das dunkle sucht mich
what doesn't kill you make you wish you were dead
Ich schmeiße mich selbst in den Dreck. All die Jahre voller Schmerz sind nicht still an mir vorbei gerauscht. Lauter Narben zieren meinen Körper. Lauter Erinnerungen erkenne ich dort, die ich nie verkraftet habe. Ich bin davon gekommen. Ich habe lauter Wolfserinnerungen überlebt. Ich sollte froh sein am Leben zu sein. Ich sollte mich mit lauter schönen warmen Worte schmücken. Ich sollte glücklich sein. Doch der ganze Schmutz hört nicht auf an mir zu kleben. All die Erinnerungen schlagen auf mich ein und alles was tue um das zu verdrängen ist mich in weiteren Schmerz zu suhlen. Ich nehme den Schmerz so hin als würde er mir gut tun. Und das tut er auch ganz gewiss. Der Schmerz ist mir vertraut. Er gehört zu meinen täglichen Weggefährten. Durch ihn sehe ich alles in dunklen Grau. Durch ihn verstumme ich und hause in meinen dunklen Zimmer, wo ich mehr als Gast fühle als daheim. Jeden Morgen erwache ich mit dem Schmerz. Er weckt mich mit meinen schreienden Gedanken, die mich dazu bringen die Klinge jedes mal tiefer in meine Haut zu setzen. Die mich dazu bringen, dass hungern auf meine erste Stelle, meiner nicht existierender To-Do Liste zu setzen. Der Schmerz ist für mich wie für andere der Kaffee am Morgen. Er ist nicht mehr wegzudenken in meinen dunklen stillen Existenz.
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haben nichts mehr zu verlieren und belächeln den tod
Ich erfriere in dieser Welt, wo Heizungen auf hochtouren laufen und der Kamin die ganze Wohnung warm hält. Ich verhungere in der Welt, wo Supermärkte mit Nahrungsmittel überfüllt sind, wo Menschen sich in Restaurants ein 3 Gänge Menüs bestellen und darüber klagen, dass das Gericht versalzen ist. Ich verschwinde in einer Welt, wo Wölfe mir meine Seele nehmen und mir die letzten schönen Gedanken rauben. Wo die Wölfe alles an sich reißen und mein Körper nichts weiter als Stück Dreck in einer Landschaft voller Blumen ist. Ich verstumme in einer Welt, die nicht mehr mir gehört. Die Dunkelheit hat alles an sich gerissen. Ich erblinde an den Nebel, der mich verschlingt wie ein kleines Insekt. Ich taumel im Dunkeln und fall stetig über meine blutigen Erinnerungen, die mir jeden Nacht die Schlaf nehmen. Mit blutigen Knien bleibe ich liegen, schließe die Augen und spüre nichts weiter außer den Last auf meinen Schultern, die mich langsam aber sicher immer tiefer in den Abgrund hinein drücken. Ich fühle mich wie eine tote Seele im Jenseits. Leblos und allein.
https://www.youtube.com/watch?v=q91hKeJn1fw#t=234
maybe i should cry for help, maybe i should kill myself
Wenn die Einsamkeit
meine fesseln
ein wenig lockert
Mein Herz brennt lichterloh
Ich hoffe dir geht es oben im Himmel
viel besser.
Ich würde es mir für dich wünschen.
Heute geht jeder Drink für dich.
Klinisch schon tot
Worte über Worte
wo bin ich bloß?
Tabletten über Tabletten
ich finde kein halt mehr
Bier für Bier
eine Gewohnheit, die mich aufatmen lässt.
Bestrafung über Bestrafung
die Scham fließt, die Erinnerungen bleiben.
Lächeln für lächeln
der schein steht, das innere zerfällt.
Verwesung über verwesung
ich verbanne in Einzelhaft.
Schnitte über schnitte
die heimlichkeit bleibt doch das bluten hört niemals auf.
Atemzug für Atemzug
was tu ich hier bloß?
die verwirrtheit bleibt
das dunkle haust in mir.
das stumme Mädchen bleibt,
raucht und raucht
und nimmt den Tod dankend im kauf.
ich kann dir viel erzählen so lang ich sterne seh aber frag nicht wie's mir geht
Hülle mich im Schweigen
und lügen
betrüge im dunklen
verkleide mich in weiten Sachen
die Dämonen in meinem Kopf lachen sich ins Fäustchen
der Tod an meiner Hand rammt mir die klinge ins Mark
verschenke meine selbst an die Waage und das verhasste Essen
nichts bleibt mir mehr
die Dunkelheit erblindet mich
ich hocke im dunklen
wo ich langsam von innen verwes'
