Mein Praktikum ist vorbei
und mein Herz
fühlt sich so schwer an.
Es wird sich am Montag
so komisch anfühlen
nicht die Kinder
zu sehen.
Hier habe ich eine
so schöne
und
doch
so anstrengende Zeit
erlebt.
Ich schwelke in Erinnerungen
und sehe vor mir
wie ich mit Kim
abends wo alles dunkel war
in der Werkstatt war,
da sie etwas für ihre Freundin
basteln wollte
und wir beide so viel gelacht haben,
da wir keine Ahnung hatten
wie wir mit einer Säge umgehen
sollen.
Oder wie sie mir
mir komische Frisuren machte,
die total schrecklich aussahen
und wir uns deswegen
nicht mehr vor lachen
halten konnten.
und wir uns deswegen
nicht mehr vor lachen
halten konnten.
Oder wie wir mit der Gruppe
eines Sonntags
8 km spazieren waren,
ich den kleinsten in der Hand hatte
und plötzlich alles um mich herum,
all der Stress
der mich kontrollierte,
kurz verschwandt.
Wie wir dann nachhause fuhren
und die Kinder
Lieder im Radio
mitsangen.
Oder wie Anthony mich
immer wieder in den Arm nahm
und wir seine oftmals komische Musik
auf seinen USB-Stick zogen.
Oder wie ich mit Paul,
den jüngsten,
in der Mittagspause
puzzelten
und ich ihn das Wort
"Tusse"
beibrachte.
Wie ich mit Marlon und Vin,
als es noch Schnee lag,
über das Feld zu ihrer Bude gegangen sind
und die beiden mich auf den Schlitten
dahin gezogen haben.
Oder als Paul
sich an meinen letzten Tag
weh tat
und laut stark weinte.
Ich zu ihm hin lief,
ihn hoch half,
seine Hand nahm
und er plötzlich aufhörte zu weinen.
Es war so
als hätte ihn allein
meine Anwesenheit
beruhigt.
Ich verarzte ihn
und er war wieder der alte,
der komische Sprüche klopfte.
Es gab noch so viele andere
schöne Momente.
Ich könnte mich hier tot schreiben.
Die Arbeit hat mir geholfen
nicht ständig in meinen Gedanken
zu ertrinken.
Selbst nach den großen Streit
mit meinem Eltern
konnten sie mich zum lachen bringen,
wenn auch nur halbherzig.
Mein Herz fühlt sich immer noch so schwer an.
Natürlich blicke ich auch auf die dunklen Zeiten
dort zurück.
Wie Mel mich ohne Grund
schubste
und ich mir
mein Handgelenk prellte.
Wie er danach ständig
darüber Witze machte,
stolz darüber war
und mich respektlos behandelte.
Wie Anthony diesen schrecklichen Satz
sagte
und er dank mir
sein ganzes Zimmer auseinander nahm.
Wie ich oftmals versuchte Kim
nach ihren Wutausbrüchen
an ihrer Tür klopfte
und
sie mich
immer wieder abwieß.
Doch all das gute überwiegt.
Mein Herz ist traurig
und ich ebenso.
Ich habe mein Herz
in diese Arbeit
gesteckt
und
mir
wurde
von
den Kindern
Vertrauen
zurück geschenkt.
Das ist mehr als ich erwartet habe
Das ist mehr als ich erwartet habe
und das fühlt sich so schön an.
Nichts gibt es schöneres,
wie
wenn du merkst
das jemanden
dir Vertrauen
schenkt.
Nun stehe ich hier
im Regen
und
lasse mein Gesicht
voll regnen.
Alles um mich herum verschwimmt
und ich sehe nur noch die Erinnerung.
Ich atme die Erinnerung aus
wie mein Rauch meiner Zigarette.
Ich wünschte,
Ich wünschte,
ich könnte in diesen Erinnerungen
weiterleben
und nie wieder
Luft holen
und in mein jetziges Leben
tauchen.
Mein jetziges Leben
ist nicht zu gebrauchen.
Voller Streit,
toter Familienasche
und ein Herz
was nicht aufhört
sich ständig
mit Schmerz
zu füllen.
scheiße, steht mir Anfang April auch bevor. Denke das wird ein riesiges schwarzes Loch.
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