What the hell is tragedy? I am.

Ich stehe bekifft vor dem Spiegel mit meinen Twilight T-Shirt, rauche einen kurz nach dem Aufstehen, drehe einen nach der Arbeit und so geht es weiter, bis nicht mehr Ich in dem Spiegel bin, sondern eine Person, die die Realität ganz aus den Augen verloren hat. Ich spüre so sehr den Drang nicht mehr im Hier und Jetzt sein zu wollen, aber auch nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft. Aber wo möchte ich dann sein? Ich möchte mich im Nichts auflösen mit meinen Kuscheltieren und nichts mehr spüren, außer Sicherheit und Geborgenheit. 


Tret' die scheiß Gefühle lebendig in den Sarg

Jetzt weiß ich warum ich mit 14 Jahren so traurig war. Wenn man nicht schläft wird man traurig, depressiv und antriebslos. Mit 14 und 15 Jahren habe ich so gut wie nie geschlafen. Meine Nächte waren dunkel und ruhelos, ohne eine Minute voller seelenruhigen Schlaf. Ich war immer wachsam und immer auf der Hut. Ich hätte ständig Angst. Angst vor der Nacht und Angst vor dem Schlaf. Was passieren würde, wenn ich einmal tief und fest schlafen würde? Die Angst vor jemanden Unbekannten der in unser Haus eindringen könnte, holte mich selbst dann ein, wenn ich voller Kraftlosigkeit plötzlich einschlief. Mein Körper war ständig wachsam aber doch ohne Energie. Und da wunderte sich einer, dass meine Persönlichkeit sich plötzlich änderte und ich mein Leben komplett an die Wand fuhr.

Ich höre mir das Hörbuch von "Girl in Pieces" an und spüre den Schmerz der Hauptdarstellerin. So wie sie war ich auch. Zwar habe ich eine andere Lebensgeschichte, aber den Schmerz habe ich auch gespürt. Diesen Schmerz, der dich verschluckt, und nicht wieder ausspuckt. Der dich leblos zurücklässt, ohne einen Funken Hoffnung. Und jetzt mit fast 30, fühle ich mich so ausgebrannt. Als hätte ich schon 10 Leben gelebt. Ich möchte gar nichts mehr. Selbst das Atmen fällt mir schwer. Autos fahren schnell über die Autobahn und ich merke, ich bin schon seit Wochen gar nicht mehr richtig da. 

Ich hoffe das sind die letzten Worte, die ich dir widme.

Lieber M.,
findest du es nicht auch komisch, dass wir uns erst drei Jahre nicht gesehen haben, aber in dieser Woche gleich zweimal? Als ich dich in der Bahn gesehen habe mit der gleichen Frisur wie vor drei Jahren und der selbem Lederjacke, hat mein Herz vor Panik so laut geschlagen, dass ich dachte jeder kann es hören, auch du. Erst auf dem zweiten Blick hast du mich erkannt. Ich weiß es, weil ich dein Blick auf mir gespürt habe. Als ich aus der Bahn gestiegen bin konnte ich meine Tränen endlich freien Lauf lassen. Mir war so übel, dass ich dachte ich übergebe mich gleich vor den ganzen Autos, die an mir vorbeifuhren. Die ganzen Erinnerungen an unsere Zeit schossen mir ins Gehirn. In diesem Moment dachte ich, dass ich all den Schmerz nicht aushalte. Das ich mir lieber eine Pistole an den Kopf halten würde, als wieder die gleiche Verzweiflung zu spüren, die aufkam, als du mich seelisch ausgehungert, manipuliert, geschwängert und in der Zeit der Abtreibung mich betrogen und mich komplett ignoriert hast, als ich dich um mein Gespräch gebeten habe. Bevor wir ein Paar wurden, waren wir gut Freunde. Ich habe dir geholfen, als dir schlecht ging wegen einer Trennung und du hast mir geholfen meinen Kopf auszuschalten. In unserer ersten Zeit war ich so gefangen in meiner Selbstzerstörung und meiner Isolation. Ich war plötzlich so froh jemanden an meiner Seite zu haben, mit dem ich lachen kann und mein Kopf für eine Zeit still war. Aber hätte ich gewusst, dass sich alles so schnell in das Grauen verwandelt, hätte ich dir nicht eine Sekunde von meiner Zeit geschenkt. 
Als du eben an mir vorbeigefahren bist, dein Kopf zu mir gedreht und mich gefühlt zehn Stunden angestarrt hast, hätte ich dir am liebsten den Mittelfinger gezeigt. Ich möchte nicht mehr wegen dir weinen. Ich habe keine Kraft mehr dafür. Mit all den Tränen, die ich wegen dir geweint habe, kann man glaub ich, ein ganzes Meer füllen. 
Ich weiß nicht wie es dir damit geht mich wiedergesehen zu haben. Einen kleinen Funken Hoffnung habe ich, dass es dir all das leid tut. Obwohl ich eigentlich genau weiß, dass du genauso viel Empathie besitzt, wie meine narzisstische Mutter. 
Ich danke dir für gar nichts,
N. 

The voices in my head keep telling me I'm not okay. It's feeling like a hurricane in my brain.

Die Weihnachtslichter leuchten in ihren schönsten Farben, doch ich bin so leer. Die letzten Wochen fraßen mich von innen auf. Den Gang auf dem Friedhof, um meinen Großvater zu beerdigen und zu spüren wie der Verlust und die Trauer mich ein Loch schubst, wo nichts mehr ist außer Dunkelheit, die mein ganzes inneres einnimmt. Meinen Kindheitswolf in die Augen zu blicken und genau zu wissen, dass er mein Kindheits-Ich all den Sinn des Lebens geraubt hat. Die Wochen voller Überstunden auf der Arbeit, die mir meine letzten Nerven raubten und mich nur erschöpft zurück ließ. Die Schlaflosigkeit, die in meinem Körper wohnte, spielte Spielchen mit mir. Wer schafft es länger wach zu bleiben, ohne die Fassung zu verlieren? 

Die ganzen Erinnerungen, die in dem Weihnachtsmonat hausen, jagen mir Jahr für Jahr Angst ein. Den Weg zur meiner Therapeutin wäre so beruhigend, wäre nicht die Dissoziation und eine Begegnung mit meinem Ex-Freund, die alle die traumatisierende Erinnerungen an unsere Zeit vor meinen Augen wie ein Horrorfilm ablaufen lässt. Genau in diesem Moment schreit mein Kopf und mein Körper  nach Hilfe und als ich endlich aus der Bahn aussteige, merke ich wie wackelig meine Beine sind und ich am liebsten wie in den Filmen mitten auf der Straße zusammen brechen möchte. In der Therapiestunde laufen nur noch  Verzweiflungstränen. Die ganzen Wochen haben mich nicht nur aufgefressen, sondern auch mir den kleinsten Funken Hoffnung genommen. Ich spüre deutlich, ich möchte nicht mehr hier sein. Nicht mehr in so eine Welt, die mir ständig meine größten Ängste vor die Füße spuckt. 

Worst person alive

Von Träumen, die voller Hoffnung sind und eine Realität, die eine Horror Show gleicht, fühle ich mich wie ausgebrannt. Meine Zeit rennt an mir vorbei, dabei versuche ich doch nicht still zu stehen. Mein Kopf ist ständig in Alarmbereitschaft. Alles ist ständig zu laut. Ich sehne mich nach den Jahren voller Stille, wo die Isolation meine beste Freundin war. Ich möchte, dass mein Bett wieder mein Hafen ist, wo ich zu Ruhe komme und nicht wie ein harter Stein ist, wo der Schlaf unmöglich erscheint. Ich sehne mich nach der Zeit, wo ich die Wut runterschlucken konnte. Jetzt brodelt sie in mir und wirft mir Gedanken in den Kopf, die ich am liebsten raus schreien möchte, weil ich sie nicht mehr ertrage. Ich verabscheue mein Spiegelbild, meine Essgewohnheiten, meine schlechte Laune jeden Tag, meinen Schlafrhythmus, meine falschen Entscheidungen und vor allem mich selber. Mein Leben erscheint mir fremd. Wie das Leben von einem Fremden, den ich am liebsten nicht kennen möchte. 

being a person is insane

In der letzten Therapiestunde erzählte ich, dass es so langsam bergauf geht. Das ich eine Freundin in meinem Geisterdorf gefunden habe und das meine Stimmung nicht mehr Tiefdunkel ist. Jetzt sitze ich hier und würde mir am liebsten meinen ganzen Körper anzünden. Meine Gedanken fallen wieder in die Todesspirale und meine Tränen wollen mich ertrinken. Die Selbstverletzung weicht nicht mehr von meiner Seite. Mein Körper ist Mal wieder viel zu groß und mein Gesicht eine Fratze, die ich nicht ertrage anzuschauen. Streitigkeiten bringen mich zu Fall und Wahrheiten fluten den Raum, die mich verfolgen. Verlustängste werden zu Schatten, die mich erschrecken. Der Selbsthass wird zum Gewitter, das über meinen Kopf schwebt und mich bei jedem Donnerhass erstarren lässt. Ich möchte nicht mehr reden und keiner soll mich anschauen. Ich möchte in mich versinken. Einfach nur die Stille hören und mich verstecken. So lange bis die ganze Welt mich vergisst und ich mich selbst auch. 

These drugs are calling me

 

Ich verweile immer in Beziehungen, wo es um Konsum geht. Sei es Gras, Alkohol, weißes Schnee oder Pillen. Ich weiß aber auch, dass ich ein Teil dazu beitrage. Mein Alkoholkonsum ist nach meinen Psychiatrie so hoch geworden, dass ich in der nächsten Klinik jeden Tag einen Alkoholtest machen musste. Seit meine Angststörung mich in die Hölle meines Inneren versperrt hat, schluckte ich täglich ein paar Milligramm Tavor. Den starken Graskonsum kam mit meinem Exfreund. Doch all das Gras machte mich nur traurig. Jetzt weiß ich, konsumiere die Blüten nur mit Leuten, die dich wert schätzen und dich nicht mit dir spielen wie ein ungeliebtes Spielzeug. Jetzt bin ich umhüllt von einer Person, der eine Wundertüte braucht um überhaupt zu existieren und schlafen zu können und den Alkohol nur zu einen wütenden Groll macht. Ich habe schon so oft in meinem Leben gedacht, dass die Menschen, die ich so sehr liebe, mich nur ertragen, wenn sie high, betrunken oder beides sind. Tausendmal, ach was schreibe ich hier, Millionen Mal, kam mir schon die Frage, wie viel Liebe ist Wirklichkeit und wie viel nur geschuldet durch das konsumieren. Ich möchte liebenswert sein und presse mich in eine Person, aus der ich manchmal ausbrechen möchte. Ich zerstöre ganz oft die Liebe, die mir gut tut, nur um wieder an eine Personen zu gelangen, wo ich mich so oft ganz klein fühle und Sachen tue, die mir nicht gut tun, nur damit die Welle an Wut nicht meine Seele zerreisst. 




I'm not afraid of God. I am afraid of man

 Ich kann Gewalt nicht ertragen. Egal in welcher Form sie passiert. Um mich herum wird alles schwarz und ich bin wieder ein ganz kleines Kind. Doch du fährst ein ganz anderen Film. Der Alkoholgeruch rieche ich von Kilometer Entfernung und alles in mir verkrampft sich. Du erzählst mir private Sachen und erzählst mir all deine Lügen, die du mir auf ein Silbertablett serviert hast. Ich bin so stumm, doch Versuche ruhig zu bleiben. Doch als du auf Klo verschwindest und ständig ins Telefon schreist, verstecke ich mich unter der Decke mit meinen Kopfhörer. Ich gehe raus und du hälst mich fest und möchte schreien: "Fass mich nicht an." Du lässt mich los, schubst mich weg und ich mache die Tür auf und setzte mich draußen vor die Tür. Der Sonnenuntergang wäre so schön würde nicht schon wieder meine ganze Welt zerbrechen würde. Ich kann mich nicht bewegen. Ich spüre seine Wut noch durch die Haustür. Und all das macht mich Splitterfasernackt. Die Angst schließt mich in ein Käfig ein, aus dem ich nicht so leicht herauskomme. Ich schütte einen kleinen Rest Vodka weg, den du mir fast ausgetrunken hast. Den Rest trinke ich und schütte ihn angewidert weg. Der Alkohol macht deine Aggressionen nur noch viel größer. Am liebsten würde ich schreien: "Schlag mich zusammen. Mach es einfach. Ich will nur das deine ohrenbetäubende Wut nachlässt." Auch wenn ich nicht der Grund seiner Wut bin und er mir tausend Mal verspricht, dass er mir nie Gewalt antun würde. Aber ich bin ein verängstiges Reh und glaube rein gar nichts mehr. Nach gefühlt Stunden gehst du und ich möchte dich am liebsten niemals mehr in meine Wohnung lassen. Ich habe mir geschworen das meine Wohnung ein Rückzugsort für mich ist, um in Sicherheit zu sein. Das wurde schon seit Monaten zunichte gemacht von dir und deinen Freunden, die keine Grenzen kennen. Ich suche mir immer die falschen Menschen aus, an die ich mich festklammere. Ich wollte helfen, doch gegen so einer Wut komme ich niemals an. Ich schaue mein Handgelenk an, die ich mit einem Feuerzeug verbrannt hatte. In der einen Hand wieder zu viel Tavor und Alkohol. Ich weiß nicht wie ich diese Nacht überstehen soll. Schlafen ist der größte Feind. Und mein Kopf möchte, dass ich nicht mehr auf der Welt bin. Es ist stetiger Kampf mit dem überleben.  Ich dachte, ich hätte mich raus gekämpft, doch die falschen Menschen bringen wohl in mir auch das schlimmste wieder zum Vorschein. 

Was ist dunkler? Die Nacht oder meine Gedanken?

Das Leben ist ein Haufen voller schmerzhaften Erinnerungen. Ich kann mich nicht wehren. Die Triggerpunkte erdrücken meine Manie. Vor ein paar Stunden war ich voller Freude und Zufriedenheit. Ich habe die ganze Welt umarmt und war hippelig, wie ein Flummi in seinen besten Jahren. Kindheitserinnerungen. Kindheitserinnerungen. Kindheitserinnerungen. Für rein gar nichts anderes habe ich mehr Kraft. Die Tränen schmerzen so sehr, als hätte mich einer ins Gesicht geschlagen. Du wütest. Ich höre nur: "Ich bringe ihn um." Und die Tränen schmerzen plötzlich so, als hätte mir einer in den Bauch geschlagen. "Wenn du nicht handelst, bist du dafür verantwortlich, dass anderen Kinder, dass gleiche wie dir passiert." Wimmern. Atemnot. Plötzlich sind deine Arme um mich. Ich wehre mich, immer wieder. Jetzt sind es nicht die Tränen die Schmerzen, sondern deine Worte. Deine Worte haben mich bewusstlos geschlagen. Ich bin im Koma, aber ich muss atmen. Mein Herz schlägt noch. Wie kann es überhaupt noch schlagen nach den Jahren voller Nähe, die brannte wie tausend Schläge von einem Boxer? Aber nicht körperlich. Seelisch wurde ich jedes Mal, wenn ein Wolf mir erdrückend nah kam, zu Boden gerissen und mein Inneres so lange gewürgt, dass ich nicht mehr wusste wer ich bin, warum ich überhaupt noch atme. Warum lebe ich noch? Ich weiß nicht wie oft ich mich das gefragt habe. Und jetzt stehe ich wieder hier. Alles was ich will ist, dass ich nicht seelisch im Koma bin, sondern körperlich. Ich kann diese Erinnerungen nicht mehr tragen. Egal wie alt ich bin, diese Erinnerungen bedeuten für mich seelischen Knast. Natürlich konnte ich in all den Jahren viele schöne Momente sammeln, aber ich komme immer wieder an einem Punkt zurück, wo ich denke, dass ich es nicht ertrage mit diesen Erinnerungen und den darauf psychischen Erkrankungen zu leben. Ich fühle mich wie eine riesigen große Blockade für mich und auch für andere. Wie kann ich weniger werden? Ich bin mir selber viel zu viel. Durch meine Kopfhörer singt seit Stunden "Wenn ich sterbe" von Elif. Und diese Zeile: "Wenn ich sterbe komm nicht an mein Grab.", spüre ich an meinem ganzen Körper. Jeder Mensch der mich behandelt hat wie ein nutzloses Objekt soll niemals mein Grab betreten. Ihr habt mein Leben zu einem Horrorfilm gemacht, der nicht Mal endet, wenn ich schlafe. 


Diese Zeilen schreibe ich nach einem Kilometer Lauf in einer kalten Nacht. In meinem Beutel nur Bier und Wodka, obwohl ich seit Monaten weniger trinke. Ich lief durch einen dunklen Weg ohne Laternen und ich war bereit. Bereit für mein Ende. Nun sitze ich hier an einer Bushaltestelle und meine Beine fühlen sich taub an. Ich möchte einfach nur Sicherheit. Ich habe satt wegen Erinnerungen zu weinen, die kein Kind, kein Mensch auf der Welt erleben dürfte. Ich bin es leid mit Schmerzen zu leben, die andere Menschen verursacht haben. 


Ich weiß selber nicht wohin mit mir. Ich weiß nur, ich bin gar nicht so richtig hier.

 


Der Gras, 

Tavor 

und Alkoholkonsum

steigert sich. 

Erdrückende Gedanken

legen mir 

eine Schlinge 

um den Hals. 

Meine Emotionen 

durchbrechen 

tausend Welten 

und brechen in mir ein. 

Die Tränen 

gehören zu 

meiner morgendliche Rituale, 

sowie eine Tüte

oder ein paar Pillen. 

Die lange Zeit 

zuhause macht mich krank.

Das Paranoia Kino 

läuft rum die Uhr,

in einem ohrenbetäubenden Lärm.

Lauter Filme flackern vor meinem Augen

und ich siehe nur noch rot.

Ich fühle mich so wenig wert,

wie in den Momenten mit den Wölfen.

Ich möchte am am lebendigen Leib 

verbrennen,

weil ich immer wieder merke, 

dass mein Gehirn 

mich am liebsten tot sehen möchte. 

Hiebe und Dreck




first they’ll give u butterflies then mental trauma

 



Du ziehst 

und ziehst 

auf meinem Brokkoli Spiegel

und ich verschwinde 

unter der Decke.

Mit der Zeit habe ich 

meinen perfekten Notausgang 

für schwierige Zeiten

mit dir gefunden. 

Deine Freunden streiten

und ich habe doch 

versucht 

meine eigene Wohnung 

mit Frieden zu tapezieren. 

Ich habe mich letzte Woche 

in Schweigen gehüllt, 

doch du hast gespürt, 

dass neue Wunden 

an meinem Körper zieren. 

Du bist high, drauf, betrunken 

und traurig, 

als du spürst,

dass ich mein Selbstverletzungsdrang 

nicht im Zaun halten kann. 

Aber wie kann ich auch, 

wenn es dir selber so schlecht geht.

Wenn du drauf bist, 

ist mein Oberkörper am nächsten Tag 

voller blauen Flecke. 

Doch das ist okay

rede ich mir ein. 

Ich habe das Gefühl 

nichts anderes habe ich verdient. 

Deine Liebe ist 

ein Gemisch 

voller 

Sarkasmus,

Zärtlichkeit, 

Zorn,

Gewalt 

und Unsicherheit. 

Ich versuche das

immer noch zu verstehen

während ich alleine 

betrunken 

meine blauen Flecke zähle. 

https://www.youtube.com/watch?v=8Tv39Xps8VY




Fahr uns nach Hause. Du bist viel betrunkener als ich




 


Deine Worte 

fluten den Raum 

voller Hass und Zerstörung. 

Ich sitze gegenüber von dir 

und meine Worte haben 

ihren Klang 

verloren. 

Ich habe keine Stimme mehr.

Hatte ich die überhaupt mal? 

Ich weiß nicht wie ich deine Wut 

händeln soll.

Meine Tränen 

schreien mich an 

und ich versuche 

meine Panik klein zu halten. 

Du hast so viel Gewalt erlebt, 

dass ich nicht mal mehr weiß, 

ob ich das alles auffangen kann. 

Ich kenne deine Hintergrundgeschichte.

Ich wünschte, 

ich könnte dir eine andere schenken. 

Ich kann deinen Hass 

verstehen, 

aber ich konnte sie nie zulassen so wie du. 

Meine Worte 

klingen so monoton, 

dass ich mich dafür selber hasse. 

Ich möchte dich zu meiner Therapeutin schicken 

und du 

willigst ein. 

Du brauchst Hilfe,

die ich nicht leisten kann. 

Ich fühle mich so schwach, 

wie schon lange nicht mehr. 

Deine eiskalten blauen Augen schreien

voller Verzweiflung 

und ich halte deine Hand. 

Hilft dir das? 

Ich denke nicht. 

Wenn du zu viel trinkst 

wirst du depressiv, 

was ich verstehen kann. 

Ich könnte nie das aussprechen,

was du in den letzten Stunden

mir offenbarst hast. 

Du sprichst 

von Ex Freundinnen 

und ich weiß nicht mal 

warum ich überhaupt hier bin. 

Ich möchte deine Gefühle auffangen, 

bevor sie dich zerreissen, 

aber meine Hände sind zu klein

für diese gewaltige Kraft. 

Du hast fast den ganzen Jägermeister alleine ausgetrunken.

Ich bleibe bei meinem Bier, 

obwohl ich mir denke, 

dass ich für solche Gespräche 

2 Promille brauche. 

Ich möchte, 

dass du weiterlebst, 

aber würde es verstehen, 

wenn du das nicht schaffst.

Deine frischen Wunden 

triggern mich, 

sowie der blutige Pulli im Bad. 

Doch das kann ich dir nicht sagen. 

Wie auch, 

wenn deine Worte 

mir meine rauben. 

Ich habe das Gefühl, 

dass du meine Worte 

sowieso keinen Glauben schenkst. 

Ich hasse deine Misogynie Witze, 

auch wenn du die nie ernst meinst. 

Ich möchte dich mit warmen Gefühlen 

zudecken, 

doch die Nähe erdrückt mich 

und ich wünschte,

ich könnte weinen 

wie Alice im Wunderland. 

Ich bin viel zu klein

und zu verkopft 

um in Ruhe einzuschlafen. 

Die Vögel singen 

mein Todeslied. 

Ich sehne mich nach einer 

offener Wunde, 

die ich mir dann schlussendlich 

zufüge, 

als ich zuhause bin.

Das Wochenende 

war 

der 

Horror. 

Ich wünschte, 

ich hätte einen Blackout,

so dass ich das alles auf einen Schlag vergessen könnte.  

Vertraue dir, himmelblaue Flecke als Souvenir




How do you stop yourself from trying to kill yourself when you want to kill yourself


Ich lasse alles an mir vorbei ziehen. 

Das einzig gute an meinem Leben, 

beende ich, 

damit der Tod 

nun bessere Chancen bei mir hat. 

Mein Bauch ist immer voll

mit Bier und Zigarettenrauch. 

Ich wanke durch meine Existenz

und lasse mich 

in meinen Träumen 

zur Tode erschrecken. 

Drück noch fester 

meinen Hals.

Ich möchte nichts mehr spüren. 

Zieh eine Line, 

ich habe eh nichts mehr zu verlieren 

außer meine Schande, 

die in meinen Adern pulsiert. 

Ich schlucke Pille für Pille 

und schmücke mich 

mit abfälligen Kommentaren, 

die ich nicht ertrage, 

aber hey, 

wer zu tief in sich hinein blickt,

findet auch den Notausgang 

nicht mehr. 

Lila Rauch, ich weiß ich sollte es lassen. 

Ich hör nicht auf mich selber zu hassen.





Stinke nach Suff, bin kaputt





Heute ist ein Tag, 

wo der Horror vorprogrammiert ist. 

Gefühlt noch betrunken 

starte ich den Tag 

und mein Kopf 

erinnert mich 

an all den Alkohol, 

der in meinem Magen 

Randale macht. 

Ich halte mich an meiner Kippe fest, 

aber ich falle trotzdem 

in einem Strudel 

voller verhassten Erinnerungen.

Ich möchte diesen Tag nicht erleben. 

Noch weniger möchte ich den Tag 

überleben. 

Im Laufe des Tages 

möchte ich 

mein Kopf 

gegen die Wand hauen, 

oder mir etwas schlimmeres antun. 

Meine Gedanken haben kein Halt. 

Keinen positiven Weg, 

den ich gehen kann. 

Die Tränen möchten 

aber einen Weg 

nach draußen finden, 

was ich konsequent verweigere,

außer in meiner Pause, 

wo ich Minutenlang 

die Bäume anschaue

und nicht weiß 

wie atmen überhaupt geht. 

Heute ist ein Jahrestag 

eines Tages, 

der mich traumatisiert hat. 

Ich habe eine Entscheidung getroffen, 

die ich niemals rückgängig machen kann. 

Ich habe meine kleine Erbse 

in meinem Bauch

kein Leben geschenkt. 

Ich weiß, 

ich hätte niemals eine Mama sein können, 

die meine kleine Erbse gebraucht hätte, 

doch jetzt, 

wo so viel Zeit vergangen ist

spüre ich den Schmerz. 

Ich konnte ihn niemals hinter mir lassen. 

Egal wie oft 

ich mit meiner Therapeutin darüber geredet habe

oder

egal wie oft ich wusste,

dass ich genau richtig gehandelt habe,

der Schmerz zerreisst 

und der Vorfall traumatisiert mich. 

Es fühlt sich so an, 

als würde mein Leben 

eine Traumastrichliste führen.

Wie viel Trauma 

kann ich in meinem Herzen tragen, 

bis ich komplett verrückt werde? 

Für mich liegt die Antwort auf der Hand. 

Genauso viel wie ich jetzt gerade tragen muss. 

Ich möchte eine andere Hintergrundgeschichte. 

Die ich jetzt habe, 

macht mich zu einem Menschen, 

den ich nicht mehr ertragen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=MiL7uzVB6M0




Die Kinder spielen im Hof und ich bin innerlich tot.

Ich bin schon so lange leblos, doch wache jeden Tag auf und lasse das Leben auf mich regnen. Ich bin wieder etwas sportlich aktiver und versuche meine Ernährung umzustellen, was eigentlich nur heißt, dass die Essstörung wieder all meine Sinne übernommen hat. Mein Körper ist immer noch eine Hülle, die mit meinen impulsiven Gedanken und meinem Handeln gekennzeichnet ist.
Es scheint als hätte M. mich blockiert und die unlogische Reaktion darauf ist, wieder eine toxische Person in meinem Leben zu lassen, und zwar ich selbst. 

Ich bin in einer toxischen Beziehung mit dem Monat Januar

 

Ich dachte immer

meine Depression

zeigt sich mit zu viel Alkohol. 

Doch nun jetzt, 

wo meine Welt 

sich in den Tod gestürzt hat, 

renne ich von Arzttermin 

zu Arzttermin,

um das letzte lebende 

in mir 

auch noch

zu töten. 

Der Alkohol 

liegt trostlos 

in der Ecke. 

Ich schaffe es kaum 

mich zu bewegen

ohne 

zu 

weinen

oder Schmerzen 

zu haben. 

Vielleicht lasse ich den Alkohol liegen,

weil ich es nicht verdient habe 

Linderung zu erfahren. 

Ich verstehe mich selber nicht mehr. 

Ich weiß nur eins,

so tief bin ich noch nie gesunken. 

So verfalle ich in Stille 

und der,

der eigentlich mit mir im selben Boot sitzt, 

tut es mir gleich. 

Die Stille ist so ohrenbetäubend, 

dass kein Wort 

der Welt 

beschreiben könnte, 

was in mir vorgeht. 

Ich habe viel Blut verloren und ich bade darin.



There’s a lot of small-girl hurt stuck in this big girl body. And I think that I was better at dealing with it when I was still a child.

 


Seitdem wieder Flashbacks mein Nervensystem in Brand gesetzt haben, finde ich mich zitternd und fast weinend bei meiner Therapeutin wieder. Ich spüre mein Handgelenk pulsieren, genau dort wo eine frische Brandwunde meine Haut verunstaltet. Meine Worte fallen nur so aus meinem Mund und ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist. Ich habe das Gefühl, dass ich kein Boden mehr unter meinem Füßen habe, sodass ich immer falle. Falle. Falle. Ich brauche all meine Kraft um nicht zu weinen. Ich erzähle von der gewaltigen Macht eines Moments, der mich tausend Tode sterben ließ. Der Regen prasselt gegen die Scheibe. Alles ist dunkel. Ich spüre die Angst, die zu Panik wird. Ich möchte schreien. Wegrennen. Doch alles in mir bleibt in Schockstarre. All meine Kraft hat sich ganz klein gemacht und sich unter dem Bett versteckt. Ich spüre deine Hand, die mir immer näher kommt. Die Schwere deines Körpers. Ich ersticke. Ich ersticke. Denke ich. Immer und immer wieder. Ich versuche deine Hand wegzuschieben, doch du bist stärker. Ich bin wieder klein viel zu klein. Ich wünschte, ich würde mich in Regen verwandeln und einfach von dir weg schwimmen.

Als die Therapiestunde vorbei ist sagt meine Therapeutin noch: "Ich sehe die Dunkelheit über dir schweben." Und genauso fühle mich. Verfolgt von der Dunkelheit, die immer stärker wird, wenn Weihnachten schon vor der Tür steht, klopft und schreit, dass ich es reinlassen soll. Tavor hilft kaum und wenn nur mit viel Alkohol. Noch Tage spüre ich diese Schwere. Als würde ein Wolf auf mir liegen und mich mit all seiner Kraft nach unten drücken und die Hand auf meinem Mund legen. Ich wünschte, ich könnte all diese Erinnerungen aus meinem Kopf aussperren. Sie sollen in der Kälte erfrieren und aufhören mir das Gefühl zu geben, als wäre ich machtlos. 

https://www.youtube.com/watch?v=jN0aELsVQFA



Mein Geisterblog verschwimmt im Nebel, aber hier bin ich wieder, bis mich meine Wortlosigkeit wieder verschluckt

 


Heute ist Freitag und ich spüre beim aufwachen ein bisschen mehr Energie, die ich die letzten Tage so vermisst habe. Ich entwirre meine geflochtene Haare und trinke dabei meine vegane Vanillemilch. Ich rauche zwei und schaffe es sogar roten Lidschatten aufzutragen. Auf der Arbeit fragen mich die Kinder aus meiner Gruppe "Warum ich denn plötzlich Locken habe und warum rote Farbe auf meinen Augen ist?". Ich kenne diese Fragen und antworte immer gleich "Weil es mir gefällt." Sonst sieht man mich nur ungeschminkt und mit roten glatten Haare, die oft total verwuschelt sind. Ich halte mein Integrationskind, die Autismus hat, die meiste Zeit auf dem Arm, rede mit der Frühförderung und spüre, dass ich so langsam Fuß gefasst habe, als Integrationskraft, obwohl ich dazu keine Ausbildung gemacht habe. Ich laufe umher um Sachen zu erledigen, schimpfe, wiege das Essen ab für das Kind, was Diabetes hat, lege meine kleine Zwerge schlafen, helfe beim anziehen, rede mit meinen KollegInnen und endlich schlägt die Uhr 14 Uhr und ich mache mich auf den Weg zum Auto meines Papas, der mich um diese Zeit immer abholt, damit wir zusammen einkaufen gehen. Mein Einkauf ist immer gleich: viel Gemüse, vegane Lebensmittel, Toast, Eiskaffee, Gewürzgurken und Bier. Jedes Mal aufs neue motzt mein Papa im liebevollen Ton "Warum hast du immer noch kein Fahrstuhl im Treppenhaus eingebaut", als wir die Einkäufe hoch tragen. Und als ich mein Bier einräume sagt er mal wieder: "Du trinkst viel zu viel." Wir rauchen noch eine auf meinem Balkon und wie jedes Mal, wenn wir uns im meiner Wohnung treffen, fragt er mich: "Fühlst du dich hier wohl? Hast du dich hier eingewöhnt? Fühlst du dich in der großen Wohnung nicht alleine? Möchtest du am Wochenende wieder zu uns kommen?" So viele Frage und muss an die letzten Therapiestunde denken, wo meine Therapeutin sagte: "Das alleine sein in der Wohnung tut dir nicht gut. Du isolierst dich viel zu sehr. Du brauchst Menschen, zu denen du eine Bindung spürst." Aber ich antworte mein Papa: "Mir geht es hier gut. Ich habe mich eingewöhnt und für mich ist die Wohnung nicht zu groß."  Ich umarme mein Papa zum Abschied und packe all meine Einkäufe weg. Vegane Lebensmittel, Gemüse, Toast und Bier halten mich am Leben. Was irgendwie ironisch klingt für meinen Magen, weil ich so viele Tage in der Woche, kein Essen zu mir nehme. Was das über mich aussagt, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich im Moment immer ein Bier im Rucksack habe und mich unruhig fühle, wenn ich das mal vergesse habe. AlkoholikerInnen kennt man aus Bücher oft nur als gewalttätig. Ich erinnere mich an meine frühere besten Freundin, wo die Mutter Alkohlikerin war (und wahrscheinlich noch ist) und sie meiner Freundin einmal versucht hat mit einem Kissen zu ersticken und sie deshalb so oft bei mir übernachtet hat. Ich möchte mich von dieser Art von Alkoholismus nicht identifizieren. Ich war noch keinem Menschen über gewalttätig. Nur zu Gegenständen und gegenüber mir selber. Es macht mich unruhig darüber nachzudenken, dass diese Diagnose eigentlich zu mir gehört. Ich kratze eine Wunde auf, die schon seit Wochen nicht verheilt und schaue meine kaputte Hände an, die bei jeder Bewegung brennen. Das alleine sein in meiner Wohnung schiebt mich immer mehr in die Dunkelheit. Hier ist kein Rettungsanker, der mein Papa ist. Hier brauche ich mein Alkoholkonsum nicht verstecken. Hier kann ich mich so lange in Selbstzerstörung suhlen, bis ich nicht mehr weiß, wer ich bin, außer das.  Kann kein Engel sein, weil der Teufel diese Welt regiert. Muss mich verschwenden. Meine Grenzen klär' ich selbst mit mir. 




i have been a ghost since i was a child, i don’t know how to turn myself into a person

 


Eine Spinne neben mir,

die todesmutig 

in den Abfluss springt. 

Ich wünschte, 

ich könnte es ihr gleich tun.

Der Abgrund ist 

momentan eh 

meine zweite Heimat. 

Meine Welt dreht sich so schnell 

wie eine Todesspirale,

wo es nur Verlierer gibt.

Mir wird ständig schlecht 

und ich möchte ständig nur schlafen. 

Meine Worte rennen vor mir weg, 

als würden sie wissen,

dass nur noch tote Asche bleibt,

wenn ich sie ausgesprochen habe.

Wahre Liebe gibt es nicht so wie Bielefeld




Self care is getting so drunk that you forget you hate yourself







Ich habe wirklich alles versucht. 
Ich habe eiskalt geduscht, 
bin auf meinem Balkon barfuß 
auf und ab gegangen 
mit lauter Musik, 
habe viel geraucht
und viel getrunken, 
habe gegen Wände geschlagen 
und versucht mich 
mit Youtube Videos abzulenken. 
Doch die Dunkelheit zerfrisst 
meinen Körper 
so sehr, 
dass ich nicht mehr weiß
wohin mit meinen Gefühlen. 
Nach der schönsten Zeit 
fühle ich mich wie ein Geist, 
der durch meine Wohnung 
herum irrt. 
Ich weiß nicht mehr wohin 
mit mir, 
wenn ich nicht ihre Anwesenheit spüre.
Ich habe lange nicht meine Haut zerstört 
und ich dachte 
mit meinen 25 Jahren
wäre 
diese Sache 
endlich unter den Tisch gekehrt.
Doch dieser Selbsthass 
erschreckt 
mich
immer dann, 
wenn die Traurigkeit 
meinen Körper 
heimsucht.
Der Mond scheint durch mein Fenster,
betrachtet mich
und ich habe das Gefühl,
dass er enttäuscht von mir ist
und meine jämmerliche Seite
am liebsten nicht sehen würde.
Ich kann mein Verhalten 
nicht
beschönigen.
Dazu habe ich auch 
keine Kraft mehr dafür. 
Ich wäre ja schon froh, 
wenn ich es morgen schaffen würde
meine Haare zu waschen.
Ich würde nächste Woche 
am liebsten 
bei meiner Arbeit anrufen 
und sagen, 
dass ich nicht arbeiten komme,
weil ich mich fühle, 
als würde ich 
Stück für Stück 
verschwinden. 
Die Realität 
widert mich an.
Ich möchte so lange 
schlafen 
bis ich endlich weiß, 
wo sich das Glück versteckt, 
wenn ich nicht bei ihr bin. 
Ich kann sehr gut allein sein. 
Ich kann meine Wände
mit lauter Bilder gestalten, 
nachmittags anfangen zu trinken 
und mein Bett kaum verlassen, 
aber all das bringt mir nichts, 
wenn der Realitätsschock 
einsetzt 
und ich so lange weinen möchte,
bis mein Zimmer 
ein Meer
aus Gefühlsabfällen wird.