Die Hure ist zur Schlacht bereit. Sie weckte mich morgens,
umarmte mich so stark das ich kaum Luft bekam. Wir wurden wieder eins. Ich war
sie und sie war ich. All die obszönen Worte von Kerlen und Wölfe nahm sie mit
einem Lächeln hin, trank literweise Bier obwohl es für die meisten Menschen es
viel zu früh ist um Bier zu trinken. Sie lief nach draußen, in den Venen Tavor
und Alkohol damit all die Angst der letzten Tage sie nicht berührt. Sie
lächelte jeden Kerl und hätte nichts
dagegen gehabt, wenn sie von einen mitgenommen wär. Sie lief dem Wolf
hinterher, schrieb ihn genau das was er hören wollte, damit sie ihn mal wieder
rumkriegt. Doch als die dunkle Nacht über mich hereinbrach fiel in mir
irgendwas zu Boden. Ich fing an mich und meiner Bettdecke zu verstecken und zu
hoffen, dass der Wolf nicht doch bald vor meiner Haustür stand. Nun wurde ich
wieder das kleine Mädchen, voller Angst. Ich fand keinen Halt mehr und schämte
mich für alles was die Hure diesen Tag veranstaltet hat.
Diese Persönlichkeiten in mir bringen mich um. Die Hure ist so
voller Schmerz und impulsiven Handeln, welches ich nie kontrollieren kann. Es
macht mir Angst, wenn ich daran denke,
dass diese Persönlichkeit mich mein ganzes Leben lang begleitet. Und das kleine Mädchen ist so voller Angst.
Die Angst ist so groß und mächtig. Ich glaub sie verschlingt mich.
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