Ich habe mir wirklich was vorgemacht.
Ich stehe draußen,
rauche
und fange an zu weinen.
Ich höre dieses unfassbar schöne Lied
und spüre mal wieder,
dass ich keine Heimat habe.
Egal wie gut ich mich mit M.
verstehe,
er ist nicht meine Heimat.
Er wird es nie sein,
weil ich es nicht zu lassen werde,
dass er so viel Macht besitzt
mich irgendwann heimatlos
zu machen.
Das Haus,
in dem,
wo ich wohne,
ist auch keine Heimat mehr.
Alles wird hier nur schlimmer,
wenn meine Mutter anwesend ist.
Hier ist es wie im Krieg.
Ein Wort
Ein Wort
und die Bombe
geht hoch.
Und wenn ich daran denke,
dass ich hier die nächste Zeit
hausen
werde,
könnte ich mir
tief in die Haut schneiden.
Ich habe keine Arbeit,
ich habe nichts
wofür es sich lohnt
aufzustehen.
Ich fühle mich
wie die größte Versagerin
auf Erden.
Ich schaffe es kaum
mein Bett
zu verlassen.
Vernachlässige alles,
vor allem mein Körper.
Ich kann nicht in den Spiegel
gucken
ohne
daran
zu denken,
dass ich diese Person
im Spiegelbild
am liebsten
tot
sehen
möchte.
Ich möchte wieder
ein Grund haben
wofür
es sich lohnt
zu leben.
Seitdem ich letztes Jahr,
die Person verloren habe,
die ich bis zum tot geliebt hätte,
ist alles nur noch schlimmer geworden.
Das einzige was ich gut kann,
ist Drogen zu konsumieren
und Menschen
von mich weg zu schubsen.
Doch sowas kann ich nicht
unter Stärken
in einen meiner Bewerbungen schreiben.
Außer sie suchen
genau das,
ein herzloses Mädchen,
was Gefühle verabscheut.
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