Tell me, if it's all in my head, why is it shown on my body?










Ich habe mein Leben 
schon längst 
an die Suchtmittel
 des Lebens,
das Hungern 
und das Selbstverletzen 
verkauft. 
Irre verloren umher,
suche krankhaft
meine verlorene Seele 
im Mülleimer 
wie ein Penner,
der nach Pfandflaschen sucht. 
Leute starren mich an,
spucken 
mir ihre verachtung 
ins gesicht 
und hoffen bestimmt insgeheim 
das ihre Kinder,
nie so heruntergekommene,
ekelhafte Wesen 
werden 
wie ich. 
Blicke krampfhaft auf dem Boden, 
vermeide jeden Blickkontakt.
niemand 
soll mich sehen, 
niemand 
soll mich je zu kenntniss nehmen. 
Ich möchte kein Platz 
in der Welt 
einnehmen, 
ich will einfach nur
Ruhe
für den Rest 
meines Lebens. 
Menschen brauchen zu viel Nähe,
und zu viel Aufmerksamkeit.
Menschen zerstückeln 
mich mit ihrer Anwesenheit 
entzwei
und verbrennen 
meine Einzelteile 
im Wald des Verderbens.  
Schließe mich tagelang 
im Zimmer ein,
wo meine Narben 
schon anfangen zu verwesen. 
Mein dreckiger Körper 
wird nie sauber sein, 
dafür 
stinkt 
er zu sehr nach dem Tod,
den Wölfen.
und den Berührungen.
Meine Gedanken 
springen 
vom Hochhausdach 
und ich in 
meinen Träumen
 gleich mit. 
















wo ein wunderkind war ist jetzt ein fauler säufer









das nicht-essen 
macht 
mich leblos. 
vergrabe 
mich 
in 
meiner geisterhöhle, 
wo 
die vielen bierflaschen 
mich 
hämisch 
angrinsen. 
ich verstecke mich, 
was anders 
ertrage
ich nicht. 
ersticke 
meine 
worte
in 
zigaretten, 
und höre 
meine narben 
ständig
hassparole
 flüstern. 
mein kopf macht verrückt, 
und
 ruhelos. 
erst nachts 
traue 
ich 
mich 
meine höhle 
zu verlassen, 
wo 
mir 
dann
die angst 
eine schlinge
um mein hals 
legt.
die dunkelheit
hat
mich verschluckt
und spuckt
nur noch einzelteile
von mir heraus.
alles verliert an sinn, 
nur noch die angst 
schleicht 
sich täglich 
in mein herz
und 
versucht 
mir 
den letzen funken Leben 
aus mir rauszuprügeln. 

der geist 
in meinen knochen 
hat 
sich wohl in meinem lebenslauf 
verewigt.














die realität lässt mein herz sterben









ich wollte 
in eine andere welt
verschwinden.
ich wollte 
in eine welt 
voller farben, 
und 
verschwommene glücklichen wesen. 
ich wollte 
von der realität 
fort bleiben. 
sie mit keinen blick 
würdigen 
und mit 
verachtung 
trafen. 
doch 
bevor
ich 
die andere welt 
erblicken 
oder gar
 fühlen 
konnte,
schlug 
sie 
mir 
mit einen hammer 
auf den kopf 
und schubste 
mich in die realität zurück,
wo 
vor 
einer tür 
sklette 
nach mir greiften, 
mich 
mit alkohol 
überschütteten 
und mir mit 
meinen eigenen klingen 
die haut 
aufschlitzten. 
ich hörte 
das heulen 
der wolfsherde 
und
versuchte
panisch 
ein versteck 
zu finden
wo ich endgültig 
verwesen kann. 
hüllte 
mich 
in die dunkelheit 
und merkte 
wie ich 
mich innerlich 
auflöste, 
und mit einen großen knall
in  tausend einzelstücke 
zerfiel. 














ein weiteres bier; ein weiterer todesschrei










meine hässlichkeit 
leitet 
mich 
durch die betrunkenden tage, 
wo die stimmen
mich mit dreck 
beschmeißen
und ich
brennenden hass 
einatme. 
die hurengedanken 
hallen
endlos 
in meinen kopf 
nach
und erschlagen 
mich 
wenn 
der Tod 
meinen Körper
misshandelt.
illusionen 
verbrennen 
mein dreckiges herz. 
ich höre es
in nächtlicher gewalt 
kotzen, 
husten 
und langsam 
im feuer
ersticken.












Meine liebsten Bloggerwesen, ich verabschiede mich hiermit für 2 Wochen aus dieser Welt. Ich reise zu herzlichen Wesen nach Italien. Ich wünsche euch weiterhin wunderschöne Ferien, ich hoffe ihr könnt sie wenigstens etwas genießen und ein paar warme Momente in euer Herz lassen. Wenn ihr allein seit, denkt bitte daran, dass ich innerlich immer bei euch bin. Ich lasse euch nicht im Stich.



Danke Tod, ich bin froh mit dir auszugehen









die begrabende wiederholung klammert sich an mir
und
versetzt mich in ewiger starre. 
alles spielt sich alles ab
als wär 
ich wieder 
ein 15 Jähriges,
dummes
vom Leben 
scheues 
dunkles 
wesen ,
was nur eine hülle besitzt
damit die anderen menschen 
nicht bemerken
dass ich seelenlos bin. 
alles erscheint 
mir so 
wie vor ein paar jahren.
die sackgasse 
hat nicht plötzlich 
ein notausgang bekommen,
wo ich hinaus spaziere 
und 
ins niemandsland gelange. 
die kurze zeit vor dem seeelenknast-zeit 
spielt sich 
tag für tag 
in meiner jetzigen 
nebelhölle 
ab. 
es gibt wieder 
den hungerstreik;
wieder 
die wunden, 
versteckt bleiben
damit keine nadel 
meine haut berührt;
wieder den fuchswolf 
der meinen körper 
hinterher rennt
und den tod 
der im schatten 
meines zimmes
wartet. 
nur erscheint
es mir 
jetzt
viel erdrückendender 
mit dem alkohol 
in meinen holzigen herzen. 
alles erscheint mir 
lebloser,
als würde 
jemand 
sekundlich
auf mich einschlagen
und den funken 
Leben 
aus mir heraussaugen. 
als wär ich kurz 
vor dem nichts. 
als müsste ich nur noch winken 
und schon 
würde ich wieder 
in den seelenknast gelangen.
und wieder die wände anstarren;
völlig atemlos
die wunderpillen 
schlucken, 
wo ich wehrlos nahrung 
hineingeprügelt bekomme, 
wo jeder versuch 
aus der eigenen haut 
zu fliehen 
mit einen Arztbesuch 
bestraft wird
und
wo ich 
tag täglich 
neue todesarten 
 finde 
um 
endlich 
den einzig wahren horizont 
zu sehen. 
meine existenz 
läuft mir davon 
und ich kann nur 
mit komplexen gedanken 
hinterher torkeln 
und darauf warten 
das es irgendwann aufhört
in mein gehirn
zu kotzen.
das irgendwann 
die ewige tote wiederholung aufhört 
und ich, 
ohne 
das eine Lüge
meine Lippen verlässt,
behaupten kann 
das ich im hier und jetzt lebe, 
das nicht in den tag 
hinein sterbe 
sondern hinein atme 
und vielleicht irgendwann 
auch mal hinein lebe.










Schmerzhaus







Der Schmerz schreit; 
ich erschlage ihn mit meinen Fäusten.
Mein Handgelenk weint 
ich strafe ihn mit teuflischen Lachen 
und der dunklen Verachtung. 
Der Schmerz kriecht aus meinen Blut; 
vermische ihn mit Dreck; 
beschmiere die Wände
und mein Wesen damit. 
Der Schmerz taucht in den Alkohol;
ich fange an zu würgen
und hoffe an meiner Kotze zu ersticken. 
Der Schmerz tropft aus dem Augenwinkel meiner Mutter;
das Haus fängt an Feuer zu fangen
und zu beben.
Der Tod schlägt mir mit der Faust ins Gesicht 
und mein letzter Gedanken ist: 

Wir sind alle in diesen vier Wänden 
leblos 
begraben.












Die Verrückte spricht schon wieder, tut mir leid. Aus meinen Kopf kommen keine klaren Sätze mehr heraus, alles ist nur eine Masse aus Gewalt und Alkohol. Ich würde auch gerne mehr bieten, euch schneller zurückschreiben und diese Masse aus mir herausreißen. Ihr verdient so viel mehr, entschuldigt. Ich danke euch für eure treue, ich möchte euch nicht enttäuschen, ihr alle verdient ein glückliches und freies Leben, vergisst das bitte nicht.






los, verscheuch das narbenmädchen









hälst mich gefangen;
deine arme 
sind wie gitterstäbe 
vor meinen augen. 
zerfleische 
mich selbst 
indem 
ich
leblos 
deine anwesenheit 
ertrage. 
deine worte 
fesseln mich 
wie die ketten 
eines gefangenen. 
ich habe keine chance
zu entfliehen, 
sperrst 
mich 
in dein herz 
und brandmarkst 
mich 
mit schamflecken, 
giftige Liebe, 
und dreckige berührungen. 
ich schlage
immer wieder 
auf dein herz ein, 
kriege platzangst, 
angst vor deiner anwesenheit
angst davor 
das du mich nie 
wieder fortlässt . 
schneide mir 
selbst in fleisch 
damit du 
endlich
von mir ablässt.
lasse 
mein körper 
verrotten 
und zerstöre 
jede einzelne faser.
benutze 
mein innerlichen dreck, 
mein körperfett 
und meine knochen 
als strick 
doch 
du 
erscheinst 
immer wieder,
benutzt 
meine hülle 
als werkzeug
und stiehlst meine freiheit, 
mein einzigen notausgang
um von hier 
zu verschwinden. 
prügelst 
mir
komplimente 
in mein verrauchtes inneres 
und erwartest 
das aus meinen mund 
die reine wahrheit, 
die geliebte Liebe 
heraus gekrochen 
kommt 
doch 
ich starr 
nur weiter 
vor mich hin 
und bade
weiterhin 
in meinen innerlichen Tod. 
mache dich verrückt 
mit meinen verwesenden gedanken, 
die du nie 
erfassen kannst. 
mein kopf 
ist das einzige 
was ich noch hab 
im Kerker deines Herzens,
denke mich tot , 
werfe dir 
meine schandtaten, 
meine selbstzerstörung 
vor die füße,
kotze dir 
unendlich viel 
alkohol 
ins gesicht 
doch du gehst 
nie. 
du hälst
mich für ewig 
mit dem Dämonen, 
den Wölfen 
und den Tod,
in meinen Kopf 
gefangen. 

Es scheint 
als wär dein Herz 
ein guter Ort zum Sterben.