blinde wahrheit








Die Nacht ist so dunkel 
und versteckt die Sucht so gut. 
Die Schwärze umhüllt 
die ganzen Suchtmittel 
die sich in meinen Zimmer
nur so türmen. 
Die Sucht 
verhüllt 
sich 
ganz gewiss 
in weite gewänder 
und mit einen 
betäubten lächeln 
auf den Gesicht. 
Die Menschen 
mit offenen Augen 
sind dafür blind. 
Sie trotten 
einfach umher 
ohne Sinn 
ohne Zweck. 
Sie fliehen 
von der grausamen Erkenntniss
der brüllenden Wahrheit. 
Selbst das offensichtliche 
ist für sie unsichtbar. 
Daher 
ist 
das verstecken 
eigentlich zwecklos
da sie eh nie 
den sinn und den grund 
der grausamkeit in einen 
erfassen können. 
Doch man versteckt sich weiter, 
quetscht sich in irgendeine form 
der vorgebene glitzerne welt, 
die man nur erblickt 
wenn die drogen 
einen den sternenhimmel auf erden 
ermöglichen. 
Man verfüllt 
und verbiegt 
sich weiter 
solang 
bis man bricht
und das eigene atmen
nicht mehr ist
als das sinnlose überleben
der eigene existenz. 








dunkle schatten sind in meinem hirn gefangen







Die Ferien 
neigen sich
stück für stück
den ende zu. 
so viele erinnerungen 
schenkte mir diese zeit 
so unbeschreiblich schöne 
momente 
voller leichtigkeit 
gewollte zweisamkeit 
und Liebe in der Luft. 
Ich floh 
aus meiner Geisterstadt 
rein in eine farbenfrohe Zeit
die für mich immer noch so kurios erscheint 
als wär es es nur ein Traum gewesen. 
Doch selbst irgendwann 
ist der schönster Traum 
auch vorbei. 
Die Dunkelheit sucht mich wieder heim,
 die Sucht nagt mir an den Knochen 
und der 
dichte 
erdrückende 
Nebel
stielt mir all meine Worte. 
Mein Verhalten widert mich an, 
mein Leben dreht sich im Kreis, 
ich suche nach Geld 
um all die grausamkeiten in meinem kopf 
mit alkohol zu ertränken. 
ich antworte 
dunkle männer, 
die mich anwidern 
nur damit ich irgendwas fühle
irgendwas was die schreiende leere
in mir füllt. 
ich erzähle von den köstlichsten Gerichten 
und schaffe es nicht das kleinste davon zu essen. 
Selbst der schönste Traum 
selbst die schönsten Erinnerungen 
lassen die Dunkelheit nicht verschwinden. 
Auch wenn ich das eigentlich schon weiß 
tut mir diese Erkenntnis 
irgendwie weh. 









won't you take me out of my head?








dunkler wolf
du bist gieriger denn je.
du lässt mich nie allein 
auch wenn du nicht anwesend bist.
in meinem träumen sucht du mich heim 
nagst an meinen knochen 
und ich weiß 
ich bin niemals allein. 
ich hunger mich schon davon 
und zusätzlich frisst du mich auf 
wenn ich es nichts besser wüsste 
würde ich aussehen 
wie ein skelett, 
doch das spiegelbild 
beweißt mir 
tag aus 
tag ein
die schande.
bin nichts weiter 
als der fettfleck 
deines shirts
was nutzlos
in der ecke liegt. 
ich sauf mich fort 
doch du greifst nach mir
 hältst mich fest 
vor dir ist kein ort sicher 
mein weltall
mein high ort
ist verzeichnet 
mit deinen bilder.
ich verschließe die augen 
doch ich seh dich immer wieder. 
ich möchte dich wegschneiden 
wie ein störender leberfleck. 
du bist der schmutz 
der dreck
auf meiner haut 
der sich in mein inneres
festgewachsen hat. 
du bedrängst mich 
wenn ich dich wegschneide
wär ich dann wirklich frei? 
ich schneide so tief ich kann 
ich blick
in meine haut hinein 
seh die eingeweide
sie lacht mich aus 
du lachst mich aus
ich bin immer noch mit dreck überzogen. 
was machst du nur mit mir? 
mein boden ist blutbefleckt 
meine seele schon lange fort 
der tod haust in meinen venen 
und mein herzschlag hör ich kaum. 
die nachtluft 
ruft mir stumpfe worte zu 
wo sind die sterne 
wenn man sie mal brauch? 
ich lege mich hin 
vergrab mein kopf ins kissen 
möchte nichts mehr sehen 
die welt 
und die wölfe 
ertrag 
ich nicht mehr. 
ich spür 
wie 
ich 
an 
mein 
atem ersticke.
was ist nur mit mir geschehen?
ich erkenn mich nicht mehr 












tut mir leid, dass dieses thema im moment mein blog ausfüllt. ich wünschte es wäre anders. ich wünschte, ihr müsstet nicht so viel davon lesen. entfolgt mein blog wenn ihr wollt. ihr tut mir leid. ich würd so eine schande auch nicht ständig lesen wollen.

I have spent all my life resisting the desire to end it





Das Wetter
 passt sich mein inneres an.
Der Regen tropft an der Fensterscheibe hinab. 
Ich schaue aus den Fenster
und fühle mich gleich den Regen verbunden, 
da es stetig in meinem inneren auf mich einregnet. 
Es regnet 
lauter Klingen,
schreiende Wut, 
dreckige Schuldgefühle, 
leere Knochen,
dunkles weinendes Blut,
berauschenden Alkohol, 
 gefrässige Selbstzerstörung, 
zitternde Angst 
und bissige Wölfe. 
Ich stelle mich in den Regen 
um mir eine Zigarette anzünden, 
in der Hoffnung 
das der Dreck des Wolfes 
von gestern Nacht 
endlich an mir heruntertropft 
und im Rasen verschwindet. 
Doch das war nur ein hoffnungsloser Wunsch 
meines kranken Hirn. 
Der Dreck in meinen Inneren 
wird von Wolf zu Wolf mehr. 
Die Schreie
 der Selbstzerstörung
werden mit jeden Tag lauter,
in den ich überlebe. 
Ich stelle mich meinen größten Ängste, 
indem ich mich mit den Wölfen treffe. 
Ich verschwende mich, 
schmeiße mich nahezu in den Dreck, 
der mich zu Hure macht. 
Ich torkel' nahezu 
in den Abgrund herein, 
und ich spür nur noch 
den stetigen Gegenwind
und die wütenden Monster in meinem Kopf. 
Man könnte fast denken 
ich würde fliegen, 
doch wie Casper schon so schön gesagt hat: 
"Verrückt ist, das fallen wie fliegen ist in einem Moment." 
Ich falle 
jeden Tag tiefer 
und ich warte nur noch 
bis der Aufprall 
schlussendlich 
mein Ende ist. 








Ich kann nicht mit mir selbst umgehen, kann mich nicht selbst umgehen







alles um mich herum 
erscheint 
in bitteren grau. 
die kinderstimmen 
klingen dumm und stumpf, 
als wär ich unter wasser 
und niemand würde 
mitkriegen 
das 
ich 
langsam 
ertrinke. 
ihre gesichter 
nehm 
ich 
kaum noch war. 
ich sehe nur 
lauter bilder, 
die mich nachts 
nicht schlafen lassen. 
ich sehe nur das 
was ich ständig 
weg zu trinken, 
weg zu schneiden, 
weg zu hungern, 
weg zu huren 
versuche. 
all die dreckigen momente 
erscheinen mir 
im hell erleuchteten licht. 
ich bin nackt, 
splitterfaser nackt 
nur mit schmutz getränkt. 
in meinen augen die pure angst
und immer wieder sehe ich die gesichter 
von den wölfen vor mir. 
sie hören nicht auf 
mich anzuschauen 
und meine hand zu ihrer 
hose zu schieben. 
ich will schreien,
um mich schlagen,
durchdrehen 
und fliehen.
ich spüre wie sich
 immer mehr wasser 
 in meiner lunge ansammelt. 
die kindergesichter 
verschwimmen
vor meinen augen.
meereswellen hausen in meinen augen. 
ich will lauthals anfangen zu weinen, 
wie die kinder 
wenn ihnen mal etwas nicht passt 
oder sie sich weh getan haben. 
ich merke wie ich die beherschung 
verliere 
und anfange zu zittern. 
ich kann die gefühle 
und diese erinnerungen 
nicht ertragen. 
ich will mich
 wegschmeißen, 
zu dröhnen
und im straßengraben verbluten.
ich sehe in alles keinerlei sinn mehr. 
ich laufe schon viel zu lange 
auf einen weg 
voller mienen. 
irgendwann gehen sie hoch 
und ich mit ihnen. 
mit diesen erinnerungen 
beginne ich 
den tod zu  erahnen
und mit diesen Leben
beginne ich
den tod
 herbei zu sehnen.










manche wollen für immer bleiben, andere wollen für immer fliehen







ich habe nicht geschrien 
mich nicht gewehrt 
der ort war nicht mit liebe gefüllt 
er war getränkt 
in hass und selbstzerstörung. 
die schuld ganz allein trage ich 
ich habe es so gewollt 
er zwar noch mehr 
und ich aus falschen gründen 
doch ich habe nichts  
gegen 
sein verhalten getan.
ich hure. 
nun trage ich meine konsequenzen 
mit den ich leben muss. 
ich kann die konsequenzen 
nicht mit einer pille 
 von mir fort schieben. 
die konsequenzen 
sind damit 
nicht fort, 
sie schlummern immer noch in mir,
nein sie schreien in mir 
ich bin verdammt noch mal selbst schuld. 
als ich die pille geschluckt habe 
schien die sonne.
ich habe sie so sehr dafür gehasst. 
ich hab sie gehasst 
das sie an diesen todestag schien. 
ich wollte sie genauso töten 
wie das etwas in mir.
ich hab versucht die konsequenzen 
tot zu trinken 
weg zu weinen
weg zu rauchen
weg zu schweigen 
weg zu schneiden
und schluss endlich 
habe ich versucht 
davor wegzulaufen.
nur doof 
das die socken an meinen füßen 
den asphalt nicht standhalten konnten 
und ich zusammen brach,
mein schluchzen immer lauter wurde. 
mörderin mörderin mörderin
schrien meine stimmen so laut.
ich kann ihnen nicht entfliehen 
mein jämmerliches verhalten 
widert mich an 
ich will alles in mir aufschneiden 
und in meinem blut ertrinken
obwohl ich kein blut oder wasser brauch 
um innerlich zu ertrinken. 
ich ertrinke 
in meiner scham. 
mein meer ist getränkt 
mit blut und tot 
und tauch tiefer darin ein.
ich will das sich meine lungen sich mit wasser füllen 
ich will mein ende so sehr 
eine mörderin 








it kill me and i don't care







ich spucke feuer
ich habe blut geleckt
und doch liege ich wieder am boden
mit meinen unmengen von bierdosen. 
ich verschimmel hier
vor mich rum
und der wolf
bleibt stetig vor mir liegen, 
zerfetzt meine kleidung
und bringt mir neue blaue flecke heim. 
es wird mich umbringen
doch es ist mir egal.
mein betäubendes herz
schlägt nur schwer
in meiner brust.
das leben rauscht
wie ein horror film an mir vorbei.
doch ich kann nicht wegsehen,
kann nicht wegrennen
oder mir ein anderen film anschauen. 
ich kann einfach nur hier liegen
und mit jedem atemzug
den tod einatmen.