das dunkle sucht mich






meine lunge brennt 
meine augen tränen 
mein hirn explodiert 
meine knochen brechen 
und meine wunden bluten 
wenn alte bilder 
vor mir 
lebendig werden 
und mir an die kehle 
greifen. 
mein atem 
ist blockiert, 
ich schnappe nach luft 
meine sinne verdunkeln sich 
ich verstumme 
und kann nichts mehr 
sehen 
außer 
die wölfe 
die mich verfolgen, 
nach mir schnappen 
und mich in ihre höhle ziehen, 
wo niemals das licht scheint 
und mir meine unschuld 
geraubt wurde. 
mein kleines kind 
in mir 
weint tränen 
aus dreck 
und 
ich betrinke mich 
um all den scham, 
den dreck 
zu verdrängen, 
der auf meinen schultern
lagert 
und 
mich 
immer weiter 
zur boden 
drückt. 
der abgrund 
scheint so nah, 
ich zähle stumm bis 3 
und dann springe ich, 
rein in das nichts, 
den tod auf raten. 





what doesn't kill you make you wish you were dead






Ich schmeiße mich selbst in den Dreck. All die Jahre voller Schmerz sind nicht still an mir vorbei gerauscht. Lauter Narben zieren meinen Körper. Lauter Erinnerungen erkenne ich dort, die ich nie verkraftet habe. Ich bin davon gekommen. Ich habe lauter Wolfserinnerungen überlebt. Ich sollte froh sein am Leben zu sein. Ich sollte mich mit lauter schönen warmen Worte schmücken. Ich sollte glücklich sein. Doch der ganze Schmutz hört nicht auf an mir zu kleben. All die Erinnerungen schlagen auf mich ein und alles was tue um das zu verdrängen ist mich in weiteren Schmerz zu suhlen. Ich nehme den Schmerz so hin als würde er mir gut tun. Und das tut er auch ganz gewiss. Der Schmerz ist mir vertraut. Er gehört zu meinen täglichen Weggefährten. Durch ihn sehe ich alles in dunklen Grau. Durch ihn verstumme ich und hause in meinen dunklen Zimmer, wo ich mehr als Gast fühle als daheim. Jeden Morgen erwache ich mit dem Schmerz. Er weckt mich mit meinen schreienden Gedanken, die mich dazu bringen die Klinge jedes mal tiefer in meine Haut zu setzen. Die mich dazu bringen, dass hungern auf meine erste Stelle, meiner nicht existierender To-Do Liste zu setzen. Der Schmerz ist für mich wie für andere der Kaffee am Morgen. Er ist nicht mehr wegzudenken in meinen dunklen stillen Existenz.
http://www.vevo.com/watch/bring-me-the-horizon/Drown-(Live-from-Wembley-Arena)/GB1101500155?syndicationid=bb8a16ab-1279-4f17-969b-1dba5eb60eda&shortlink=iPS7nJ&country=DE&referralurl=https:%2F%2Fwww.facebook.com%2F






haben nichts mehr zu verlieren und belächeln den tod








Ich erfriere in dieser Welt, wo Heizungen auf hochtouren laufen und der Kamin die ganze Wohnung warm hält. Ich verhungere in der Welt, wo Supermärkte mit Nahrungsmittel überfüllt sind, wo Menschen sich in Restaurants ein 3 Gänge Menüs bestellen und darüber klagen, dass das Gericht versalzen ist. Ich verschwinde in einer Welt, wo Wölfe mir meine Seele nehmen und mir die letzten schönen Gedanken rauben. Wo die Wölfe alles an sich reißen und mein Körper nichts weiter als Stück Dreck in einer Landschaft voller Blumen ist. Ich verstumme in einer Welt, die nicht mehr mir gehört. Die Dunkelheit hat alles an sich gerissen. Ich erblinde an den Nebel, der mich verschlingt wie ein kleines Insekt. Ich taumel im Dunkeln und fall stetig über meine blutigen Erinnerungen, die mir jeden Nacht die Schlaf nehmen. Mit blutigen Knien bleibe ich liegen, schließe die Augen und spüre nichts weiter außer den Last auf meinen Schultern, die mich langsam aber sicher immer tiefer in den Abgrund hinein drücken. Ich fühle mich wie eine tote Seele im Jenseits. Leblos und allein.
https://www.youtube.com/watch?v=q91hKeJn1fw#t=234





maybe i should cry for help, maybe i should kill myself




Die Einsamkeit klopft 
ohrenbetäubend 
gegen meiner Zimmertür 
und jedes mal aufs neue 
überkommt mich ein Gefühl der Kälte
und ich rolle mich zusammen 
wie ein kleines Kind, 
in der Hoffnung 
das niemand 
mich hier findet 
ängstlich 
zusammengesunken 
unter meiner Bettdecke. 
niemals hat das verstecken je geholfen
die einsamkeit vergreift sich 
stetig an mir 
und brüllt mir 
tausend 
befehle 
ins Ohr.
Wenn die Einsamkeit
meine fesseln
ein wenig lockert
 laufe ich wie ein Zombie 
durch das Geisterhaus, 
durch die Straße 
meines Totendorfes 
und suche nach irgendwas 
lebendiges
irgendwas was mich 
mit Leben füllt. 
Doch selbst nach den längsten Weg 
meiner Tour 
erblicke ich 
nichts weiter als
lauter Wölfsorte 
blutrote Erinnerungen 
und eiskalte Kälte meiner Knochen. 
Ich will hier raus, 
diese totenstille dröhnt 
durch mein inneres 
es macht mich verrückt. 
keine pille 
kein schluck des Wundertranks 
hat mir je geholfen. 
ich begebe mich im Tal des verdrängens, 
hause im Nebel
in der Hoffnung die blutigen Bilder 
der Vergangenheit 
nicht erblicken zu können.
verbringe meine Zeit 
mit 
hungern, 
schneiden 
mehrere Liter Alkohol 
zu schlucken 
sich verbrennen 
um mich endlich mal zu spüren. 
doch am ende bleibt mir nur der Tod 
der mir im Nebel erscheint 
und mich für meine selbstzerstörung 
auslacht. 
die lache ist ohrenbetäubend, 
ich werd sie nie los 
sie verfolgt mich 
bis in mein Grab. 






nun gibts mal wieder ein Text nach Ewigkeiten der Stille, tut mir leid, meine worte stolpern noch ein wenig vor sich in. ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Passt gut auf euch auf, meine lieben. Die Welt braucht euch noch. 




Mein Herz brennt lichterloh




R.I.P. 
lieber Nic
selbst als du schon von dem Leben 
verschwunden bist 
warst du in meinem Herzen.
Ich hoffe dir geht es oben im Himmel
viel besser.
Ich würde es mir für dich wünschen. 
Ich wünschte, 
ich wüsste wo du begraben wurdest, 
dann würde ich zu dir hingehen, 
mein Nirvana T-Shirt anziehen 
und Musik 
von Kurt laufen lassen. 
Ruhe in Frieden, 
halt einen guten Platz 
im Himmel für mich frei, 
damit wir uns später in aller Ruhe 
zusammen über alte Zeit reden können. 
Ich vergesse dich niemals.
Heute geht jeder Drink für dich.





Klinisch schon tot

Worte über Worte
wo bin ich bloß?
Tabletten über Tabletten
ich finde kein halt mehr
Bier für Bier
eine Gewohnheit, die mich aufatmen lässt.
Bestrafung über Bestrafung
die Scham fließt, die Erinnerungen bleiben.
Lächeln für lächeln
der schein steht, das innere zerfällt.
Verwesung über verwesung
ich verbanne in Einzelhaft.
Schnitte über schnitte
die heimlichkeit bleibt doch das bluten hört niemals auf.
Atemzug für Atemzug
was tu ich hier bloß?
die verwirrtheit bleibt
das dunkle haust in mir.
das stumme Mädchen bleibt,
raucht und raucht
und nimmt den Tod dankend im kauf.

ich kann dir viel erzählen so lang ich sterne seh aber frag nicht wie's mir geht

Hülle mich im Schweigen
und lügen
betrüge im dunklen
verkleide mich in weiten Sachen
die Dämonen in meinem Kopf lachen sich ins Fäustchen
der Tod an meiner Hand rammt mir die klinge ins Mark
verschenke meine selbst an die Waage und das verhasste Essen
nichts bleibt mir mehr
die Dunkelheit erblindet mich
ich hocke im dunklen
wo ich langsam von innen verwes'