ich kann dir viel erzählen so lang ich sterne seh aber frag nicht wie's mir geht

Hülle mich im Schweigen
und lügen
betrüge im dunklen
verkleide mich in weiten Sachen
die Dämonen in meinem Kopf lachen sich ins Fäustchen
der Tod an meiner Hand rammt mir die klinge ins Mark
verschenke meine selbst an die Waage und das verhasste Essen
nichts bleibt mir mehr
die Dunkelheit erblindet mich
ich hocke im dunklen
wo ich langsam von innen verwes'
 

Ich lebe schon lang nicht mehr auch wenn ich atmend vor dir stehe







das essen schnürt mir die kehle zu 
fressen fressen fressen steht täglich auf dem programm 
bis mein magen laut aufheult und aufgibt.
meinen seelenfraß erbrech ich still und heimlich in mein kopfkissen 
meine worte sind nichts als worthülsen, 
zuckerperlen 
die sich die therapeuten 
an den hals hängen.
der dreck auf meinem körper
vermischt sich 
mit der trauer 
bis ich gar nicht mehr spür 
was in meinem herzen 
alles so bebt.
ich bin gefangen
in mir selbst 
und 
in den fängen 
meiner krankheiten. 








in my mind things go to dark





die melancholie 
tropft mir aus den mundwinkeln 
die angst 
erbricht sich 
vor mir 
auf den fußboden. 
der hass macht mich klein 
verpestet meine gedanken
und lässt mich bluten.
schreie der erinnerungen
machen mich taub
all todesgedanken 
hängen sich 
wie ein seil um meinen hals
ich ersticke 
an meiner eigenen existenz. 









Meine liebe Bloggerwesen, morgen geht es los, hinein in den Seelenknast. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut um dieser Welt, eure Welt, die Stirn zu bieten und weiterzukämpfen. Ich danke euch für eure stetige Unterstützung und das Durchhaltevermögen meine verwirrenden Texte zu lesen. Lasst euch von der Dunkelheit nicht steuern, ihr könnt ein Leben führen, was ihr auch führen wollt. Ich glaube an euch. Und tut mir leid, dass ich hier jetzt so sentimental werde, aber ich wollte euch einfach diese Worte mit auf den Weg geben. Passt ja auf euch auf. 



Hast du Angst, vor deinem Verstand? Das er dir irgendwann mal sagt:" Ich glaube du bist krank"?






ich schüttete mir 
grad tequilla in 
mein glas 
als meine mum 
mir plötzlich 
das telefon reichte. 
mein herz schlug
schon 
wie wild 
als 
sie mir sagte
wer dort dran war. 
der seelenknast
meine stimme 
zitterte 
und 
ich 
spürte 
wie die panik 
mir die kehle 
zuschnürte. 
tränen sammelten 
sich  
und brannten 
in meinen
 augenwinkeln.
die worte aus der anderen leitung
hörte ich nur gedämpft 
als wär unter wasser. 
ich war wie gelähmt, 
und nicht fähig 
entscheidungen zu treffen.
panik reagiert 
meinen korper 
und mein kopf. 
meine stimme 
stockte, 
bis ich schlussendlich
auflegte 
um endlich 
aus der situation 
zu fliehen. 
als ich meiner 
mum 
die situtation 
erklärte 
wurde 
sie 
immer lauter,
ihre stimme überschlug sich 
ich konnte nur noch wimmern. 
und schnell in mein zimmer flüchten.
dort 
trank ich schnell
ein paar schlücke tequilla
um aus der panikattacke 
zu entfliehen.
ein schwall aus traurigkeit 
und panik 
tropften
auf mein fußboden 
und ließen mich wieder zum 
kleinen kind werden.
meine zeit auf freien fuß 
neigt sich den ende zu. 
bald werde ich die welt 
aus klinikfenstern betrachten. 
mich schauderts bei den gedanken. 
ich bin feige 
möchte mich verstecken 
doch die probleme hohlen mich immer ein
zerstückeln mich
bis ich blutend am boden liege.
ich muss mich all den stellen, 
um somit den Tod zu umgehen. 
doch alles kommt mir so unreal 
und falsch vor, 
bin ich all dem wirklich gewachsen
oder bin ich schon zum scheitern verurteilt?
kann man wirklich etwas retten
was schon längst verloren ist? 


Anfangs nahm ich an, das geht schnell vorbei, ist nur ne Phase man, aber die Scheiße dauert Jahrelang






wenn der körper streikt 
und du nicht mehr 
unterscheiden kannst 
ob es sich um entzugserscheinungen handelt 
oder um den zerfall des körpers.
wenn dir gleichzeitig 
warm und kalt ist 
und jeder schritt zur qual wird. 
jedes anheben einer flasche 
zu schwer wird
und dir nach ein paar minuten laufen 
schon die puste ausgeht. 
wenn die albtträume 
dir den atmen rauben, 
das schlafen nicht mehr erholsam ist 
und das duschen 
dich nicht mehr sauber macht. 
dir jeglicher glanz in den augen fehlt, 
die dunkelheit dich bewacht.
dir jeder knochen wehtut 
wenn du dich im schlaf wälzt 
und hoffst endlich die ruhe 
  von den dämonen 
die dich beherschen
  zu finden.
jeder schnitt in dein eigenes fleisch 
dich für einen moment 
aus dein körper holt. 
der rausch vom alkohol und gras 
deine dämönen im kopf
 betäubt, 
dir die realität den letzten nerv raubt 
und jede unterhaltung zu anstrengend wird 
und du schließlich verstummst
dich unter dicken decken versteckst 
vor der welt 
die jegliche lebenswille aus einen aussaugt hat, 
vor der zeit die dich tot schlägt.
vor den seelenknast am horizont 
und die dreckigen erinnerungen
die wie laster auf deinen schulltern liegen. 
die welt hat mir jegliche kraft genommen 
mein körper ist für mich 
wie ein fremdes wesen. 
ich spür mich selbst nicht mehr. 






das spiel ist verloren, also spiel mir nichts vor








Es ist erbärmlich 
das ich in Moment 
nur Worte finde 
wenn ich betrunken 
durch die gegend trockel. 
wie oft ich es auch versuche 
die welt nüchtern zu ertragen
doch es
stürzt 
immer wieder
eine welle
schmerz,
erinnerungen 
oder 
erdrückende leere 
auf mich ein 
und greife 
zu meinen täglichen suchtmitteln. 
die tage 
sind geplagt 
mit erinnerungen 
die mein gehirn 
plagen 
und mich 
zur einer 
wehrlosen puppe 
machen. 
ich kann noch 
so sehr 
all das verdrängen
doch es stürzt
immer zu auf mich
ein,
frisst mich auf 
und lässt nichts
außer 
meiner hülle 
zurück. 
die tagen 
verstreichen 
und mein lebensmut 
verschwindet 
in der dunkelheit 
meines herzens. 
ich hör die dunkelheit 
neben mir atmen 
und sie ist hungriger denn je. 
ich verdunkle 
mit jeden tag mehr,
die tagen 
der kraft 
sind im nu 
verschwinden
wie meine bitter süße unschuld
an den wölfen.

Wie dick die Wände werden, wenn alte Fotos wieder bunt und vor dir lebendig werden








die wände kommen näher
der schmerz überfällt mich von hinten 
und mein herz rastet aus. 
tränen sammeln sich 
in meinem augen 
und ich schlage mir 
immer wieder 
gegen den kopf. 
bloß nicht weinen 
hör auf
für jämmerlichkeit 
ist keine zeit 
das alles soll aufhören 
das ekelhafte bild 
eines gedachten guten bekannten 
bringt mich 
schon wieder 
zum fallen. 
übelkeit steigt mir 
in den rachen 
ich muss raus 
atmen 
atmen 
die nachtluft 
erscheint so ruhig 
als wäre die welt 
niemals laut und grässlich.
der himmel ist so klar 
es leuchtet ein paar sterne 
und mein herz beruhigt sich
bei jedem neuen zug 
meiner zigaretten. 
egal wie viel ich auch trinke, 
egal wie sehr ich mich betäube
und versuche 
diesen ganzen schmutz 
und ekel 
zu verdrängen, 
die erinnerungen holen mich 
immer wieder aufs neue ein 
und zeigen mir 
wie schutzlos 
gefangen 
ich in meinem eigenen kopf
doch bin. 
es hört nie auf
die dämonen 
tanzen in meinem kopf
täglich umher 
es wird nie aufhören 
und genau das ist es 
was mich immer wieder 
in die tiefe reißt. 
mein Leben ist geplagt 
mit schmutzigen Erinnerungen, 
jämmerlichen weinen, 
stetigen hungern, 
brüllenden selbstverletzen 
stumpfsinnigen betäuben 
wütenden gefühlen 
schmerzvollen flashbacks
und zitternden panikattaken. 
wie komm ich jemals dort 
wieder heraus?