Ich habe die kontrolle verloren. Das Essen fiel mir schwer. Das Atmen fiel mir schwer. Zu leben war am schwersten






alles dreht sich 
hier ist nichts mehr was mich hält.
der schmerz 
zerfrisst 
meinem ganzen Magen.
ich weiß mir nicht mehr zu helfen 
die angst 
springt 
mich an,
kriecht 
in meinen Körper herein
und schlägt mich 
in sekundentakt. 
die tränen 
fließen, 
ich kann 
nichts mehr 
sehen. 
ich ertrinke 
in mir. 
ein griff ans telefon, 
meine eltern reagieren schnell. 
der krankenwagen 
fährt 
zu unserem Haus. 
ich hab das gefühl 
mein Leben 
ist entgültig vorbei. 
der Tod hält meine Hand 
und freut sich 
das er jetzt endlich wieder 
am Zug ist. 
Die Nachbarn 
gaffen und geilen 
sich an dem 
Leid 
meines Körpers 
auf. 
Wie grässlich 
Menschen 
nur sein können.
Die Fahrt 
im Krankenwagen 
verschwindet 
im dunklen Nebel.
Der ganze Schmerz 
explodierte 
in meiner Brust 
und lässt
mich 
aussehen 
wie ein kleines kind.
Der Tränen 
hören 
einfach 
nicht auf
zu fließen. 

Ich hasse Krankenhäuser, 
hier haust der Tod 
persöhnllich 
und mir reicht 
schon der Tod
in meinem Kopf
völlig aus.

Die Ärzte 
fassen 
mich 
an
und 
ich 
fühle
mich 
wie 
lebendig begraben. 
 Ich möchte
schreien
sie sollen
es lassen 
doch der Schmerz 
hält 
mir 
den Mund zu. 

Ich bin am Ende.
Ich werde stationär 
aufgenommen, 
wo sie mir literweiße 
Medikamente 
durch den Tropf
einflößen 
und mein Körper
anschwillt 
wie eine fette Qualle. 
Mein Lebensstil 
hat mich 
fast ins Grab 
befördert. 
Mein Körper
zerfällt, 
erschwächt 
mit jeden Schritt 
mehr 
und 
ich
kann 
nichts 
dagegen tun
als krankhaft 
ins leere 
zu starren. 


ich hab mich um meinen verstand gesoffen






Ich möchte schreiben, alles heraus schreiben obwohl ich so stumm bin wie ein angeschossenes Reh. Ich kann nicht mehr schreiben und doch versuche ich es verzweifelt. Ich kann nicht leben und doch atme ich immer noch. Ich trinke zu viel und doch viel zu wenig um die ganzen Dämonen und die Stimmen in meinem Kopf auszulöschen. Ich esse zu viel und doch in den Augen meiner Familie und meiner Mitmenschen zu wenig. Keiner versteht, dass ich die Last auf meinen zerbrochenen Schulter auch versuche wegzuhungern. Ich kann sie nicht sie nicht mehr tragen und ertragen. Sie drückt mich immer tiefer Richtung Erde, Richtung meinen Grab, was ich mir selbst mit all meinen Untaten geschaufelt habe. Und mir ist es egal. Ich blicke den Tod entgegen und ich habe das Bedürfniss laut aufzulachen.
Ich bin krank und merke langsam wie die verrückten Nebenwirkung des Sterbens mein Hirn zerfressen.
https://www.youtube.com/watch?v=vC70TFGtHLc




I lost my life because of my eating disorder





Der Hass 
sticht 
mir ins Herz. 
Ich 
könnte 
schreien, 
ausrasten 
und wände einschlagen. 
Meine Probleme 
wachsen 
mir 
über 
den Kopf. 
Ich möchte das alls nicht mehr. 
Ich will ein Schlussstrich 
ziehen.
Irgendwo neu anfangen 
und endlich anfangen zu leben. 
Ich will nicht ständig
eingeschränkt 
leben. 
Ich möchte 
all das essen 
was ich will. 
Dieses ständige Stoppschild 
vor jeglichen Lebensmittel 
macht mich krank. 
Ich hab mich selbst 
und mein Leben 
verloren 
dank 
dieser 
dunklen Krankheit.
Ich bin stetig 
kraftlos, 
leblos 
und 
hab 
keine Kraft 
jegliche Aktivitäten 
zu machen. 
Mein Körper steht 
mir selbst in den Weg. 
Ich komm 
nicht weiter, 
ich steh ständig 
auf der Stelle, 
wo ich langsam 
vor mich hin sterbe. 
Ich will 
kein 
gebranntmarktes Kind 
mehr sein. 
Ich will leben 
aber der Tod 
hält mich gefangen. 
Er erdrückt mich 
und gewinnt 
wie immer am Ende. 






Was fehlt wenn ich verschwunden bin?





Das hungern zerrt an meinen Knochen
Mein Magen zerreißt mich
schreit mich an, macht mich kaputt
Meine Motivation ist
schon längst
mit meiner Unschuld
vergraben
verbringe tage in meinem Bett
habe keine Kraft mehr
zu leben.
Es fühlt sich so an als würde ich 
verschwinden, 
ganz klammheimlich
in den Nebel 
voller dunklen Gestalten, 
die nach mir greifen 
und mich anschreien.
Das hungern macht mich kaputt
aber ich kann nicht anders,
ich halte mich daran fest
doch falle stetig ins leere.
Ich lehne Nahrung ab,
ich lehne das Leben ab,
ich lehne mich selbst ab.
Das einzige was ich herzlich zu mir nehme 
ist der Alkohol.
Ein Freund und ein Feind zugleich.
Der mir die Sterne vom Himmel hohlt
oder mich in den Dreck
zu den Wölfen wirft.
Ich fühle mich wie eine Leiche,
die zu blöd ist sein Grab zu finden.
Was für ein Leben,
es ist einfach nur ein sterben auf raten.



I've been trying hard not to get into trouble but i've got a war in my mind






mein körper 
macht mich 
verrückt. 
ich wünschte 
ich könnte 
ihn in stücke 
reißen 
und den wölfen 
 zum fraß 
vorwerfen. 
meine gedanken 
erwürgen 
mich, 
machen 
wehrlos 
klein 
und jämmerlich.
der betrunkene 
abend 
von gestern 
hängt mir noch 
in den knochen. 
die hure 
kam wieder 
zum vorschein 
und lachte 
mich bitterlich 
aus
als 
 mir 
die kerle 
ständig 
blicke 
zu werften, 
mich berührten 
und meine betrunkenheit 
ausnutzen. 
jede Berührungen, 
sie schmerzten so 
sehr
wie 
früher
die schläge 
von meinen vater. 
und heute 
fühle 
ich 
nichts als scham,
der mich auf jeden schritt 
verfolgt 
wie der Tod,
mich erdrückt 
und immer tiefer 
in den sumpf 
aus dreckigen alten 
erinnerungen 
drückt. 



das dunkle sucht mich






meine lunge brennt 
meine augen tränen 
mein hirn explodiert 
meine knochen brechen 
und meine wunden bluten 
wenn alte bilder 
vor mir 
lebendig werden 
und mir an die kehle 
greifen. 
mein atem 
ist blockiert, 
ich schnappe nach luft 
meine sinne verdunkeln sich 
ich verstumme 
und kann nichts mehr 
sehen 
außer 
die wölfe 
die mich verfolgen, 
nach mir schnappen 
und mich in ihre höhle ziehen, 
wo niemals das licht scheint 
und mir meine unschuld 
geraubt wurde. 
mein kleines kind 
in mir 
weint tränen 
aus dreck 
und 
ich betrinke mich 
um all den scham, 
den dreck 
zu verdrängen, 
der auf meinen schultern
lagert 
und 
mich 
immer weiter 
zur boden 
drückt. 
der abgrund 
scheint so nah, 
ich zähle stumm bis 3 
und dann springe ich, 
rein in das nichts, 
den tod auf raten. 





what doesn't kill you make you wish you were dead






Ich schmeiße mich selbst in den Dreck. All die Jahre voller Schmerz sind nicht still an mir vorbei gerauscht. Lauter Narben zieren meinen Körper. Lauter Erinnerungen erkenne ich dort, die ich nie verkraftet habe. Ich bin davon gekommen. Ich habe lauter Wolfserinnerungen überlebt. Ich sollte froh sein am Leben zu sein. Ich sollte mich mit lauter schönen warmen Worte schmücken. Ich sollte glücklich sein. Doch der ganze Schmutz hört nicht auf an mir zu kleben. All die Erinnerungen schlagen auf mich ein und alles was tue um das zu verdrängen ist mich in weiteren Schmerz zu suhlen. Ich nehme den Schmerz so hin als würde er mir gut tun. Und das tut er auch ganz gewiss. Der Schmerz ist mir vertraut. Er gehört zu meinen täglichen Weggefährten. Durch ihn sehe ich alles in dunklen Grau. Durch ihn verstumme ich und hause in meinen dunklen Zimmer, wo ich mehr als Gast fühle als daheim. Jeden Morgen erwache ich mit dem Schmerz. Er weckt mich mit meinen schreienden Gedanken, die mich dazu bringen die Klinge jedes mal tiefer in meine Haut zu setzen. Die mich dazu bringen, dass hungern auf meine erste Stelle, meiner nicht existierender To-Do Liste zu setzen. Der Schmerz ist für mich wie für andere der Kaffee am Morgen. Er ist nicht mehr wegzudenken in meinen dunklen stillen Existenz.
http://www.vevo.com/watch/bring-me-the-horizon/Drown-(Live-from-Wembley-Arena)/GB1101500155?syndicationid=bb8a16ab-1279-4f17-969b-1dba5eb60eda&shortlink=iPS7nJ&country=DE&referralurl=https:%2F%2Fwww.facebook.com%2F