Ich habe mein Leben
schon längst
an die Suchtmittel
des Lebens,
das Hungern
und das Selbstverletzen
verkauft.
Irre verloren umher,
suche krankhaft
meine verlorene Seele
im Mülleimer
wie ein Penner,
der nach Pfandflaschen sucht.
Leute starren mich an,
spucken
mir ihre verachtung
ins gesicht
und hoffen bestimmt insgeheim
das ihre Kinder,
nie so heruntergekommene,
ekelhafte Wesen
werden
wie ich.
Blicke krampfhaft auf dem Boden,
vermeide jeden Blickkontakt.
niemand
soll mich sehen,
niemand
soll mich je zu kenntniss nehmen.
Ich möchte kein Platz
in der Welt
einnehmen,
ich will einfach nur
Ruhe
für den Rest
meines Lebens.
Menschen brauchen zu viel Nähe,
und zu viel Aufmerksamkeit.
Menschen zerstückeln
mich mit ihrer Anwesenheit
entzwei
und verbrennen
meine Einzelteile
im Wald des Verderbens.
Schließe mich tagelang
im Zimmer ein,
wo meine Narben
schon anfangen zu verwesen.
Mein dreckiger Körper
wird nie sauber sein,
dafür
stinkt
er zu sehr nach dem Tod,
den Wölfen.
und den Berührungen.
Meine Gedanken
springen
vom Hochhausdach
und ich in
meinen Träumen
gleich mit.