchen 
mich 
zu 
zerfleischen. 
Ich kann nicht anders. 
Greife zu Klinge
und lass meine Haut 
weinen. 
Ich atme auf 
doch diese Gefühl 
hört 
einfach 
nicht 
auf 
mich anzuschreien. 
Ich muss hier raus. 
Greife meine Tasche,
Kippen 
und all mein Alkohol 
und fliehe aus diesem Zimmer 
wo ich so jämmerlich 
zusammengebrochen bin. 
Ich rauche Zigarette für Zigarette, 
versuche den Schmerz 
zu ertrinken 
doch dieses verdammte Gefühl kann schwimmen. 
Es erdrückt mich 
und lässt mich leblos 
im Gras liegen.