haben nichts mehr zu verlieren und belächeln den tod








Ich erfriere in dieser Welt, wo Heizungen auf hochtouren laufen und der Kamin die ganze Wohnung warm hält. Ich verhungere in der Welt, wo Supermärkte mit Nahrungsmittel überfüllt sind, wo Menschen sich in Restaurants ein 3 Gänge Menüs bestellen und darüber klagen, dass das Gericht versalzen ist. Ich verschwinde in einer Welt, wo Wölfe mir meine Seele nehmen und mir die letzten schönen Gedanken rauben. Wo die Wölfe alles an sich reißen und mein Körper nichts weiter als Stück Dreck in einer Landschaft voller Blumen ist. Ich verstumme in einer Welt, die nicht mehr mir gehört. Die Dunkelheit hat alles an sich gerissen. Ich erblinde an den Nebel, der mich verschlingt wie ein kleines Insekt. Ich taumel im Dunkeln und fall stetig über meine blutigen Erinnerungen, die mir jeden Nacht die Schlaf nehmen. Mit blutigen Knien bleibe ich liegen, schließe die Augen und spüre nichts weiter außer den Last auf meinen Schultern, die mich langsam aber sicher immer tiefer in den Abgrund hinein drücken. Ich fühle mich wie eine tote Seele im Jenseits. Leblos und allein.
https://www.youtube.com/watch?v=q91hKeJn1fw#t=234





maybe i should cry for help, maybe i should kill myself




Die Einsamkeit klopft 
ohrenbetäubend 
gegen meiner Zimmertür 
und jedes mal aufs neue 
überkommt mich ein Gefühl der Kälte
und ich rolle mich zusammen 
wie ein kleines Kind, 
in der Hoffnung 
das niemand 
mich hier findet 
ängstlich 
zusammengesunken 
unter meiner Bettdecke. 
niemals hat das verstecken je geholfen
die einsamkeit vergreift sich 
stetig an mir 
und brüllt mir 
tausend 
befehle 
ins Ohr.
Wenn die Einsamkeit
meine fesseln
ein wenig lockert
 laufe ich wie ein Zombie 
durch das Geisterhaus, 
durch die Straße 
meines Totendorfes 
und suche nach irgendwas 
lebendiges
irgendwas was mich 
mit Leben füllt. 
Doch selbst nach den längsten Weg 
meiner Tour 
erblicke ich 
nichts weiter als
lauter Wölfsorte 
blutrote Erinnerungen 
und eiskalte Kälte meiner Knochen. 
Ich will hier raus, 
diese totenstille dröhnt 
durch mein inneres 
es macht mich verrückt. 
keine pille 
kein schluck des Wundertranks 
hat mir je geholfen. 
ich begebe mich im Tal des verdrängens, 
hause im Nebel
in der Hoffnung die blutigen Bilder 
der Vergangenheit 
nicht erblicken zu können.
verbringe meine Zeit 
mit 
hungern, 
schneiden 
mehrere Liter Alkohol 
zu schlucken 
sich verbrennen 
um mich endlich mal zu spüren. 
doch am ende bleibt mir nur der Tod 
der mir im Nebel erscheint 
und mich für meine selbstzerstörung 
auslacht. 
die lache ist ohrenbetäubend, 
ich werd sie nie los 
sie verfolgt mich 
bis in mein Grab. 






nun gibts mal wieder ein Text nach Ewigkeiten der Stille, tut mir leid, meine worte stolpern noch ein wenig vor sich in. ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Passt gut auf euch auf, meine lieben. Die Welt braucht euch noch. 




Mein Herz brennt lichterloh




R.I.P. 
lieber Nic
selbst als du schon von dem Leben 
verschwunden bist 
warst du in meinem Herzen.
Ich hoffe dir geht es oben im Himmel
viel besser.
Ich würde es mir für dich wünschen. 
Ich wünschte, 
ich wüsste wo du begraben wurdest, 
dann würde ich zu dir hingehen, 
mein Nirvana T-Shirt anziehen 
und Musik 
von Kurt laufen lassen. 
Ruhe in Frieden, 
halt einen guten Platz 
im Himmel für mich frei, 
damit wir uns später in aller Ruhe 
zusammen über alte Zeit reden können. 
Ich vergesse dich niemals.
Heute geht jeder Drink für dich.





Klinisch schon tot

Worte über Worte
wo bin ich bloß?
Tabletten über Tabletten
ich finde kein halt mehr
Bier für Bier
eine Gewohnheit, die mich aufatmen lässt.
Bestrafung über Bestrafung
die Scham fließt, die Erinnerungen bleiben.
Lächeln für lächeln
der schein steht, das innere zerfällt.
Verwesung über verwesung
ich verbanne in Einzelhaft.
Schnitte über schnitte
die heimlichkeit bleibt doch das bluten hört niemals auf.
Atemzug für Atemzug
was tu ich hier bloß?
die verwirrtheit bleibt
das dunkle haust in mir.
das stumme Mädchen bleibt,
raucht und raucht
und nimmt den Tod dankend im kauf.

ich kann dir viel erzählen so lang ich sterne seh aber frag nicht wie's mir geht

Hülle mich im Schweigen
und lügen
betrüge im dunklen
verkleide mich in weiten Sachen
die Dämonen in meinem Kopf lachen sich ins Fäustchen
der Tod an meiner Hand rammt mir die klinge ins Mark
verschenke meine selbst an die Waage und das verhasste Essen
nichts bleibt mir mehr
die Dunkelheit erblindet mich
ich hocke im dunklen
wo ich langsam von innen verwes'
 

Ich lebe schon lang nicht mehr auch wenn ich atmend vor dir stehe







das essen schnürt mir die kehle zu 
fressen fressen fressen steht täglich auf dem programm 
bis mein magen laut aufheult und aufgibt.
meinen seelenfraß erbrech ich still und heimlich in mein kopfkissen 
meine worte sind nichts als worthülsen, 
zuckerperlen 
die sich die therapeuten 
an den hals hängen.
der dreck auf meinem körper
vermischt sich 
mit der trauer 
bis ich gar nicht mehr spür 
was in meinem herzen 
alles so bebt.
ich bin gefangen
in mir selbst 
und 
in den fängen 
meiner krankheiten. 








in my mind things go to dark





die melancholie 
tropft mir aus den mundwinkeln 
die angst 
erbricht sich 
vor mir 
auf den fußboden. 
der hass macht mich klein 
verpestet meine gedanken
und lässt mich bluten.
schreie der erinnerungen
machen mich taub
all todesgedanken 
hängen sich 
wie ein seil um meinen hals
ich ersticke 
an meiner eigenen existenz. 









Meine liebe Bloggerwesen, morgen geht es los, hinein in den Seelenknast. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut um dieser Welt, eure Welt, die Stirn zu bieten und weiterzukämpfen. Ich danke euch für eure stetige Unterstützung und das Durchhaltevermögen meine verwirrenden Texte zu lesen. Lasst euch von der Dunkelheit nicht steuern, ihr könnt ein Leben führen, was ihr auch führen wollt. Ich glaube an euch. Und tut mir leid, dass ich hier jetzt so sentimental werde, aber ich wollte euch einfach diese Worte mit auf den Weg geben. Passt ja auf euch auf.