Ich atme auf,
mein Kindheitswolf kommt wahrscheinlich
doch nicht zur Weihnachten
doch
im gleichen Atemzug
bemerke ich das,
dass Haus
meiner Großeltern
eigentlich schon reicht
um mich erstarren zu lassen,
um zu weinen,
gegen Wände zu schlagen
und ständig versuchen ein Weg zu finden
zu rauchen
ohne das die was merken.
Ich kann mich noch daran erinneren,
als wäre es gestern gewesen.
Jede Feier aufs neue
fraß ich mich voll,
zwei Teller in Anwesenheit
vonder meiner Familie
und
von
und
zig Teller unten in der dritten Etage,
wo keiner mehr da war,
der mich davon abhalten konnte.
Ich war allein mit dem Essen
und da passierte nie was gutes.
Ich fraß
meine Gefühle weg.
Vor allem die Angst
da ich wusste
was unten in der dritten Etage geschieht,
wenn die Erwachsene uns nach unten
zum "spielen"
schickten.
Ich aß mir eine Schutzschild an.
Ich dachte,
Ich dachte,
wenn ich nur viel aß
dann tut das alles nicht weh.
Dann spüre ich seine ekeligen Taten nicht.
Wenn ich so viel esse
bis mein Bauch vor Schmerzen schreit
dann platze ich vielleicht
und dann kann mir keiner mehr was tun.
Was für ein kindliches denken.
Doch woher sollte das früher mit 3 Jahren besser wissen?
Ich wünschte,
ich wäre früher geplatzt.
Dann wäre ich nicht mehr hier
und all das was mich innerlich zerfleischt
wäre nicht meine Realität geworden.
In den vergangenen Jahren
habe ich nicht nur
meine Unschuld verloren
sondern auch mein Stolz,
die Kontrolle über mich selbst,
die Kontrolle über mich selbst,
mein Verstand
und meine Stärke.
Das Missbrauchhaus
ist nur paar Meter
von meinem Haus
entfernt.
Dort schlummern
ist nur paar Meter
von meinem Haus
entfernt.
Dort schlummern
alte Geistern,
die mich jedes Mal
mit Erinnerungen
voll saugen,
die ich nicht ertrage.
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