muss zu viele tabletten nehmen, um einschlafen zu können.
muss schlafen, um nicht nachzudenken.
darf nicht nachdenken, weil du mich bis  in meinen tiefsten gedanken verfolgst.
darf keine schwäche zeigen, um kein aufsehen zu erregen.
darf nichts essen, um meine knochen zu spüren.
muss meine knochen spüren, um fliegen zu können.
muss blut sehen, um am leben zu sein.
muss mich selbst finden, um in dieser Welt nicht unterzugehen.
muss mich verstecken in mir,  muss mich abkaspeln von außen, keinen zu sehr an mich ranlassen.
muss ein teil von mir töten um lebendig zu sein.
http://www.youtube.com/watch?v=Hm4F_Eq_4tw

trinke mir mut an, und verlasse das Haus. rein in die dunkle, rauchige nacht.
halte bilder von uns dir und mir in der hand, in der hoffnung das ich dich so ein stück loslassen kann.
laufe zu einem baugelände, ein haus was gerade gebaut wird. schaue nach links, und rechts. und gehe durch die Absperrung. etwas verbotenes liegt in der luft, was mich gleich lächeln lässt.
laufe durch jedes Stockwerk, mit dem gedanken, dass es jede sekunde zusammenbrechen kann,
ich unter den Trümmern begraben werde, und ich aufhöre zu atmen. was für ein wunderbarer gedanke.
verbrenne die bilder, weil es für uns dich und mich kein morgen gibt. die bilder lodern im feuer auf, und es fühlt sich an wie ein riesiges loch in der brust. erinnerung von dir halten mich gefangen, dass mir die luft zum atmen fehlt. deine stimme fließt immernoch durch meine venen, und frage mich ob du meine stimme schon gelöscht hast.du warst der einzige für mich, aber ich weiß das dich das nicht interessiert hat.
war für dich niemals gut genug, und nicht das was du wirklich gebraucht hast.
vergieße tränen, du hast mich zu einen mensch gemacht den ich gar nicht wieder erkenne.
Behalte mein Herz als Souvenir, denn ich will es nie wieder sehen.
http://www.youtube.com/watch?v=jCya1yiFFP4&feature=related

habe mir stehts geschworen, um dich zu kämpfen,
mich für dich aufzugeben,
doch ich merke, dass meine taten dir rein gar nichts wert waren.
rammst mir lieber, wenn ich mich umdrehe, ein Messer in den Rücken.
lässt mich blutend liegen, als wär' ich ein fremder.
hast mich auseinander genommen,
zum monster gemacht und jede faser meines Körper zerfetzt,
hast ein schlussstrich gezogen, mir lebewohl zu gerufen,
doch ich habe dich schon längst verlassen.
http://www.youtube.com/watch?v=4KEEXyRL0qE

in dieser schnellen welt gibt es keine sicherheit.
wer der lüge 'für immer' glaubt, wird beschimpft, ausgelacht und zu Boden gedrückt.
werden abgestempfelt, weil wir die 'heile-welt brille' abgesetzt haben.
für jeden tag habe wir eine perfekt sitzende Maske, damit keiner sieht wie es wirklich in uns aussieht.
wir überschreiten grenzen, nur damit wir merken das es in der Welt keine gibt.
laufen zwischen teufel und engel die reden und versuchen dabei trotzdem den richtigen Weg zu finden.
legen uns selbst unsichtbare fesseln, und wundern uns, wenn einen die Luft zum atmen fehlt.
warten bis uns jemand die Marionettenfäden abgeschneidet, damit wir anfangen können zu leben.
fallen besoffen von Wolke 7, taumeln in der zwischenwelt wo es kein erwachen am morgen gibt.
finden es einfacher kaputt zugehen, als loszulassen.
in blutigen, dunklenen nächten spüren wir die einsamkeit, die uns zu zerfressen droht.
bieten den Tod die stirn, und graben uns selbst damit ein eigenes grab.
http://www.youtube.com/watch?v=zzLKMtY04lE

exploison inneres,
sitze zusammengesungen auf den Fließen,
eine welle der übelkeit überkommt mich und ich beuge mich vor, den kopf zwischen meinen knien und kämpfe dagegen an.
die weißen wänden kommen immer näher, bekomme panik, aber ich weiß das schreien nicht hilft.
bleibe liegen, in der hoffnung das der schmerz bald verraucht und ich einen klaren gedanken fassen kann.
http://www.youtube.com/watch?v=Ztl3_RbBubk

das Leben spielt ein falsches Spiel.
überall erwartungen die man erfüllen muss.
der schmerz wird zum freund. er macht einen mut die angst vom Tod zu vergessen.
fängt an sich selbst zu zerstören, ein geist zu werden.
zu viele wunden entstammen meiner hand, zu oft das gewesen was ich eigentlich nicht bin. wollte mich oft töten, aber das leben auf meinen schultern machte das einfach unmöglich.
der vorhang fällt und die welt wird schwarz.
http://www.youtube.com/watch?v=msEyr0fvajU

klingen nehmen mir. alle meine monsters singen, sie sind sich einig. nehme einen tiefen schluck, und ich spüre wie der scharfe gegenstand sich ein neues leben in meinem körper sucht.
ich verschwinde.
http://www.youtube.com/watch?v=axu0H-0tlx0