I’ve got nothing left to lose.That makes me the dangerous one.






Ich breche zusammen. 
Alles in mir 
weint, 
schreit 
und 
hofft 
endlich 
atmen 
zu können,
ohne 
von vielen weinen
zu ersticken.
Ich weiß, 
ich habe meine
 mündliche Prüfung
 mit einer 1 bestanden 
und ich nun
staatlich anerkannte Erzieherin bin. 
 Ich weiß auch, 
ich wollte mir 
nach dem Anerkennungsjahr 
eigentlich 
ein paar Monate 
Zeit nehmen.
damit ich ein bisschen Kraft sammeln kann,
doch als die Kita,
bei der ich mich doch beworben habe,
mir nach den Probearbeiten 
absagt, 
falle ich in mein altes Muster zurück. 
Nachdem ich Feierabend hatte
weinte 
ich
bitterlich,
schluckte mehr Abführtabletten,
als ich zählen konnte, 
kaufte mir was zu essen
und rauchte 
und rauchte. 
Fragen über Fragen 
schießen in mein Kopf.
Lag es mal wieder an den Piercings?
Warum kann ich einfach nie gut genug sein? 
Warum muss immer einer besser sein als ich?
Was habe ich falsch gemacht?
Was an meinen Wesen passte ihnen nicht? 
Warum stelle ich mir immer diese Frage? 
Warum zweifel' ich immer wieder 
an mir selbst,
wenn ich eine Absage bekomme? 
Warum fühle ich mich wieder,
als würde ich in keine Einrichtung 
rein passen? 
Wann hört mein Kopf endlich auf
mich mit diesen Fragen 
zu zerstören? 
Im Bus versuchte ich
mich zusammen zu reißen, 
doch
das Gefühl, 
dass ich einfach 
nirgendswo reinpasse
zerreißt mir das Herz
und wenn mein Herz 
weint, 
wie können dann meine Augen
trocken bleiben? 
Als mein Papa mich an der Haltestelle 
abholt,
kann ich mich nicht mehr zusammenreißen. 
Ich weine 
und weine 
und 
weine
und 
weine 
bis 
ich 
das Gefühl 
habe.
dass all meine Klamotten nass sind. 
Nun bin ich wirklich 
in ein paar Tagen 
arbeitslos. 
Bald hänge ich 
Tag für Tag zuhause. 
Bald habe ich keine Kinder 
um mich, 
die ich im Arm halten 
und trösten kann. 
Bald höre ich 
kein Kinderlachen mehr. 
Bald wache ich auf 
und habe keine Aufgabe für den Tag 
und das macht mir so Angst. 
Ich merke ja jetzt schon,
dass ich allein, 
wenn ich daran denke, 
immer tiefer falle.
Wie soll es schon sein, 
wenn ich wirklich 
arbeitslos bin?
Ich habe Angst
vor der Zeit, 
wo ich Tag für Tag 
alleine zuhaue hocke.
Erst jetzt merke ich 
so richtig 
wie viel ich bei den Kindern 
bewegen kann. 
Erst jetzt merke ich, 
wie viel Liebe 
ich in meine Arbeit stecke. 
Mein Job erfüllt mich 
und lässt mir 
das Gefühl geben, 
dass ich doch nicht 
so nutzlos bin. 
Weil ich alles 
in den Job rein gesteckt habe, 
wird die Zeit 
ohne Arbeit 
schlimmer als ich 
am Anfang dachte. 
Ich weiß, 
wie es sein wird. 
Ich werde versuchen abzunehmen. 
Denn wenn ich schon keine richtige Aufgabe habe, 
kann ich immer noch hungern, 
oder?







Zurzeit treibt sich auf meinen Blogs ein Wesen herum, der hier eigentlich nichts verloren hat. Deswegen  bitte ich K. das er aufhört meine Texte zu lesen. Wenn du unbedingt was über mich wissen willst, dann frag doch deine Freundin nach meiner Handynummer. Meine Blogs bedeuten mir die Welt. In meinen Texten versteckt sich mein Herz und wenn du ein bisschen Anstand hast, dann klicke bitte niemals mehr auf meine Blogs. Danke. 

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