dreckiger körer
leeres herz
kein ende ist in sicht
obwohl
der tod so nah ist.
bin von wölfen
umzingelt,
die sich als
friedliche wesen
tarnen,
damit ich
ihre triebe
nicht sofort spüre.
mein leeres,
trostloses herz
ist völlig durchlöchert
von der lust
der wölfe.
alle gefühle
sickern hindurch,
außer die
gehässigen
todesgefühle.
überall
nur männliche wesen
getrieben
von der lust,
packen sie mich
ihre hände
riechen nach
weed, alkohol und zigaretten,
wo das
kleine mädchen
in mir
leise anfängt zu weinen.
riechen nach
weed, alkohol und zigaretten,
wo das
kleine mädchen
in mir
leise anfängt zu weinen.
sie greifen
nach der stelle,
wo eigentlich
meine seele sein sollte,
sie greifen ins leere
und wühlen
in mir
nach etwas
lebendiges,
etwas was
stöhnen kann,
nicht nur stumm
über einen liegt
und sich ein
kopfkissen
in den mund stopft
um nicht laut
aufzuschluchzen.
sie finden nichts in mir
außer ein trug voller lügen.
doch das macht ihnen nichts aus,
sie wollen
und bekommen
das was
ihre triebe,
und ihr
schwanz
ihnen sagt.
die wölfe leben
in ihrer
eigenen welt,
wo lust, triebe
und das machtverhalten
an erster stelle steht.
sie verlassen
diese welt
nur ungern.
wenn sie die tore,
ihrer heißgeliebten welt
öffnen,
dann nur
mit festgeklebten
scheuklappen,
so das sie die gefühle
des anderen
nicht sehen müssen.
sie sehen nichts,
nicht mal
die verzweifelten blicke
des gegenüber,
sie sehen nicht mal
die schreienden tränen
die lautlos auf
das bettlaken tropft.
sie verlassen
nie ihr heim
ohne sich
oropax
in die ohren
zu stopfen,
damit selbst
der lauteste schreien
ungehört bleibt.
die wölfe
verlassen ihr reich
um die witterung
des jämmerlichen
und ach so
dreckigen reh
aufzunehmen.
sie machen jagd
auf mich,
pressen
ihre körper
an mich,
wenn sie mich
gefunden haben,
damit ich merke
das es kein zurück
mehr gibt,
das ich immer
den kürzeren
ziehen würde.
ziehen würde.
sie fesseln
mich ans bett,
überladen mich
mit ihren körper
mit ihren
ganzen komischen,
ekelhaften
körperteilen.
ich schlucke
und schlucke,
und niemand merkt
wie die kotze
langsam der weg
nach draußen sucht.
ich verfalle in angst,
bin kleiner denn je,
die wölfe
werden immer
größer als ich sein
da besteht kein zweifel,
bestand nie einen zweifel.
bestand nie einen zweifel.
starre zu decke
und wünsche mir
ein stück freiheit,
ein ort nur für mich
wo kein wolf,
kein dunkles wesen
zutritt hat.
wo ich nicht stöhnen muss
damit man
mein toten körper
nicht bemerkt.
wo mir
nicht alle
kleidungsstücke
runtergerissen werden,
und ich mich
nur noch
in mir selbst
verstecken kann.
und ich mich
nur noch
in mir selbst
verstecken kann.
wo ich die scham,
die angst,
der ekel,
nicht jeden
nicht jeden
morgen zum frühstück
essen muss.
wo gewalt
kein zuhause hat,
wo ich mich
das erste mal
in meinen leben
mich sicher fühlen kann.
ich wünsche mir
einen ort
wo ich leben kann,
nicht nur überleben,
nicht nur überleben,
ohne jemals wieder
ein jämmerliche reh
zu sein.



