ich habe euch versprochen, dass ich ein bild von mir hochlade, und jetzt habe ich mich endlich getraut dieses versprechen einzuhalten. es tut mir leid, wenn ihr mein gesicht und mein körper darauf nicht erkennt, aber ich möchte mich nicht so zu schau stellen, und gleichzeitg mein körper nicht hochhalden. ich hoffe das könnt ihr verstehen.
es tut mir leid, wenn ihr gedacht hättet, ich sehe anders aus. vielleicht hübscher, dünner usw. aber wie sehr ich es auch versuchen, ich bleibe wie ich bin, und schaffe es nicht in andere formen zu quetschen, wie sehr ich mich auch verbiege.
es tut mir leid, für diese vielen entschuldigungen, ich hoffe einfach nur, dass ihr mich und meinen blog jetzt nicht durch mein aussehen bescheuert und nicht mehr lesenswert findet. und wenn doch, dann tut es mir leid.
über klaffende wunden,
unendliche pflaster,
die meine wunden verdecken,
die äußerlich heilen werden,
aber innerlich
jeden tag weiter aufreißen werden.
über druckverbäne,
wo du das gefühl hast,
das dein arm blau anläuft
und abfällt.
über blutflecken,
die dein boden,
und deine fingern zieren.
über blutrote tücher,
die du im wald versteckst,
weil sie in deinen zimmer
langsam anfangen überhand zu gewinnen,
und dein zimmer so riecht,
als wäre jemand dadrin gestorben.
über brandblasen,
die immer größer werden,
wo die zigarette
ein ersatz
zu der klinge wurde.
über's essen,
das weggelassen,
oder wegschmissen wird,
weil dein körper streikt,
und jedes nahrungsmittel als feind sieht,
und gift für den bauch wäre.
über das fehlende hungergefühl,
was dir sagen will,
das es gut ist,
wenn man knochen spürt,
und man das gefühl hat,
immer und immer mehr
zu verschwinden.
über knochen,
die für dich nicht sichtbar sind,
und glaubst
zu viel raum einzunehmen.
über stunden,
wo du hoffst,
das dein dein körper zerfällt,
wenn du weiter sport machst.
über liebe,
die hoffentlich vergeht,
wie die wolken am himmel.
über freundschaften,
die dein herz wärmt,
und hoffst,
das sie nie vergehen wird.
über ehemalige freunde,
die man auf der straße triffst,
und man sich kleiner fühlt,
als man ist.
über erdrückende nähe,
die du selbst dann spürst,
wenn dich keiner berührt.
über stunden,
wo der tod,
dir deine seele genommen hat,
und sich weigert,
sie dir wiederzugeben.
über lange jacken,
die du selbst dann trägst,
wenn die sonne den himmel bedeckt.
in der hoffnung,
dass sie,
deine größten fehler versteckt.
über jeans,
die keinen halt mehr an deinen körper finden,
und du dadrin untergehst.
über umgedreht kreuze, springerstiefel,
weiten tunnel, und roten haaren,
wo die menschheit
dir deswegen eiskalte blicke schenkt,
und dich abstempelt.
solche tage,
solche momente,
gibt es wie sand am meer.
an solchen tagen,
schenkt man seine aufmerksamtkeit
dein gitterstäben,
deines silbernen käfigs.
daraus auszubrechen
traust du dich nicht,
dafür
fühlst du dich nicht berechtig genug.
ein leben im käfig
muss nicht immer schlimm sein,
es hat auch seine 'guten' seiten,
niemand wird dir jemals zu nahe kommen,
und sehen,
wie dunkel
deine welt in wirklichkeit ist.
http://www.youtube.com/watch?v=i4ajKYAyyJ0
die wundervolle
lyn hat mich getaggt. ihr blog gehört zu den blogs, die mein herz berühren. selbst dann wenn ihr text aus ein paar worte besteht. sie hat eine gabe, eine wundervolle gabe. ihr wurde die wörter in die wiege gelegt, und ich bin froh, dass sie ihr talent nutzt und ich ihr blog lesen darf. ihr bloglink lautet:
http://runningmywayintothedarkness.blogspot.de/. er ist lesenwert, was schreibe ich denn da, er ist viel mehr als das.
ihre fragen:
1 Welches Naturphänomen erzählt die schönsten Geschichten?
darüber kann ich mir, und will ich mir keine meinung bilden. die natur ist was großes, buntes, wunderschönes, was von der menschheit meistens leider nicht gesehen wird. ich finde, ich habe kein recht, die schönste geschichte zu bestimmen. tut mir leid, für das durcheinander.
2. Wenn der Regen auf dich hinuterfällt und dich bis auf die Kleider durchnässt. was denkst du, fühlst du dann?
was für eine passende frage, finde ich. letzte woche wurde ich nämlich nass bis auf die kleider, weil jemand im himmel geweint hat. ich fühlte mich unwohl, weil die klamotten wie festgewachsen an mir geklebt haben. ich trage sonst keine engen t-shirt, doch da, war das oberteil so eng, das ich angst hatte, jemand könnte mein körper genauer erkennen.
3. Gibt es eine Person die dir hilft den Schatten zu entkommen, wenn sie dich zu einholen drohen?
Diese Frage ist eine wunderschöne Frage, finde ich. Ja es gibt sogar 2 personen.
Die erste Person ist F. -lieb Fee genannt, die scheuchst die Schatten weg, selbst dann, wenn sie einfach 'nur' neben mir sitzt und mit mir schweigt. Sie würde jedes mal meine Schatten besiegen, selbst dann, wenn ihre Arme schon schwach von kämpfen sind. Und dafür danke ich dir, ja. Ich weiß, dass du das liest. Also, ich hoffe es. Du schaffst es immer und immer wieder. Ich danke dir dafür.
und die 2. person ist mein wunderkind. sie wärmt mein kaltes herz auf, und schützt mich damit von den schatten. Auch dir danke ich dafür.
4. Welches ist dein lieblingsfach in der schule?
Auf jeden fall musik.
5. Was verbindest du mit folgenden "Dingen": Tag, Nacht, Schwalbe, Holz, Kreuz?
Zu den Tag verbinde ich mit 'gesehen werden.' man ist sichtbar für die menschheit, wenn man vor die Tür geht. Sie können zwar nicht deine gedanken lesen, aber dein aussehen schauen sie dafür genauer an.
Zu der Nacht verbinde ich dunkelheit, rauch von einer zigarette, die man kaum sieht.
Mit einer Schwalbe verbinde ich freiheit. Freiheit sich zu trauen, zu fliegen, und nicht ewig den trott seines lebens weiterlebt. Das man ausbricht, aus dieser Welt die einen oft runterzieht.
Zum Holz verbinde ich den Wald. Ein Wald der mich hält, und wo man rennen kann, bis einen die puste wegbleibt. Man ist ungestört, und niemand sieht was du für fehler machst.
Und mit dem Kreuz verbinde ich die Kirche. Den glauben, der nur noch sehr wenige menschen haben.
und jetzt nochmal ein danke. ein danke, an all meinen lieben leser. die mir warme worte schenken, und meine verwirrenden texte lesen. ich hätte nie gedacht, dass es menschen geben würde, die meine worte verstehen, und einen das gefühl geben, das es gut ist was man tut. das man sich sich die geister, das dunkle aus den venen herausschreibt, und man deswegen nicht verurteilt wird.
ich danke euch, an jeden einzelnen leser. ihr habt nur das beste verdient.