bin an mir selbst gescheitert








Mein Leben ist
 ein mit Alkohol getränkter 
Scherbenhaufen.
Ich lebe 
mit 
Verhaltensweisen, 
die mich ins Grab befördern 
und 
kann 
nichts, 
rein gar nichts 
dagegen tun. 
Ich könnte gegen sie ankämpfen, 
ihnen
die Faust zeigen 
und versuchen
an 
mir
zu arbeiten. 
Doch ich war schon 
immer ein feiges kleines Kind. 
Ich ertrage keine Veränderung.
ich ertrage keine Ärzte 
die mir mein Gewicht sagen 
und mich somit 
in einer meiner größten Kämpfe befördern.
Ich ertrage keine Therapeuten, 
die mir weismachen wollen das,
dass Leben 
ein Ort voller bunten Farben ist 
obwohl ich mich täglich 
 im dunklen Dreck suhle. 
Ich ertrage keine Klinik, 
wo sie mich einsperren wollen, 
mir Essen in den Mund stopfen, 
wie eine Mastkuh, 
und täglich meine Wunden 
mit einen gehässigen Blick 
anschauen, 
als wär ich eine Massenmörderin. 
Ich weiß 
so 
kann 
es 
nicht 
weitergehen,
ich kann nicht ewig 
allein zuhause in meinen dunklen Zimmer verbringen 
und meine Dämonen und Erinnerungen 
mit dem Alkohol 
ertränken. 
Ich weiß das alles 
doch die Kraftlosigkeit schnürt 
mir alles zu.
Diese ganzen Krankheiten 
fesseln mich 
und machen mich sprachlos. 
ich seh 
kein licht am dunklen horizont.
ich seh 
kein weg 
aus meinen leblosen handeln.
Ich will fliehen 
und das schlechte bekämpfen 
doch 
ich 
sitze 
immer 
noch 
hier 
und 
kann 
mich 
kein stück 
bewegen. 
alles 
ist 
leer
und 
ohne sinn.
die wände meines zimmers
schreien 
mir 
zu 
aufzugeben.
die stimmen 
in meinem kopf
wollen 
mein tod.
allles 
schreit
nach
meinem 
Ende.


















I feel like I'm fading








zerfall des eigenen körper
schaffe es nicht 
der welt stand zu halten. 
lass mich volllaufen 
bis taumelnd 
durch den garten tanze. 
die dunklen gestalten 
in meinem kopf 
fressen mich auf
und nehmen 
mir die letzten 
Reserven, 
die mich 
morgens 
aufstehen 
lassen. 
bin in mir gefangen, 
die kraftlosigkeit 
hört nicht auf
meine knochen 
zu lähmen.
tage vergehen
an denen 
ich 
stundenlang 
nur 
auf 
meinen bett
liege,
 das rauschen 
in meinen kopf 
zu höre
und
ich
nicht fähig
bin
mich
zu rühren.
bin  
all 
meinen süchten 
verfallen. 
die hungersucht 
lässt 
meinen körper 
sterben, 
die sucht 
nach dem alkohol 
tötet die realität
für kurze zeit,
die zerstörungssucht 
kramt mein inneres 
auf meinen körper 
aus. 
schneide weniger 
doch die schnitte 
werden stetig tiefer. 
wenn ich auf mein körper 
blicke 
erscheinen 
mir lauter 
wulzige wunden, 
die vor verwesung 
nur triefen. 
die schlampe 
in meinen hinterkopf
kommt 
immer wieder 
hervor, 
leitet 
meinen körper
zu betrunken wölfen 
und erfreut sich 
wenn 
das kleine kind
in mir 
nicht aufhören 
kann 
zu weinen 
und mein körper
wegen all den berührungen
vor scham 
verbrennt. 
an jedem ende
des tages 
fühlt 
sich 
mein körper
steinalt 
an, 
als ob ich nicht 18 
sondern 88 Jahre wär.
jedes mal 
wenn ich
die auge 
schließe
sehne 
ich 
mich 
nach
der erlösung. 
nach etwas 
was 
mich 
wieder leben 
oder sterben lässt.
ich möchte mich zuversicht
in meine zukunft blicken,
doch jedes mal
wenn
ich
es
versuche
sehe
ich
mich
 entweder
in der klinik
verhungern
oder in meinen grab
verwesen.
mein Leben
hat
einfach
jeglichen
wert verloren. 









bis ich ausgebrannt verlösche, werd ich brennen diese nacht







wellen der gefühle 
zersprengen 
die gefühlslogikeit.
der teufel 
sitzt 
in 
meinen kopf
und 
schlägt
wild 
um sich. 
meine fäuste
sind 
zum kampf 
geballt. 
ich schlage 
wie benommen
auf
unsere holzhütte 
ein. 
alles 
brennt, 
die 
nicht stillbare wut 
zerreisst 
mich. 
das egoistische ich 
drängt sich in mittelpunkt 
und fängt 
an 
tränen der gewalt 
zu weinen. 
alles ist ohne sinn 
vor allem 
ich selbst. 
ich weiß nicht 
wie mir 
geschieht 
und nun 
starre 
ich 
ins 
nichts 
und frage 
mich 
was 
aus 
meinen 
verwesenden inneres 
nur geworden ist.

bin scheinbar ein unmensch








ich habe versucht 
die angst attaken 
weg zutrinken, 
zu zerschlagen, 
wegzuhungern 
und fort zu rauchen 
doch sie klammern 
sich 
 jedes mal
wenn 
ich 
eine menschenmenge
erblicke
fest
um 
meine 
kehle. 
meine kehle 
ist 
wie 
zugeschnürt 
wenn
ich
ein männliches wesen 
erhasche.
alles ist
in mir
dann
wie erstarrt 
und 
ich
habe 
das bedürfniss
mich in die ecke zu kauern 
und zu weinen. 
ich fühle mich  
gefangen
und zerstückelt
in meinen kopf.
jeder blick 
von den männern 
erflammt 
das feuer der panik 
in mir. 
jede schritt 
ist nur ein weiter schritt 
in die menge 
voller menschen, 
die mich anschauen 
wie eine aussätzige.
jedes laute gekicher' 
zieht 
mich 
in die tiefe, 
da ich nie das gefühl loswerde
das sie sich 
über mich lustig machen. 
jeder weiterer tag
zieht sich
 in angst 
und kraftlosigkeit
hindurch. 
kein tag vergeht 
in dem 
mein körper
nicht 
nahezu aufgibt 
und der schwindel 
meine Gliedern 
erreicht. 
der Tod 
ist mir 
wohl 
näher 
als 
ich 
dachte,
obwohl 
ich
mich
scheue 
nachzudenken
und
doch
schwirren
stetig
todesparolen
in meinem hirn.
meine gedanken 
bringen 
mich 
in den sumpf 
des alkohols, 
in dem ich 
solange 
bade
bis 
ich 
schließlich
ertrinke. 








meine worte holpern. sie stolpern nahezu in die wortlosigkeit hinein. es tut mir leid, meine worte scheinen immer weniger zu werden. ich kann sie nicht halten oder nicht an mich reißen um ein text schreiben wo die gefühle nahezu hinaus leuchten. ich scheine all die gaben des schreibens im alltag verloren zu haben. es tut mir leid, ich möchte zu gern schreiben, aber all meine worte, erscheinen mir, irren ins nichts. 







Ich möchte schreien. Ich möchte weinen. Ich möchte zerstören. Aber das was ich wirklich möchte ist, dass alles aufhört.







wie in trance 
laufe 
ich 
durch die stadt.
das hungern nagt 
an mir. 
ich habe 
keine kraft 
mehr 
ein fuß 
vor 
den 
anderen 
zu setzen. 
die geister 
in meinen venen 
haben 
mich 
zu einen 
von ihnen 
gemacht. 
betrunkene männer
ziehen 
an mir vorbei, 
bleiben bei mir stehen,
kommen
immer
näher
und näher
und nehmen
mir 
damit
die luft
zum atmen. 
ich bin gefangen,
versuche 
weiter zu gehen 
doch sie verfolgen 
mich
auf schritt und tritt. 
durchbrechen meine grenze
und zertrümmern 
meine mauer,
die mich vor 
schmerz, 
angst
und ekel 
schützen 
sollte. 
sie hinterlassen schmutz 
auf meinen körper
und meinen lippen.
in meinen herzen 
wächst 
die scham,
der ekel
und die beißende wut 
auf mich selber.
fange an 
immer wieder
gegen die mauer 
zu schlagen, 
menschen gehen 
an mir vorbei, 
schenken mir 
keines 
ihre blicke.
sie sind blind, 
wollen 
die schande 
eines mädchens
nicht sehen. 
in ihren augen 
bin 
ich 
wohl
schon
längst
tot.









Das Drama ist zum Schreien











ein zerfetztes familienbild 
kann 
man 
nicht 
mehr 
zusammen kleben. 
der schmerz, 
die trauer, 
die wut
und den tod 
würden 
jeden klebeversuch 
wieder zunichte machen. 
ich blicke 
auf 
das zerbrochene 
leblose 
etwas 
was mal 
meine
eine
familie war. 
 mir fehlt 
jede kraft 
sie 
zusammen zu halten. 
ich seh 
in die leblosen 
schmerzbeladenen augen 
meiner mutter
und ich möchte 
fliehen, 
sie in den arm nehmen 
und
ihr damit 
diese beißende krankheit 
nehmen. 
ich blicke 
auf 
mein vater,
der mich stumm anschaut, 
und solange ignoriert 
bis die wut in ihm 
mir wörter 
schenkt, 
die tagelang 
mein kopf 
bewohnen. 
ich schau 
auf das leere zimmer 
meiner schwester 
und ich wünsche mir 
das sie wieder bei uns wohnt
auch wenn 
ich genau 
weiß
das ich 
ihre anwesenheit 
nicht lang
ertragen kann, 
da ich ständig 
daran denken muss
das ich daran schuld bin 
das der tod 
sie schon in den arm hielt. 
ich schau 
auf mein spiegelbild 
und ich sehe nichts als lauter fehler, 
die ich nicht wieder gut machen kann. 
ich will den frieden 
ins geisterhaus holen 
doch 
ich 
bin 
die person,
die 
die 
schande
in dieses haus 
gelassen hat,
selbst wenn es keiner aussprechen mag.
die schuld
trägt
einzig und allein
meinen namen.
http://www.youtube.com/watch?v=_7jyYZfhqUs











die schande schreit und ich bin still







wolfsgeruch verpestet das zugabteil.
du sitzt mir gegenüber 
scheinst mir so nah 
das ich das gefühl habe 
mich gleich übergeben 
zu müssen. 
du lachst mich an
wechselst ein paar worte mir mir,
redest über die ganzen partys
die du besuchst hast
und
über mädchen, 
als wären
sie 
nichts weiter
als stumpfe objekte.
du widerst mich an
wie du 
glücklich und zufrieden 
da sitzt
und dein Leben genießt.
ich vergrabe meine worte
unter meiner wut,
möchte
das ganze
abteil
in schutt und asche 
zerschlagen
und von den fahrenden zug 
abspringen. 
ich will fliehen 
und bluten. 
es nimmt mir die luft 
zum atmen.
meine gefühle 
zersprengen 
in meinem kopf. 
meine augen
tränken 
sich 
in dunkelheit
und höre 
die klingen 
in meinem versteck 
nach frischen wunden
schreien.

ich blicke dich kurz an
und ich weiß, 
das ist ein moment,
in der mir bewusst wird
das mein körper 
kein körper mehr ist. 
jemand ist dort eingedrungen
und hat alles mitgenommen
was er kriegen konnte. 
mein inneres ist mit schande getränkt
und nun 
ertränke 
ich 
in den erinnerungen,
den tod,
und den alkohol.