I feel like I don’t deserve to get better, so I’m not even going to try.







Ich ziehe Resumé.
das Jahr ist bald vor rüber. 
so viele dinge sind geschehen, 
so vieles 
ist einfach im sand verlaufen, 
so viele dinge 
nahmen
mir die luft zu atmen. 
so viele ereignisse 
sind geschehen,
an denen
 ich heute 
noch zu knabbern hab. 
vor einem jahr 
war 
ich 
festgefahren, 
sah keine hoffnung 
in nichts und niemanden. 
heute 
ist 
es 
nicht anders.
nur heute 
vertusch,
verdränge
 ich es
mit aller macht.
in diesem jahr 
saufte 
ich 
meinen 
verstand 
weg,
flug über 
den dächern 
meiner stadt 
nur um 
danach 
wieder 
knallhart 
auf den boden 
der realität zu fallen
und 
zu 
merken 
das 
ich 
nichts 
weiter
als 
ein
stinkender
fetter
jämmerlicher
penner
bin,
der
vor
allen
und jeden
zu flüchten
versucht.
ich 
versuchte
mit jedem schluck
des wundertranks
zu verdrängen
das mein Leben 
nichts 
weiter
als 
ein Haufen 
Dreck 
und Müll 
ist.
in diesem jahr
 schlichen
sich
die Wölfe
wieder
in 
mein Leben.
Sie holten das kleine Kind 
in mir 
zum vorschein,
sie lachten über mich, 
betitelten mich 
als alkoholikerin, 
zwängten 
mich 
in die wolfshöhle
und säuselten 
mir 
hässliche, 
gelogene 
 liebeshymnen
worte
ins ohr, 
damit 
ich 
funktioniere. 
damit 
ich 
ihr
alleiniges spielzeug
bin,
was
sie
jederzeit
benutzen
können.
Ich
versuchte
zwanghaft
eines der Wölfe
zu lieben,
dank der Selbstzerstörung
und den traurigen Heulen
des Wolfes
wegen.
Ich wollte
Liebe
spüren
wie
jeder normale Mensch
auch
doch
ich
scheiterte
dabei.
Die Scham
und die Angst
vor Nähe
bauten eine Mauer
an
der
die Liebe
kläglich
abprallte. 
in diesem jahr 
nahm 
mich 
wieder
mein essproblem 
völlig 
in beschlag.
es zehrte 
an 
meinen knochen,
nahm mir die kraft 
um 
zu leben,
raubte 
mir 
all 
meine worte
und 
verseuchte 
mein
inneres
mit 
ständigen 
essensgedanken.
In diesem Jahr
lernte
ich
Menschen
kennen
nur
um
mich
wieder
in die Isolation,
meine eigene dunkle Höhle,
zu flüchten
weil
dessen
Anwesenheit
mich
mit der Zeit
verrückt
machte. 
dieses jahr 
rauchte
ich
mehr 
als 
ich 
atmen 
konnte.
meine lunge
wie auch
mein
inneres 
verdunkelten 
sich
von
monat 
zu monat.
dieses jahr 
war 
die klinge
ein helfer 
und 
ein Quäler 
zugleich. 
Kein Schnitt 
stimmte 
mich je 
zufrieden. 
Egal 
wie viel 
Blut 
ich 
in jener Nacht 
verlor,
ich wachte 
jeden Morgen 
mit Hass -
und 
Todesgedanken auf.
dieses jahr 
ist getränkt 
in alkohol 
und blut, 
beschmutzt 
mit der wolfsnähe, 
riecht 
nach zig zigaretten
und 
ist 
so 
leblos 
wie 
ein stück 
brot.











girls who eat their feelings, girls who don't eat anything







wie ein schwarzer fluch 
haftet
die stille
an mir.
der nebel
hat sich
wieder
in mein
inneres
eingenistet
in mir drin
und versperrt
mir die sicht
auf
jedes meiner worte.
all meine worte
die ich über meine lippe
bringe
klingen hohl
und
hinterlassen
ein kotzgeschmack
auf meinem lippen.
das hunger belagert
mein hirn.
reißt alles an
sich
und ich stehe
nackt
und stumm
in ewiger dunkelheit.
das hungern
frisst
all meine sinne
all meine gefühle
all meine worte
und mein leib
bis nichts mehr
von mir
übrig bleibt.
http://www.youtube.com/watch?v=4Qo1Dvg9E74






Ich kann mich nur immer wieder für meine komisch klingende worte entschuldigen. die worte gehorchen mir nicht mehr und  hinterlassen nichts als verwirrung. 
ich wurde von Lauren B.  getaggt. Ich danke dir dafür. Es tut mir so leid, dass es ich so lange dafür gebraucht habe um deine Fragen zu beantworten. 

1. Wie geht es dir (wirklich)? 
Tut mir leid, ich weiß darauf keine Antwort. Wenn ich es wüsste würde ich es dir sagen, versprochen.

2.Wie stehst du zu deiner Familie? 
Pu, das ist eine schwierige Frage. Meine Familie ist ein Schlachtfeld , doch man sieht uns jeden Tag lächeln. Wir spielen ein Spiel. Wer Schwäche offen zeigt, verliert. Der wird mit abschätzigen Blicken gemustert und mit dunklen Worte bespuckt. Wir sind komisch. Eine ungleiche Zusammensetzung von Menschen, die lieber woanders wär als hier in diesem Haus. 

3.Würdest du dein Leben lang lieber hübsch und dumm oder hässlich und schlau sein? 
Ich wäre lieber hässlich und schlau. Was bringt mir denn schon die Schönheit wenn ich vielleicht zu dumm wär um es zu bemerken? 

4.Welches ist dein Lieblingsbuch?
Es gibt so unendliche viele gute Bücher auf dieser Erde. Doch eines, für mich bestes Buch was ich bisher gelesen hab, ist Splitterfasernackt von Lilly Lindner 

5.Bist du momentan verliebt? 
Nein, Ja, Nein, Ja, Nein. 

6.Was war der schlimmste Tag in deinem Leben? 
Der Tag an dem mir bewusst wurde, dass man mir meine Kindheit geraubt hat. 

7.Was ist dein Lieblingsessen? 
Zählen Bier und Kippen auch? 

8.Was tust du wenn es dir schlecht geht? 
viele dumme sachen.

9.Liebe oder Freundschaft?
Auf jeden Fall Freundschaft. Die Liebe jagt mir Angst ein.

10.Was ist dein sehnlichster Wunsch für die Zukunft? 
Das die Menschen, die ich in meinem Herzen habe, auch bei mir hab. 

11.Was hast du getan, was du am meisten in deinem Leben bereut hast? 
Ich mache allgemein oft viel zu dumme Dinge, über die ich mich später aufrege und vor allem bereue. Aber würde sagen, was ich am meisten bereue ist, dass ich in bestimmten Momente vor Stummheit fast erstickt bin und all das ertragen hab, was stetig mein inneres plagt. 






all die dämonen fühlen sich hier zuhaus'








festgefahren 
wortlos
voller 
zwänge 
blicke 
ich 
die 
menschen
an. 
unsicher 
auf 
bei jedem schritt
den ich mache. 
all meine spuren 
verwischen, 
bin nie richtig da
ständig müde
ständig kraftlos. 
kann 
nicht essen 
und schlafen 
nur 
 mit vielen medikamente. 
atmen fällt mir schwer
ich erfrier 
an mir selbst.
taue nie 
auf. 
kein mensch 
spricht 
meine sprache. 
kein mensch 
reißt 
meine 
mauern 
ein. 
bleibe stetig allein 
wo die monster
in meinem kopf
mir all meine fehler
aufzählen.
fliehe mich
 in die selbstzerstörung
wo ich atmen kann, 
wo kein mensch 
mir zu sieht 
wie 
ich die fassung 
verliere 
und den ganzen schmerz 
und die wut 
der jahre 
gegen die mauer haue.
renne fort 
renne 
und nichts bleibt 
mir 
außer 
die schreiende einsamkeit, 
die mir die knochen bricht. 















Was bleibt mir noch?








Ich ernähre 
mich 
von
der Einsamkeit, 
die an mir nagt. 
Mein Leben 
liegt 
leblos 
vor 
mich. 
Nichts regt sich, 
kein atemzug 
zeigt 
mir 
noch 
das 
ich 
lebe.
Jeden Versuch 
den Dreck 
in mir
mit der Rasierklinge
abzuscharben, 
wegzuschneiden 
scheitert kläglich. 
Jeder Versuch 
zu leben 
endet 
betrunken 
in meinem dunklen Zimmer. 
Wühle in mein inneres, 
doch 
ich 
finde 
nichts
außer 
meiner Vergangenheit, 
die mich an ekelt. 
Versuche 
in die Zukunft 
zu blicken 
doch 
ich 
sehe
nichts
außer 
mein 
eigenen Tod. 








es sind nichts als lügen







wir haben alle 
sachen 
über 
die 
wir 
nicht reden.
vergangene momente,
die 
wir 
in 
uns
reinfressen, 
weil das 
viel 
einfacher
ist 
als drüber zu reden.
denn wenn wir 
drüber reden 
würden 
würden,
würden 
wir 
in tränen 
ausbrechen, 
schreien, 
auf dinge einschlagen, 
oder uns 
anderes selbstverletzen. 
wir haben alle dinge, 
die wir 
in unseren inneren 
lassen.
niemanden zeigen
und verstecken 
weil
wir 
versuchen
die schmerzen
damit
erträglicher
zu machen.
meine unausgesprochene dinge
sind lauter wunden,
die ständig 
am bluten sind 
wenn ich
ein nackter männerkörper
sehe
oder 
ein männliches wesen 
mir 
zu nahe 
kommt. 
wenn diese dinge
wieder 
hochkommen
bin 
ich 
wie 
in trance.
ich möchte 
schreien 
doch 
ich 
kann nicht. 
es ist so
als stände ich 
neben mir. 
und kann rein gar nichts 
tun 
als 
ein stumme 
puppe 
zu sein,
die sich all
den dingen fügt. 
ich versuche 
meine emotionen, 
und all diese taten 
von der vergangen jahren 
aus mir raus zu schneiden, 
mich auf die null grenze 
runter zu hungern, 
sie wegzutrinken 
oder mit der zigarette 
zu verbrennen 
doch 
nun 
stehe 
ich hier,
meine inneres
summt 
betrunken 
irgendwelche lieder 
vor sich hin 
und 
ich merke 
das 
ich 
nicht dagegen ankämpfen 
kann. 
ich möchte aufgeben 
und für immer schweigen. 
all das was in mir brodelt 
lässt mein herz verbrennen
und ich weiß 
nicht mehr wo oben und unten ist. 
Zwar bin ich eine Verdrängungskünstlerin 
aber bald 
wird der Vorhang fallen 
und ich mit ihm mit.
Die Emotionen 
fallen
von meinen Herz
auf 
meinen Kopf
und 
ich 
höre 
mein dunkles 
in mir 
bitter schreien. 
Ich spüre es
und ich sehe mich 
schon 
wieder 
eingesperrt 
im Seelenknast. 
alles ist dunkel
und ohne sinn,
wo ich bin 
und wer ich bin
weiß 
ich 
schon
lange 
nicht. 









Nichts ist da. Keine Emotionen. Alles gleich, gleich, gleich. Monoton.










die stunden
und tage
verstreichen
und es bleibt 
mir 
nichts 
anderes
als 
die dunklere monotonie. 
nichts kann ich 
in den händen 
halten 
ohne 
das 
es 
mit den minuten 
zu staub
 zerfällt. 
zwischen heimlichen,
unbeobachteten momente
indem 
ich 
mein rachen 
mit
der
unstillbarer lust 
nach alkohol 
stille
und 
den momenten 
wo 
ich 
mein 
grässlichen bauch 
mit heißen wasser 
verbrenne,
fühle 
ich 
mich 
wie 
ein roboter, 
der tagtäglich 
eine fratze 
eines lieben mädchens 
aufsetzt 
um 
nicht 
aus 
der reihe 
zu fallen. 
ich stecke fest 
in einen 
sumpf
der unendlichen leere. 
mein Leben 
verschwindet 
im dichten Nebel
wo 
ich 
es 
einfach
nicht mehr 
finden kann. 











Should I sink or swim? Or simply disappear?







ich fühle mich 
als 
würde 
ich 
in 
einen 
dreckigen 
spülwasser 
verweilen. 
tag für tag
werde 
ich
dreckiger
und lass 
mich 
von dem Leben 
in den Schmutz 
ziehen. 
mit jedem tag 
löse 
ich 
mich 
mehr 
auf.
all meine mauer
lösen
sich
in diesem altem eimer
voller dreckigen spülwasser
spurlos
neben
mir
auf.
all meine gefühle 
sind wellen,
die mich 
zu 
überwältigen
drohen.
ich fühle 
mich 
nicht 
mehr, 
alles in mir 
ist ausgebrannt,
aufgelöst,
aufgeraucht.
verschmutzt
und 
 zu nichts mehr
zu gebrauchen.








es tut mir leid, dass ich im moment nicht die verlässigste Bloggerin bin. Ich habe im Moment Prakitkum in einem Blindenwohnheim und habe lange Arbeitszeiten, wo ich kaum noch Zeit und Kraft finde hier meine Worte zu hinterlassen. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse. Ich habe euch nicht vergessen, ich werde euch nie vergessen. Ich bin euch immerzu dankbar das ihr meine komischen Worte liest. 
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, lasst euch von dem kalten Wetter nicht die Stimmung vermiesen und macht das, was euch zum lächeln bringt. Ich denke an euch.