ich will nicht das du weißt, dass ich nicht weiß, was ich will



Zahlen über zahlen.
sie machen mich verrückt
Sie setzen sich in mein Hirn fest,
klammern sich fest
und vergiften meine Gedanken.
Die Worte meiner Mama
klingen traurig.
Ich wünschte, 
ich könnte ihr die Trauer nehmen.
So weit unten
war mein Gewicht noch nie.
Meine essstörung freut sich.
Feiert eine Party in meinem Hirn.
Sie hat auch mich eingeladen
doch ich weiß nicht ob ich dort hingehöre.
ich fühle mich stetig fehl am plat
selbst wenn mein Gewand
voller Knochen sind.
Ich sehe nicht ein etwas zu feiern
was mich so kraftlos macht.
Die essstörung leitet mich,
zerstört alles in mir
Ich weiß,
ich sollte gegen sie kämpfen
doch alles in mir schreit aufzugeben.
Ich fühle mich so allein
das ich schreien könnte.
Wer gibt mir halt
wenn die essstörung, 
alle Fäden zum festhalten, 
durchgeschnitten hat? 




Ich muss mich bedanken. Ihr habt so viele schöne Worte auf meinem letzten Post hinterlassen. Ihr seit so viele auf meinem Blog. Das hätte ich nicht gedacht. Ihr seit einfach wundervolle Wesen. Passt auf euch auf. 










Meine liebsten Bloggerwesen, hier bin ich mal wieder. Ich weiß , ich habe mich echt lange nicht gemeldet. Ich kann gut verstehen, wenn sich manche die ewige Stille meiner Existenz nicht mehr antun möchte und mein Blog den Rücken kehrt. Ich weiß nicht, wahrscheinlich würde ich es auch machen. Meine Worte sind einfach nichts besonders. Waren sie nie und werde sie auch nie sein. Trotzdem bin ich dankbar für jeden Leser, für jedes liebe Kommentare und für die Menschen die ich hier kennengelernt habe. Ihr alle miteinader seit wundervoll. Lasst euch von keinen anderen was anderes erzählen.
Wenn ihr aus irgendeinen Grund meine Texte doch noch Zuwendung schenkt dann schreib es mir einfach. Dann versuche ich auch wieder regelmäßig zu schreiben. Ihr seit immer ein guter Ansporn.
Den Grund für diesen Text ist das mich die liebe Kyara alias Wunderpillenmädchen und die zuckersüße Lovely mich getaggt und sich echt schöne Fragen ausgedacht haben, die ich jetzt beantworten will. Hier sind die Fragen von Kyara:

1.Welche Bücher und Filme hast du zuletzt gesehen/gelesen? 
Das letzte Buch was ich gelesen habe war Kinder Spiel. Das war echt ein heftiges aber total gutes Buch. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen für Menschen die Bücher psychische Krankheiten gern lesen. Und im Moment lese ich Wir können alles sein von Julia Engelmann und Zerbrich mich nicht. Pu, wenn ich ehrlich bin weiß ich so gar nicht welchen Film ich zuletzt gesehen habe. Aber ich glaube es war Selma, Pocahontas und Pitch Perfect 2. 

2.Wenn dein Leben in Überschriften unterteilt wär, wie würde wohl deine nächste lauten?
Also erstmal, es ist eine echt gute Frage, über die ich Stunden nachdenken könnte. Ich glaube, ich würde sie "Die kraftlosen Wege" nennen. Einfach weil mein Leben im Moment nur als Kraftlosigkeit besteht und ich trotzdem immer versuche weiterzugehen. Die Essstörung zerstört alles in mir, meine Kraft hat sie mir schon lange weggenommen, aber ich gebe mich nicht geschlagen. Auch wenn es nicht viel ist, ich versuche jeden Morgen aufzustehen obwohl alles mich nach unten zählt. Ich versuche zu kämpfen obwohl ich meistens doch immer weiter in den Abgrund falle. 

3. Wie denkst du, wird die Flüchtlingssituation weitergehen?
Pu schwierige Frage. Im Moment geht sie ja gar nicht weiter. Alle sind irgendwie anderer Meinung. Ich weiß nicht so recht wo ich bei diesem Thema stehen soll. Ich bin nicht auf der Seite von der Merkel. Wir können einfach nicht weitere Flüchtlinge aufnehmen und alles andere auf der Strecke lassen. Es gibt auch so viele Deutsche, die Hilfe brauchen. Die kein Haus und kein Essen haben oder von der Familie misshandelt werden. Was ist mit denen?! Darüber wird gar nicht mehr nachgedacht und das finde ich schade. Ich bin nicht für eine Grenze. Ich finde, wenn wir das machen würden, würden wir wieder ein großen Schritt zurück gehen. Wir brauchen einfach mehr Menschen, die Leute aufnehmen, die Pässe kontroliieren und und und und. Ich hoffe jetzt denkt keiner ,dass ich etwas gegen die Flüchtlinge habe. Das habe ich nicht! Ich finde es richtig Menschen aufzunehmen, die wirklich unsere Hilfe brauchen. So viele sterben auf den Weg der Flucht und das macht mich einfach traurig. Sie hatten in ihrer Heimat kein schönes Leben und gerade dann wenn sie versuchen in eine neue Stadt zu fliehen, um endlich wieder Beständigkeit in ihrem Leben zu haben ,sterben sie. Ich möchte einfach nur, dass Deutschland die Flüchtlinge rettet, die wirklich unsere Hilfe brauchen und nicht Vergewaltiger, Selbstmordattentäter in unser Land lassen. Wenn ich nur daran denken, wie viele von denen schon bei uns in Deutschland sind, bekomme ich Angst und möchte am liebsten nie wieder mein Haus verlassen. 

4.Nenne 3 Dinge, die du an Kinder weitergeben möchtest.
Haha was für eine geniale Frage. Die passt wie die Faust aufs Auge zu mir, da ich ja gerade meine Ausbildung als Erzieherin mache. Also, ich möchte den Kinder Respekt, Hilfsbereitschaft und Liebe weitergeben. 

5.Wann hast du dir zuletzt was gutes getan?
Scheiße, scheiße, scheiße, ich weiß es nicht mehr. Das einzige was mir einfällt ist, dass ich Weihnachtsferien über bei meiner Freundin war und nicht aus Mangel der Kraft zuhause geblieben bin. 











Und nun kommen die Fragen von Lovely:

1. Du in einem Wort?
Kraftlos

2.Hättest du gern die Macht, das Leben anzuhalten, vor und zurückspulen zu können? Warum? Warum nicht?
Oh ja das würde ich gerne können und einfach deshalb weil so viele Erinnerungen an mir hängen, die ich mein ganzes Leben wohl nie ertragen werde und sie mich splitterfasernackt machen, egal wie angezogen ich auch bin. 

3. Wenn dein Leben ein Film wäre, wäre es ein Drama oder Komödie?
Auf jeden Fall ein Drama mit einer komischen Hauptdarstellerin. 

4.Welcher ist dein größter Wunsch
Endlich in meinem Körper Zuhause zu fühlen. Einfach das ich ihn akzeptiert habe so wie er ist und ihn nicht weiter zerstöre. 

5.Was erhoffst du dir für die Zukunft?
Endlich mein Leben leben und es nicht nur überleben. Eine Zukunft mit meinen Mädchen. Ein bisschen mehr Stärke und ein leisernen Kopf. 

6.Welchen Ort würdest du gerne mal bereisen?  
China, Norwegen, Amerika, Südfrankreich und Dänemark mit meinem Mädchen 

7.Was siehst du wenn du aus dem Fenster schaust? Gefällt dir die Aussicht?
Ich blicke auf viele Häuser, unserem Garten ,Bäume und Straßen. Nein eigentlich nicht. 

8.Würdest du gern Gedanken lesen können?
Manchmal schon aber nicht mein lebenlang. 

 9.Bist du zufrieden mit dir selbst,nicht nur auf das Optische bezogen? Warum? Warum nicht?
Nein, ich bin mit mir selbst nicht zufrieden. Ich fühle mich wie ein Fremder in meinem Körper. Alles erscheint mir dunkel, schmutzig und viel zu viel. Und mein Charakter pu, ist auch nicht das wahre. 

10.Wovon träumst du, wenn du schläfst, am häufigsten?
Von Nähe 

11.Welchen Sinn siehst du darin, dass wir hier sind?
Ich finde nicht, dass es nur einen Sinn gibt. Jedes Lebewesen hat seinen eigenen Sinn.








Ich freue mich über jeden Menschen der sich mein gequake durchgelesen hat. Ich hoffe euch geht es gut. Ich denke an euch.
Und zum Schlus möchte ich euch noch ein Zitat von dem neuem Buch von Julia Engelmann auf den Weg mit geben:"Jemand sagt dir, du bist anders, dann denk für dich: Anders ist nicht falsch, bloß ne Variante von Richtig"

You have no idea how much I want hurt myself right now






Es ist erschreckend wie ich das Selbstverletzen und das Trinken brauche um runterzukommen. Meine Stimmung ist sonst zum erschießen gespannt. All die Worte von anderen Menschen kann ich nicht ertragen. Ich möchte rein gar nichts hören, möchte mich nur im Zimmer verkriechen und all den Alkohol in mein Rachen schütten bis ich betrunken meine Schlaftabletten einnehme und endlich den Schlaf finde, der die Realität für ein paar Stunden tötet. Ich bin ein anderer Mensch, wenn ich nüchtern bin. Ein Wortkarger und schwieriger Mensch. Ich hause in meinen Krankheiten. Ich kann sie nicht loslassen, nicht abschütteln wie ein lästiges Insekt. Ich denke zu viel nach, nehme mir zu viel zu herzen, habe ständig Angst nicht zu genügen. Ich habe Angst, dass mich all meine Gefühle zerreissen. Deswegen versuche ich sie zu töten mit all meiner Selbstverletzung. Obwohl ich lieber, auch wenn ich das nie zugeben mag, mich und nicht die Gefühle töten will.
Das Leben wird zu Jahr zu Jahr schmerzvoller. Ich hab keine Ahnung wie lang ich das noch aushalte. Ich lebe im Moment auf Sparflamme, jede Bewegung könnte die letzte sein. Ich zerbreche mit jeder weiteren Berührung. All das ist viel zu schwer auf meine Schultern zu tragen.
https://www.youtube.com/watch?v=CI06aWbq480





ganz egal wie schnell ich renne, ganz egal wie schön das wortgewandt ist mit dem ich mich bedecke, ich werde immer splitterfasernackt sein





Vielleicht, vielleicht gibt es eine Version von meinem Leben wo ich nicht missbraucht wurde.  Und vielleicht, vielleicht hätte ich dann nie angefangen mich von mir selber wegzubewegen, mich vollzufressen um alles im Keim zu ersticken und es dann in den späteren Jahren wieder wegzuhungern, um all die dunklen Erinnerungen wegzuhungern und mich wegzuhungern. Vielleicht hätte ich dann nie angefangen mir den Tod zu wünschen, mein Körper mit etlichen Schnitten zu versehen und Handvoll Pillen mir in den Rachen zu schieben um den Tode gleich noch viel näher zu sein. Vielleicht wäre ich dann nie in die falschen Hände von Kerlen geraten, vielleicht wäre mir dann nicht doppelt und dreifach die Seele und meine Unschuld genommen worden. Vielleicht hätte ich dann noch Vertrauen in das männliche Wesen. Vielleicht müsste ich dann keine Pillen und Alkohol  zuvor schlucken, wenn vorhabe mich mit einen Kerl alleine zu treffen.Vielleicht wäre ich dann heute nicht so ein zerbrechliches und kraftloses Mädchen. Vielleicht nur ganz vielleicht wäre mein Leben jetzt ein komplett anderes, wenn ich nur gesprochen hätte als ich klein, jung und kugelrund war. Vielleicht hätten meine Eltern mir zugehört, mir geglaubt und mich nie mehr mit ihm alleine gelassen. Nur leider war ich nie mutig. Nur leider habe ich immer dann geredet, wenn es nicht nötig war, wenn es um nichts ginge. Leere Worthülsen verteilen konnte ich schon immer gut. Und jetzt sitze ich hier, friere in meinem warmen Bett und wünsche mir ein anderes Leben. Was genau für ein Leben weiß ich nicht, einfach ein Leben ohne diese große bedrohliche Dunkelheit und die Angst die mir meine Sinne und mein Lebenswille raubt.
https://www.youtube.com/watch?v=YQHsXMglC9A




Ich weiß weder, wie ich in diesen Albtraum geraten bin, noch ob er jemals aufhört



  Textausschnitt aus meinem Buch:
Nichts um einen herum erscheint einen wichtig, wenn man missbraucht wird. All die Farben verwischen, alles um einen herum wird in Schwarz getränkt. Jeder Schmerz trifft einen wie ein Dolch ins Herz. Doch trotzdem hörst du nicht auf zu atmen. Selbst dann wenn der Wolf nicht aufhört und immer weiter in deinen Körper eindringt. Die tausend Tode,die du stirbst, sind nicht sichtbar. Nur für einen selbst fühlt es sich so an. Dein Körper gehört nicht mehr dir. Er wurde zerrissen, verletzt und in Brand gesetzt. All die Berührungen haben mich zu Fall gebracht. Ich kann nicht mehr an einen Kerl vorbeigehen ohne Angst zu haben, dass er mich gleich packt, ins Gebüsch drängt und mir wieder mein Körper raubt. All die missbrauchten Erinnerungen liegen wie Dreck auf mir. Und es ist egal wie oft ich mich wasche. Der Dreck wird auf ewig auf mich liegen. Ich bin die größte Schande auf zwei Beinen. Ich kämpfe mich tag täglich durch den Tag, versuche all das gelebte zu verdrängen doch es holt mich immer wieder ein. Und dann sitze ich kauernd auf den Boden, weine innerlich tausend Tränen und wünsche mir tot zu sein. Das was mich nicht umgebracht hat, hat mich nicht stärker gemacht, nein es machte mich schwächer, zerbrechlicher und kraftloser.




I'm sorry that all I want to do is give up





Schon nach 2 Tage Schule fühle ich mich kraftloser denn je. Alles meine Gedanken schweben durcheinander. Sie zu ordnen macht keinen Sinn, da jedes einzelne Gefühl wie ein Tornado durch mein Kopf schießt. Selbst nach ein paar Schritten fühle ich mich so als wäre ich ein Marathon gelaufen. Mein Körper ist schwächer denn je. Ich weiß selbst nicht wie ich es schaffe jeden Morgen aufs neue aufzustehen ohne das mein Körper in sich zusammenbricht. Jeden Tag kommen neue Anfragen von den Wölfen und selbst wenn sie auf Freundschaftsbasis tun schlägt mich die Angst K.O. Ich sage ständig ab, weil ich es nicht schaffe mich meiner Angst zu stellen. Die Angst war nie mein Freund. Sie verwundete mich, an mir zieren Narben von all den Panik und Angstattacken. Nichts ist mehr wie es war. All mein Lebensmut ist von den Tod erstickt worden. Ich möchte nichts mehr. In all den Sachen sehe ich keinen Sinn mehr. Ich bin so müde geworden von den Jahren voller Schmerz und Scham. Ich möchte aufgeben auch wenn man das nicht sagen darf. Ich lebe einfach schon viel zu lange als tote Hülle herum. Ich irre im Nebel umher und warte nur noch darauf, dass ein Luftzug mich mitnimmt, hinein in ein anderes Leben oder in den Tod.
https://www.youtube.com/watch?v=QlNZNKeBgug





Es tut mir leid für diesen ganzen Texte in letzter Zeit. Mein Kopf ist ein voller Topf mit viel zu vielen hohlen Worten,
verzeiht mir.



Und was ich noch sagen möchte: Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Leser, die mir noch folgen obwohl ich nicht mehr regelmäßig was schreibe. Deswegen habe ich mir überlegt irgendwas zu machen, wenn ich die 400 Follower Marke geknackt habe. Ihr könnt mir gerne schreiben, was ihr gern von mir sehen würdet. Ich freue mich schon auf eure Ideen.
Ich hoffe euch geht es einigermaßen gut. Lasst euch von dem Leben nicht kaputt machen, auch wenn sie oft viel zu dunkel erscheint. Ich glaube an euch. 




I desire the things that will destory me in the end





Jahrelang 
damit verbracht 
mich 
in der Selbstzerstörung 
zu suhlen, 
Erinnerungen wegzuhungern, 
Wölfe zu treffen
die mir 
meine Seele 
gestohlen 
und getötet 
haben. 
Und jetzt 
bin 
ich 
zerbrechlicher 
denn je. 
Verbringe 
meine Zeit 
mit nachdenken,
den Tod 
fest 
zu mir 
hinzuziehen 
und 
mich 
zu 
betrinken. 
Das ist kein Leben, 
das weiß 
ich ganz gewiss. 
Aber wie soll 
ich 
den Absprung 
schaffen
und somit 
endlich wieder
fest im Leben 
zu stehen? 
Alles ist so kurios, 
nichts erscheint mir 
richtig real zu sein. 
Ich bin nichts mehr als eine Hülle 
der jegliche Kraft fehlt 
um der Selbstzerstörung 
abzudanken. 
Ich kenn nichts anderes. 
Ich hab verlernt
zu leben
wie all 
die glücklichen 
Menschen
da draußen 
und 
ich 
weiß 
auch 
nicht 
wie 
ich 
das jemals 
wieder 
erlernen 
soll.