über vernetzte gedankenfäden
die mich erwürgen,
und über die unsicherheit,
die sich bei jeden schritt
weiter in mir festsetzt.
über liebliche erinnerungen
die mein rabenherz
nicht verdient hat
aber doch nicht verdrängen kann.
über fehlenden schlaf,
der meine monster
noch bis in den morgenstunden
auf meiner bettdecke
tanzen lässt.
über stechenende kraftlosigkeit,
die mich niederdrückt
und der den wunsch
aufzugeben nur noch stärker macht.
aufzugeben nur noch stärker macht.
über friedhofsworte meiner mutter,
die mein ende
schon vor augen hat
und über die verzweiflung meiner familie
die langsam zu Wut herangewachsen ist.
über traurige augen des eigenes vater,
der nie loslassen könnte
und mich selbst weiter in den armen halten
wenn ich daran ersticken würde.
über krankenhaus drohungen,
die mein krankhafter kopf
nur als lächerlich abstempelt.
über narben,
die nur darauf warten
neue freunde
auf meinen körper zu erblicken.
über das ständige kontrollieren
meines spiegelbildes,
dessen hässlichen fratze
mich immer wieder aufs neue
erschreckt.
über die ständige gedankengänge
ans essen,
die mich lähmen
nur ein schritt zum kühlschrank zu gehen.
über das ständige kontrollieren
meines spiegelbildes,
dessen hässlichen fratze
mich immer wieder aufs neue
erschreckt.
über die ständige gedankengänge
ans essen,
die mich lähmen
nur ein schritt zum kühlschrank zu gehen.
und übers ewige versagen,
das sich in meinen verhalten abgestempelt hat
und ein gefundenes fressen für den selbsthass ist.
über lähmende angst,
die mich hindern
selbst das kleinste wort zu sagen
und ein schritt
in eine andere richtung
zu wagen.
und ein schritt
in eine andere richtung
zu wagen.
über das kotzende scheitern,
das mich immer tiefer in den sumpf sinken lässt
bis mein ganzer körper
voller dreck, hass und Tod
bedeckt ist
und ich nichts weiter bin
als ein hässlicher fehler,
ein brandfleck,
der stetig auf der haut schmerzt
und von den nichts mehr übrig bleibt
als eine narbe,
ein erinnerungsstück
von momente
die in meinen kopf
nie in vergessenheit geraten werden,
ständig in meinen kopf,
wie ein lagerfeuer
auflodern
und jedes meiner sonnenstrahlen
zunichte machen
und in mir nichts als dunkelheit zurücklassen.
ich weiß nicht was ich dazu sagen soll außer danke, ich bin ehrlich gesagt beschissen mit worten und hm.. danke.. ich fand deine worte wirklich toll
AntwortenLöschenich liebe es, wie du schreibst, deine worte wählst und sie zu deinem eigen machst
AntwortenLöschendarf ich dich darum bitten, auf dich aufzupassen? du bist ein wunderschöner mensch, du hast es so viel besser verdient, bleib stark
vielleicht solltest du gedichtbände veröffentlichen... ich hoffe, du hebst deine gedichte auf!
AntwortenLöschenJa das wünschte ich auch. <3
AntwortenLöschenlg. Nana.
schön, dass es dich gibt.
AntwortenLöschenDer Tod hat einfach manchmal viel zu viel Macht und Kontrolle über einen.
AntwortenLöschenIch glaube dir, dass ich stärker bin als ich denke - sonst wäre ich nicht mehr am Leben. Jedoch nützt einem Stärke wenig, wenn einfach nichts mehr schön ist. Diese Leere ist da und ich habe das Gefühl mir wird immer mehr Leben ausgesaugt, wie soll ich dem entkommen?
Manchmal frage ich mich, ob diese Krankheit nicht schlimmer ist als der Tod und jedes Mal treffe ich dieselbe Entscheidung: Weiterleben. Denn irgendwann muss man doch auch diese Krankheit besiegen können, ohne zu sterben. Ich will nicht, dass es so weit kommt. Ich will nicht diesem Monster erliegen. Und du hast Recht, diese Krankheit soll sterben...
AntwortenLöschenliebste, wo ist dein blog hin?
LöschenIch werde mich hier und jetzt dafür entschuldigen, so lange nichts zu deinen wundervollen Worten gesagt zu haben, aber die Macht des Laptops ließ mich nicht auf diese Seite kommen.
AntwortenLöschenIch habe tagelang versucht meine Gedanken endlich mal in Worte zu fassen, aber ich bin kläglich gescheitert. Du dagegen hast so viel Talent. Ich versuche mal meinen Dank an dich etwas anders auszudrücken. Ich hoffe zutiefst, es gefällt dir, obwohl es nichts ist. Es ist furchtbar schrecklich und gibt nichts von der wahren Bedeutung,die du für mich hast zurück. Dennoch hoffe ich, dass es dich ein kleines bisschen berühren mag.
Ich danke dir, von ganzem Herzen,
du nimmst mir einen Teil meiner Schmerzen.
Ich fühle mich nicht mehr ganz so allein,
kann ich bei deinen wundervollen Worten sein.
Deine Worte, die mir so viel Licht und Trost spenden,
doch leider tun sie dies bei einem toten Lebenden.
Dein anonymes Wesen
Wenn ich könnte würde ich mit dir aus der realität fliehen. Wir würden rein in die Traumwelt rennen, die unsere Herzen mit Wärme füllen könnte.
LöschenDu brauchst dich für absolut gar nichts entschuldigen. Wirklich nicht, du kannst dir so viel Zeit nehmen die du brauchst. Du musst mir auch gar nichts schreiben, wenn dir nicht danach ist. Ich möchte nicht, dass du dich verpflichtet fühlst mir etwas unter meine Texte zu schreiben. Ich freue mich jedes mal, wenn du mir etwas schreibst aber wenn es dir sehr viel Mühe macht und es eine Belastung ist, brauchst du es nicht zu machen. Ich möchte keine Last sein.
Allein schon das du mir schreibst berührt mich. Du schenkst mir viel mit deinen Worten, auch wenn du es nicht glauben magst. Ich möchte dir all den Schmerz nehmen, doch ich bin kein Held. Ich kann deine Welt nicht komplett verändern, das kannst nur du selbst. Ich will nur das du weißt, wenn ich könnte würde ich es tun. Ich würde das für dich tun was dich von ganzen Herzen glücklich macht.
Ich hoffe das du ein paar Tage hast, wo du leben kannst und nicht nur atmen und existieren.
Ich bin froh das ich deine Worte lesen darf, anonymes Wesen.
Es belastet mich überhaupt nicht, dir zu schreiben. Ich liebe es, dir etwas von meinen Gedanken und Gefühlen mitzuteilen, auch wenn es hilflos und unbeholfen wirkt.
LöschenDu bist schon mein Held und ich hoffe irgendwann kannst du mir das glauben, dass du mir schon so viel gibst. Mehr, als ich eigentlich verdient hätte.
Ich werde dir immer schreiben, so lange es dir guttut. Ich möchte für dich da sein, jeden Tag und dir helfen. Ich möchte dich glücklich sehen und dir etwas Gutes tun.
Ich wünschte auch, wir beide könnten zusammen an einen besseren Ort gehen.
Ich danke dir, aus der tiefste meines Herzens für alles was du mir gibst und ganz besonders deine persönlichen Worte an mich.
Dein anonymes Wesen
Wie kannst du nur so viel Traurigkeit in deinem kleinen, goldenen Herzen haben, wenn das Leben dir so viel Talent schenkte?! Du, mein kleines Vögelchen, du bist gesegnet, auch wenn du es noch nicht fühlst. Ich denke an dich.
AntwortenLöschenHerzensgrüße,
Jen
du machst dich selber stark. mach dich stark, wappne dich gegen jeden schlechten gedanken. du kannst jeden einzelnen sonnenstrahl einfangen, du kannst ihn auch in dir behalten und ihn wachsen lassen, wenn du dich um ihn kümmerst. kümmer dich ein wenig um dich selber, bitte, du bist so viel wert.
AntwortenLöschenIch will dir die Dunkelheit nehmen und die Sonnenstrahlen zurück geben. Denn du hast das verdient, du bist so liebevoll und rücksichtsvoll und einfach nur wundervoll. Ich weiß nicht, womit du all diesen Scheiß, den du durch machst, auch nur im Geringsten verdient hättest.
AntwortenLöschenohje, ja, hatte ich doch auch schonmal auf dem bild gesehen, ich depp -.- hatte wohl aus nostalgie gefragt, da ich auch mal 11jahre lang rote haare hatte :)
AntwortenLöschenund ich weiß nicht
AntwortenLöschenwie oft ich dir schon gesagt habe
was für eine große wortkünstlerin bist.
jeder text von dir
macht mich sprachlos.
deine worte sind so leicht
so schwerelos
beladen mit mehr traurigkeit
als ein wesen wie du es verdient hat.
du bist eine künstlerin der worte.
eine wortkünstlerin wie ich keine sonst kenne.
und ich
mit den worten
von letztem kommentar geborgt.
Es tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte...
AntwortenLöschenIch will warten, ich muss ja warten, aber ich fühle mich so hilflos. Die Zeit, in der ich geatmet habe um zu schreiben scheint mir so weit entfernt zu sein, dass ich nicht weiß, ob ich nocheinmal dorthin zurückkehren kann.An den Ort, wo meine Worte sich vor mir verstecken.
Du bist nie und nimmer ein hässlicher Fehler. Ein hässlicher Fehler könnte niemals solche Worte schreiben, obwohl schreiben schon fast zu untertrieben ist, für das, was du tust.
Du schaffst es, dass die Wörter leben.
Das ist etwas wundervolles.